Abo
  • Services:

IBM Watson Workspace ausprobiert: Noch nicht fertig kombiniert, Watson!

IBMs Watson Workspace ist eine Antwort auf Slack, Microsoft Teams und Ähnliches. Mit Watsons Hilfe hat das Programm Potenzial. Unser Ersteindruck ist jedoch: noch nicht fertig.

Ein Hands on von veröffentlicht am
Das Logo von IBM Watson Workspace
Das Logo von IBM Watson Workspace (Bild: IBM/Screenshot: Golem.de)

Die Konferenzsoftware IBM Watson Workspace gibt es neuerdings kostenlos in der Essentials-Version zum Herunterladen. IBMs Konkurrenzprodukt zu Software wie Slack, Atlassian Hipchat und Microsoft Teams soll sich durch die Integration des KI-Systems Watson von diesen abheben. Die Software wurde erstmals auf der IBM-Messe Watson World 2016 als Preview veröffentlicht.

  • Einige Male stoßen wir auf 404-Fehler. (Screenshot: Golem.de)
  • Das Interface erinnert an die Konkurrenz. (Screenshot: Golem.de)
  • Es lassen sich andere Apps integrieren. (Screenshot: Golem.de)
  • Watson sucht die wichtigsten Fragen und Antworten automatisch heraus. (Screenshot: Golem.de)
  • Das Programm verfügt über grundlegende Einstellungen. (Screenshot: Golem.de)
  • Innerhalb der App kann Feedback gegeben werden. (Screenshot: Golem.de)
  • Jeder Nutzer kann eigene Spaces erstellen. (Screenshot: Golem.de)
  • Es können auch 1-zu-1-Chats geführt werden. (Screenshot: Golem.de)
Das Interface erinnert an die Konkurrenz. (Screenshot: Golem.de)
Stellenmarkt
  1. über duerenhoff GmbH, Stuttgart
  2. Endress+Hauser InfoServe GmbH+Co. KG, Weil am Rhein

Wir haben das Programm bereits ein wenig ausprobiert. Zu beachten ist, dass es noch immer eine Vorschau ist - und das merken wir auch an einigen Stellen. Es lässt sich sowohl für Windows und MacOS als auch über Google Play für Android und den App Store für iOS herunterladen. Zusätzlich gibt es die Software als Webanwendung im Browser. Auf den ersten Blick ist Watson Workspace kaum von anderen Teamchatprogrammen zu unterscheiden.

Jeder Nutzer kann Chaträume erstellen

Kurz nach dem Start stellen wir fest, dass sich Watson Workspace stark an aktuellen Chatprogrammen orientiert. Auch hier gibt es verschiedene Chaträume für mehrere Mitglieder. Wir können mit unserem kostenlosen Konto, das wir im Vorfeld mit einer gültigen E-Mail-Adresse registriert haben, eigene sogenannte Spaces erstellen. Nutzerrechte gibt es anscheinend noch nicht. Es ist unklar, ob das so bleiben soll. Allerdings werden wir für unsere eigenen Chaträume zum Administrator erhoben. Wir können jederzeit andere Nutzer einladen oder auch entfernen.

  • Einige Male stoßen wir auf 404-Fehler. (Screenshot: Golem.de)
  • Das Interface erinnert an die Konkurrenz. (Screenshot: Golem.de)
  • Es lassen sich andere Apps integrieren. (Screenshot: Golem.de)
  • Watson sucht die wichtigsten Fragen und Antworten automatisch heraus. (Screenshot: Golem.de)
  • Das Programm verfügt über grundlegende Einstellungen. (Screenshot: Golem.de)
  • Innerhalb der App kann Feedback gegeben werden. (Screenshot: Golem.de)
  • Jeder Nutzer kann eigene Spaces erstellen. (Screenshot: Golem.de)
  • Es können auch 1-zu-1-Chats geführt werden. (Screenshot: Golem.de)
Jeder Nutzer kann eigene Spaces erstellen. (Screenshot: Golem.de)

Das Chatfenster an sich ist vertraut. Wir können Textnachrichten im dafür vorgesehenen Textfeld eingeben und Dateien anhängen. Auf der rechten Seite können Dateianhänge eingesehen werden. Das erinnert stark an das Konkurrenzprodukt Hipchat. Mit einem Klick auf den Namen des Spaces können wir alle diesem zugeordneten Mitglieder einsehen. Außerdem hat das Programm eine sehr große Auswahl an Emoticons, die in aktuellen Chatprogrammen ein starkes Ausdrucksmittel sind.

Watson zeigt wichtige Nachrichten an

Doch warum heißt dieses Programm Watson Workspace? Direkt im Chat können wir die KI bereits benutzen, etwa zum Filtern von wichtigen Nachrichten. Der Moments-Button fasst die wichtigsten Fragen von Nutzern und die dazu passenden Antworten anderer Chatpartner in einer Übersicht oberhalb des Chats zusammen. Watson analysiert dazu den Chatverlauf und versucht, unwichtige Nachrichten auszublenden. In großen Konversationen ist das ein Vorteil, oder auch, wenn eine Antwort erst nach einer langen Zeit kommt.

  • Einige Male stoßen wir auf 404-Fehler. (Screenshot: Golem.de)
  • Das Interface erinnert an die Konkurrenz. (Screenshot: Golem.de)
  • Es lassen sich andere Apps integrieren. (Screenshot: Golem.de)
  • Watson sucht die wichtigsten Fragen und Antworten automatisch heraus. (Screenshot: Golem.de)
  • Das Programm verfügt über grundlegende Einstellungen. (Screenshot: Golem.de)
  • Innerhalb der App kann Feedback gegeben werden. (Screenshot: Golem.de)
  • Jeder Nutzer kann eigene Spaces erstellen. (Screenshot: Golem.de)
  • Es können auch 1-zu-1-Chats geführt werden. (Screenshot: Golem.de)
Innerhalb der App kann Feedback gegeben werden. (Screenshot: Golem.de)

Videochats sind hingegen mit diesem Programm nicht möglich. Die Funktion ist schlicht nicht integriert. Das Problem ist, dass eigentlich alle Konkurrenzprodukte Videochats ermöglichen. Eventuell wird eine solche Funktion später noch integriert.

Denn integrieren können wir schon in dieser Vorabversion recht viel von selbst: Es lassen sich beispielsweise Konversationen aus Slack in Watson Workspace einbetten. Das geschieht über den Reiter Connected Apps in den Einstellungen. Dort können auch grundlegende Anpassungen bei den Sounds und Benachrichtigungen getätigt werden.

Viele der Reiter führen momentan jedoch meistens auf die IBM-Homepage und erklären Funktionen - etwa das Entwickeln von Watson-Apps für das Chatprogramm. Einige Male werden wir auch mit einer 404-Meldung empfangen. Das unterstreicht wieder einmal, dass IBMs Chatlösung noch nicht fertig ist. Deshalb freut sich das Unternehmen sicherlich über Feedback und Ideen - vor allem, wenn entsprechende Buttons sogar im Programm integriert sind.

Die Idee, Watsons Analysefähigkeiten für ein Teamchatprogramm zu nutzen, hat auf jeden Fall Potenzial. Allerdings sollte die KI noch stärker für Workspace eingesetzt werden. Ansonsten bleibt das IBM-Tool nur ein weiteres Chatprogramm von unübersichtlich vielen.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 499,00€
  2. 54,99€
  3. (-80%) 3,99€
  4. 3,84€

Folgen Sie uns
       


Cryorig Taku - Test

Das Cryorig Taku ist ein ungewöhnliches Desktop-Gehäuse, bei dem die Montage leider fummelig ausfällt.

Cryorig Taku - Test Video aufrufen
Indiegames-Rundschau: Mutige Mäuse und tapfere Trabbis
Indiegames-Rundschau
Mutige Mäuse und tapfere Trabbis

Grafikwucht beim ganz großen Maus-Abenteuer oder lieber Simulationstiefe beim Mischen des Treibstoffs für den Trabbi? Wieder haben Fans von Indiegames die Qual der Wahl - wir stellen die interessantesten Neuheiten vor.
Von Rainer Sigl

  1. Indiegames-Rundschau Zwischen Fake News und Mountainbiken
  2. Indiegames-Rundschau Tiefseemonster, Cyberpunks und ein Kelte
  3. Indiegames-Rundschau Krawall mit Knetmännchen und ein Mann im Fass

God of War im Test: Der Super Nanny
God of War im Test
Der Super Nanny

Ein Kriegsgott als Erziehungsberechtigter: Das neue God of War macht nahezu alles anders als seine Vorgänger. Neben Action bietet das nur für die Playstation 4 erhältliche Spiel eine wunderbar erzählte Handlung um Kratos und seinen Sohn Atreus.
Von Peter Steinlechner

  1. God of War Papa Kratos kämpft ab April 2018

Digitalfotografie: Inkonsistentes Rauschen verrät den Fälscher
Digitalfotografie
Inkonsistentes Rauschen verrät den Fälscher

War der Anhänger wirklich so groß wie der Ring? Versucht da gerade einer, die Versicherung zu betuppen? Wenn Omas Erbstück geklaut wurde, muss die Versicherung wohl dem Digitalfoto des Geschädigten glauben. Oder sie engagiert einen Bildforensiker, der das Foto darauf untersucht, ob es bearbeitet wurde.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. iOS und Android Google lanciert drei experimentelle Foto-Apps
  2. Aufstecksucher für TL2 Entwarnung bei Leica

    •  /