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ICQ 7.4: Neue Funktionen, bekannte Sicherheitslücke

Der Instant Messenger ICQ ist in der Version 7.4 mit einigen Verbesserungen erschienen. Leider haben die Entwickler aber die Sicherheitslücke in der Autoupdate-Funktion noch nicht beseitigt.
/ Christian Klaß
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ICQ 7.4
ICQ 7.4

Das neue ICQ 7.4 für Windows bringt einen verbesserten Chatverlauf sowie eine verbesserte Facebook -Chats-Anbindung und überprüft E-Mail-Konten bei Gmail, Yahoo! Mail und Mail.ru auf neue Nachrichten. Im selben Benachrichtigungstab bei ICQ wird dabei auch angezeigt, welche Kontakte auf Aktivitäten etwa bei Facebook, Twitter, Youtube oder Flickr geantwortet haben.

Im überarbeiteten Nachrichtenfenster von ICQ sollen Nutzer nun schneller zwischen Chat, SMS, Sprach- und Videoanruf wechseln können. Zudem ist es mit ICQ 7.4 möglich, selbst dann den Status verfügbar, abwesend und beschäftigt zu wählen, wenn der Nutzer für einige Kontakte auf unsichtbar geschaltet ist. Der Austausch des eigenen Profilbildes wurde ebenfalls vereinfacht - es muss dazu nur noch angeklickt werden und lässt sich nun auch direkt aus einer angeschlossenen Webcam übernehmen.

Den Neuerungen steht eine weiterhin offene Sicherheitslücke gegenüber, die es Angreifern ermöglicht, die nicht abschaltbare Autoupdate-Funktion von ICQ 7.x zu kapern. Auf Nachfrage bei ICQ gab es weiterhin nur die Antwort, dass an dem Problem gearbeitet werde und in den kommenden Wochen ein entsprechendes Update erscheine.

Die Windows-Software ICQ 7.4(öffnet im neuen Fenster) steht unter ICQ.com zum kostenlosen Download(öffnet im neuen Fenster) auch in deutscher Sprache zur Verfügung. Als Alternative kommen Multimessenger wie Miranda(öffnet im neuen Fenster) , Pidgin(öffnet im neuen Fenster) oder Trillian(öffnet im neuen Fenster) infrage, die teils ebenfalls für mehrere Betriebssysteme und auch für Smartphones erhältlich sind.


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