Das Mplayer-Team hat einen vierten Release Candidate seiner Multimediasoftware veröffentlicht. Fortan verwendet Mplayer die Bibliothek Libbluray zur Wiedergabe von unverschlüsselten Blu-rays.
Das Open-Source-Projekt Hudson soll künftig unter dem Namen Jenkins weiterentwickelt werden. Oracle hat darauf bestanden, die Namensrechte zu behalten.
Im letzten von sechs Meilensteinen von Opensuse 11.4 wurde komplett auf die Hardwareabstraktionsschicht HAL verzichtet. SysVinit bleibt hingegen als Standard-Startumgebung erhalten.
Der Security-Scanner Nmap ist in der Version 5.50 um zahlreiche Skripte erweitert worden. Darunter ist Stuxnet-Detect, das prüft, ob ein entfernter Rechner mit dem Stuxnet-Wurm infiziert ist.
Der Erscheinungstermin für Gnome ist auf den 6. April 2011 festgelegt worden. Vorher sollen auf einem Hackfest in Bangalore, Indien, letzte Fehler beseitigt werden.
Mit Portrait Professional 10 ist eine neue Version der Bildbearbeitungssoftware vorgestellt worden, die Gesichtspartien ummodellieren und eine perfekte Nase, ein Lächeln und hohe Wangenknochen per Schieberegler erstellen kann. Männer- und Kinderporträts sollen sich jetzt erheblich besser bearbeiten lassen.
Unbekannte haben ein Archiv mit Quelltexten von Software des russischen Anti-Viren-Spezialisten Kaspersky Labs im Internet veröffentlicht. Das Archiv enthält angeblich die Quelltexte verschiedener Kaspersky-Produkte.
Das Entwicklungswerkzeug Nsight von Nvidia ist ab sofort auch in der Vollversion kostenlos erhältlich. Das Paket dient nicht nur zum Erstellen von Cuda-Anwendungen, sondern lässt sich auch für die Spieleentwicklung und andere grafische Anwendungen einsetzen.
Codeweavers hat Crossover 10 und Crossover 10 Games für Mac OS X und Linux veröffentlicht. Mit dem Windows-API-Nachbau soll die Installation von Windows-Software nun noch einfacher werden. Bestimmte Anwendungen sollen durch die eingepflegten Wine-Patches besser laufen.
Das Projekt Appstream will die Verteilung und Installation nicht nur vereinfachen, sondern auch für alle Linux-Distributionen vereinheitlichen. Vertreter etlicher Distributionen haben bereits die Rahmenbedingungen festgelegt.
Typo3 4.5 LTS erscheint erstmals als Version mit Long Term Support und wird von den Entwicklern drei Jahre lang mit Updates versorgt. Die neue Version soll ein benutzerfreundlicheres Backend, ein Grid View und ein verbessertes Workflow-Management haben.
Skype für Mac 5.0 hat den öffentlichen Betatest verlassen. Die überarbeitete Software für Instant Messaging und Internettelefonie bietet neben einer verschlankten neuen Bedienoberfläche auch Zugang zu kostenpflichtigen Gruppenvideochats.
Open Kernel Labs (OK Labs) hat seinen sicheren Microkernel OKL4 Verified samt OKL4-Hypervisor für mobile Geräte zum Download freigegeben. Ein spezieller Verifizierungsprozess soll Pufferüberläufe oder Speicherlecks bei dessen Entwicklung verhindern.
Zwei Tage nach Erscheinen von Libreoffice 3.3 gibt es die freie Office-Suite auch als portable Version. Diese Version wird auf einem USB-Stick installiert, um das Office-Paket dann direkt bequem auf einem beliebigen Windows-Rechner nutzen zu können.
Der Hauptentwickler des Hudson-Projekts sieht seine Befürchtungen bestätigt, dass Oracle an dem Open-Source-Projekt festhalten wird. Der Grund: Oracle hat auf die Namensrechte bestanden und einen stabilen Anwendungskern gefordert.
Mit Opera 11.01 wird ein Sicherheitsloch beseitigt, das zur Ausführung von Schadcode missbraucht werden kann. Ansonsten gibt es Fehlerkorrekturen, die für eine höhere Stabilität des Browsers sorgen sollen.
Die Mozilla Labs haben mit Home Dash ein neues Browserexperiment veröffentlicht: Firefox ohne das gewohnte Userinterface, also ohne URL-Zeile, Suchfeld und Tabs. Laut Mozilla soll der Browser mehr zum Schmökern als zum Suchen dienen.
Oracle hat die kostenlose Version von Openoffice.org 3.3 als Download bereitgestellt. Einen Tag zuvor erschien Libreoffice 3.3 der Document Foundation. Das kostenpflichtige Oracle Open Office 3.3 gibt es bereits seit Mitte Dezember 2010.
Der Instant Messenger ICQ ist in der Version 7.4 mit einigen Verbesserungen erschienen. Leider haben die Entwickler aber die Sicherheitslücke in der Autoupdate-Funktion noch nicht beseitigt.
Das KDE-Team hat bei der Entwicklung der KDE SC 4.6 viel Arbeit in den Unterbau der Softwaresammlung gesteckt. Über den Fenstermanager Kwin werden deren Ergebnisse sichtbar.
Firefox 4 nähert sich der Fertigstellung, mittlerweile liegt eine zehnte Betaversion des Browsers vor. Damit macht Firefox nach Angaben der Mozilla-Entwickler einen deutlichen Sprung im Hinblick auf Geschwindigkeit und Stabilität.
Die Document Foundation hat Libreoffice 3.3 veröffentlicht. Es ist die erste stabile Version des Openoffice.org-Ablegers. Im Unterschied zu Openoffice.org 3.3 bringt die neue Libreoffice-Version einige Verbesserungen.
Mit dem "Virtual Desktop for Smart Business" stellt IBM einen mobilen Arbeitsplatz vor. Damit sollen Mitarbeiter in Unternehmen auch vom Smartphone oder Tablet aus auf Desktopapplikationen zugreifen können, die unter Windows und Linux laufen.
Die aktuelle Version 5.7 von Openssh verwendet Schlüssel mit Elliptische-Kurven-Kryptographie. Die Entwickler haben die Anforderungen aus dem RFC5656 weitgehend umgesetzt.
Nach Mozilla stellt auch Google einen Ansatz vor, mit dem Nutzer verhindern können, dass sie von Werbenetzwerken getrackt werden. Google setzt dabei auf eine Chrome-Erweiterung namens "Keep My Opt-Outs".
Qwiki erstellt aus im Internet verfügbaren Daten automatisch multimediale Geschichten, die von Menschen weiter verbessert werden können. Das US-Startup wurde dafür schon vor dem Start ausgezeichnet.
Google will seinen Cloud-Druckdienst auf mobile Geräte mit Android und iOS erweitern. Damit sollen Dokumente, die in Google Docs und Google Mail gespeichert sind, ohne spezielle Druckertreiber zu Papier gebracht werden.
Für professionelle Anwendungen mit dreidimensionalen Darstellungen bietet Nvidia jetzt über PNY das Kit "3D Vision Pro" an. Die größten Unterschiede zur Consumervariante sind der Funksender und der Preis.
Die Wine-Entwickler wollen in den kommenden Versionen des Windows-API-Nachbaus für Unix den DOS-Emulator DOSbox integrieren. Der erste Schritt wurde mit der aktuellen Version 1.3.12 gemacht.
Der Opera-Browser für FreeBSD und Debian-basierte Systeme ist in einer aktualisierten Version 11.00 erschienen. Die Signierschlüssel für die Debian-Pakete wurden erneuert, da die alten am 23. Januar 2011 abgelaufen sind.
Das Videolan-Team hat eine neue Version der Videoabspielsoftware VLC veröffentlicht. Die Version 1.1.6 beseitigt eine Sicherheitslücke und beschleunigt die Wiedergabe von VP8-codierten Inhalten.
Mozilla will Firefox 4 mit einer "Do-not-track-Funktion" versehen. Damit könnten Nutzer kontrollieren, ob sie von Werbesystemen getrackt werden können. Mozilla geht dabei einen anderen Weg als Microsoft beim Internet Explorer 9, der eine ähnliche Funktion bekommen soll.
Bibble Labs hat nach einer längeren Betaphase die Version 5.2 der Bildbearbeitungssoftware Bibble 5.2 für Windows, Mac OS X und Linux auf den Markt gebracht. Die Möglichkeiten der selektiven Bildbearbeitung wurden dabei deutlich ausgeweitet.
Parallel zur Sicherheitskonferenz Blackhat 2011 hat Microsoft den Attack Surface Analyzer veröffentlicht. Das kostenlose Programm, das sich im Betastadium befindet, zeigt Veränderungen im Windows-System nach einer Softwarekinstallation.
Die Skype-Toolbar-Erweiterung wird von den Mozilla-Entwicklern für zahlreiche Abstürze und langsameren Seitenaufbau von Firefox verantwortlich gemacht und landet deshalb auf der sogenannten Blocklist.
Der Hardwarehersteller Via hat dem Open-Source-Projekt Openchrome die offizielle Dokumentation zu seinem Chrome-HD-Grafikchip zur Verfügung gestellt. In den freien Treibern des Projekts fehlte bislang die 3D-Beschleunigung.
Die Arbeiten an der zweiten Alpha von Thunderbird 3.3 sind abgeschlossen. Die neue Version bringt vor allem Fehlerkorrekturen, etwa beim Umgang mit Dateianhängen. Thunderbird 3.3 setzt auf Gecko 2.0.
Das Berliner Unternehmen Debuggable bietet mit Transloadit einen Dienst an, der Webentwickler beim Umgang mit Dateien unterstützt. Per Javascript lassen sich Videos umwandeln, Vorschaubilder aus diesen erzeugen, Bilder skalieren oder Dateiuploads von Nutzern bei Amazon S3 ablegen.
Mit dem vierten Release Candidate von Libreoffice 3.3 haben die Entwickler der Document Foundation weitere Fehler in der freien Office-Suite beseitigt.
Die Passwortverwaltungssoftware 1Password gibt es jetzt auch in einer Variante für Windows Phone 7. Mit der Software lassen sich Passwörter für Webseiten, Kreditkartendaten, Registrierschlüssel und andere Informationen verschlüsselt sichern und zum Einloggen verwenden.
Die Free Software Foundation (FSF) ist erfreut, dass Google sich für den Einsatz des offenen Webvideostandards WebM stark machen und auf den von Patenten behafteten H.264-Codec verzichten will - und will es Google nachmachen.
Ohne Ankündigung hat der Großteil der Entwickler des Ffmpeg-Projekts ein neues Führungsgremium gewählt und den Code der Werkzeug- und Codecsammlung in einem neuen Repository auf ffmpeg.org untergebracht.
Bram Cohen, Erfinder des P2P-Protokolls Bittorrent, arbeitet an einem neuen P2P-Protokoll für Live-Streaming. Noch ist sein neues Projekt nicht ganz fertig, Cohen zeigte die aktuelle Version aber in Aktion.
Während das W3C HTML5 fertigstellt, arbeitet die von Mozilla, Opera und Apple gegründete WHATWG bereits an dessen Nachfolger - der jetzt einen neuen Namen trägt: Aus HTML5 wurde HTML.
Für den Webbrowser Chrome gibt es jetzt eine Erweiterung, die eine Website für Amazons E-Book-Reader Kindle aufbereitet und an das Gerät verschickt. Dort lässt sie sich offline lesen.
Das Gnome-Projekt gibt einen Ausblick auf die kommende Version seines Desktops, Gnome 3. Die seit langem erwartete Version soll im April 2011 erscheinen.
Oracle hat auf einem sogenannten Patch-Tuesday über 60, teils kritische Sicherheitslücken in etlichen Produkten behoben. Zu den betroffenen Anwendungen gehören auch Oracle Openoffice und JRockit.