Abo
  • Services:

Opensuse 11.4

Sechster Meilenstein entfernt HAL

Im letzten von sechs Meilensteinen von Opensuse 11.4 wurde komplett auf die Hardwareabstraktionsschicht HAL verzichtet. SysVinit bleibt hingegen als Standard-Startumgebung erhalten.

Artikel veröffentlicht am ,
Opensuse 11.4: Sechster Meilenstein entfernt HAL

Im letzten der sogenannten Meilensteine von Opensuse 11.4 sind noch Entscheidungen zu wesentlichen Systemkomponenten gefallen: Nachdem die Entwickler die neue Startumgebung Systemd ausgiebig geprüft haben, bleiben sie in Opensuse 11.4 bei dem bislang verwendeten SysVinit. Sie begründeten ihre Entscheidung damit, dass Systemd nur zu 90 Prozent zuverlässig funktioniere. Die neue Startumgebung wurde vom Fedora-Team entwickelt und soll langfristig auch dort als Standard-Startumgebung eingesetzt werden. Allerdings haben die Fedora-Entwickler die Integration von Systemd bereits mehrmals verschoben.

  • Opensuse 11.4 M6
  • Opensuse 11.4 M6
  • Opensuse 11.4 M6
Opensuse 11.4 M6
Stellenmarkt
  1. STABILA Messgeräte Gustav Ullrich GmbH, Annweiler am Trifels
  2. AVG Köln mbH, Köln

Die Hardwareabstraktionsschicht HAL hingegen hat auch unter Opensuse 11.4 ausgedient. Stattdessen setzen die Entwickler hier auf Udev, Udisks und Upower, die sich bereits etabliert haben und inzwischen in zahlreichen Distributionen integriert wurden. Die letzten Anwendungen wurden auf Udev & Co. umgestellt.

In Opensuse 11.4 wird das Webfrontend für die Systemverwaltung Yast mit dem Namen Webyast integriert. Webyast wird bereits mit der Enterprise-Version Suse Enterprise Linux ausgeliefert. Es ermöglicht die Fernwartung über das Netzwerk.

In der endgültigen Version 11.4 wollen die Entwickler KDE SC in der Version 4.6 integrieren, in dem aktuellen Meilenstein ist noch die Vorabversion RC2 enthalten. Der Gnome-Desktop soll in der Version 2.32 eingepflegt werden. Die Entwickler planen lediglich eine Live-CD mit dem für den 6. April angekündigten Desktop Gnome 3. Xfce hingegen wird in der aktuellen Version 4.8 vorliegen. X.org wurde bereits in der Version 7.6 eingepflegt.

Nachdem die Entwickler diskutiert haben, ob Opensuse 11.4 den Browser Firefox in der aktuellen Beta 4 oder in der stabilen Version 3.6.13 verwendet werden soll, hat sich das Opensuse-Team zu der Vorabversion 4 des Browsers entschieden. Die finale Version soll nachgereicht werden.

Opensuse Milestone 6 ist zum Testen als Download erhältlich. Am 10. Februar sollen die Entwicklung von Version 11.4 eingefroren werden und ein Release Candidate erscheinen. Der Erscheinungstermin der finalen Version ist für März 2011 geplant.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 119,90€
  2. ab 399€
  3. und Assassins Creed Odyssey, Strange Brigade und Star Control Origins kostenlos dazu erhalten

Regenbogenlilli 01. Feb 2011

Ich meinte damit auch die komplette Installation. Von DVD rein innen PC, bis zu fertig...


Folgen Sie uns
       


Forza Horizon 4 - Golem.de Live (Teil 2)

In Teil 2 unseres Livestreams erkunden wir die offene Welt und tunen einen Audio RS 4.

Forza Horizon 4 - Golem.de Live (Teil 2) Video aufrufen
Künstliche Intelligenz: Wie Computer lernen
Künstliche Intelligenz
Wie Computer lernen

Künstliche Intelligenz, Machine Learning und neuronale Netze zählen zu den wichtigen Buzzwords dieses Jahres. Oft wird der Eindruck vermittelt, dass Computer bald wie Menschen denken können. Allerdings wird bei dem Thema viel durcheinandergeworfen. Wir sortieren.
Von Miroslav Stimac

  1. Innotrans KI-System identifiziert Schwarzfahrer
  2. USA Pentagon fordert KI-Strategie fürs Militär
  3. KI Deepmind-System diagnostiziert Augenkrankheiten

Shine 3: Neuer Tolino-Reader bringt mehr Lesekomfort
Shine 3
Neuer Tolino-Reader bringt mehr Lesekomfort

Die Tolino-Allianz bringt das Nachfolgemodell des Shine 2 HD auf den Markt. Das Shine 3 erhält mehr Ausstattungsdetails aus der E-Book-Reader-Oberklasse. Vor allem beim Lesen macht sich das positiv bemerkbar.
Ein Hands on von Ingo Pakalski

  1. E-Book-Reader Update macht Tolino-Geräte unbrauchbar

Pixel 3 XL im Test: Algorithmen können nicht alles
Pixel 3 XL im Test
Algorithmen können nicht alles

Google setzt beim Pixel 3 XL alles auf die Kamera, die dank neuer Algorithmen nicht nur automatisch blinzlerfreie Bilder ermitteln, sondern auch einen besonders scharfen Digitalzoom haben soll. Im Test haben wir allerdings festgestellt, dass auch die beste Software keine Dual- oder Dreifachkamera ersetzen kann.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Dragonfly Google schweigt zu China-Plänen
  2. Nach Milliardenstrafe Google will Android-Verträge offenbar anpassen
  3. Google Android Studio 3.2 unterstützt Android 9 und App Bundles

    •  /