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Eine Tastatur mit Yahoo-Logo.
Eine Tastatur mit Yahoo-Logo. (Bild: Jake Wasdin/Wikimedia Commons/CC-BY-SA 1.0)

Yahoo Mail: Alle Yahoo-Kunden im Jahr 2013 gehackt

Eine Tastatur mit Yahoo-Logo.
Eine Tastatur mit Yahoo-Logo. (Bild: Jake Wasdin/Wikimedia Commons/CC-BY-SA 1.0)

Der Hackerangriff auf Yahoo im Jahr 2013 ist noch größer als bisher bekannt gewesen: Alle drei Milliarden Kunden sind betroffen gewesen. Zusammenhänge mit anderen Angriffen schließt Yahoo aber aus.

Der mittlerweile zu Verizon gehörende Internetkonzern Yahoo muss seine Angaben zum umfangreichen Hack von Nutzerdaten im Jahr 2013 erneut nach oben korrigieren. Das dürfte aber das letzte Mal sein: Denn nach neuen Angaben auf der Seite des Unternehmens waren alle im Jahr 2013 existierenden Yahoo-Accounts von dem Hack betroffen.

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Drei statt einer Milliarde Kunden

Statt von rund einer Milliarde Kunden, wie zuvor mitgeteilt, geht Yahoo nun von rund drei Milliarden aus. Die Informationen seien bei einer erneuten Prüfung während der Übernahme des Yahoo-Kerngeschäfts durch Verizon gefunden worden, heißt es. Dazu seien auch externe Forensikexperten herangezogen worden.

Bei dem Hack waren Namen, E-Mailadressen, Telefonnummern und Geburtsdaten kompromittiert worden, außerdem mit MD5 gehashte Passwörter. MD5 gilt seit langem als unsicher, so verschleierte Passwörter lassen sich mit verhältnismäßig geringem Aufwand in Klartext verwandeln. Yahoo schreibt den Hack einem staatlichen Akteur zu, hat dafür aber bislang keine Indizien geliefert.

Ein Zusammenhang mit einem anderen Angriff auf Nutzerkonten über Cookies soll nicht bestehen. Wer noch einen Yahoo-Account hat und diesen womöglich noch nutzt, sollte sein Passwort ändern, falls dies seit 2013 nicht ohnehin geschehen ist. Falls das Passwort bei anderen Seiten ebenfalls verwendet wurde, sollte es dort auch geändert werden - und gleich in ein einmaliges Passwort verändert werden. Yahoo hatte ebenfalls von einer Anfrage der Geheimdienste berichtet, ein spezielles Spähprogramm zur Überwachung von Accounts zu entwickeln.


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GnomeEu 04. Okt 2017

Sehe ich auch ähnlich. Mir wichtigen Diensten gebe ich aber meine Nummer. Email, steam...

GnomeEu 04. Okt 2017

Für jede Seite eine eigene Email wäre wohl vernünftig, ist mir aber zu viel Arbeit. Ich...

JTR 04. Okt 2017

Ich würde jetzt auch meinen aus der Billanz heraus muss man die USA als deutlich...

DebugErr 04. Okt 2017

Wer Passwörter in MD5 speichert, ist hier der wahre Verbrecher.



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