In den frühen Morgenstunden des 15. März 2011 will Microsoft die finale Version des Internet Explorer 9 veröffentlichen. Damit bestätigen sich Vermutungen von Mitte Februar 2011.
Apple hat seine Entwicklungsumgebung Xcode in der Version 4 veröffentlicht, die umfangreiche Neuerungen bietet. Mit Xcode lassen sich Applikationen für Mac OS X sowie iOS entwickeln.
Apple hat einige Fehler in seinem Browser Safari behoben. Das Update auf Version 5.0.4 soll vor allem für mehr Stabilität sorgen - sowohl bei der Darstellung von Webseiten als auch beim Druck und den Browser-Plugins.
Die Fotoverwaltungs- und Bearbeitungssoftware Photoshop Lightroom kann mit der App LRPAD vom iPad aus über WLAN ferngesteuert werden. Das ist vor allem bei Schulungen hilfreich.
Mozilla hat den ersten Release Candidate von Firefox 4 veröffentlicht. Nach aktuellem Stand soll die finale Version von Firefox 4 Ende März 2011 erscheinen.
Ubuntu soll künftig ohne Netbook-Variante auskommen. Die Unity-Shell ist laut Canonical nicht nur für den Einsatz auf Desktops, sondern auch für Netbooks gedacht. Damit entfällt die Notwendigkeit einer separaten Version für die Minilaptops.
Das Gentoo-Team hat seine Linux-Distribution in einer Live-Variante veröffentlicht. Die Gentoo-LiveDVD 11.0 enthält unter anderem den Linux-Kernel 2.6.37 sowie die Desktops KDE SC 4.6 und Gnome 2.32.
Google hat im aktuellen VP8-Codec den Encoder beschleunigt: Vor allem auf der ARM-Plattform soll VP8 Videos um bis zu 26 Prozent schneller encodieren. Zudem soll die Videoqualität verbessert worden sein.
Google hat seinen Browser Chrome in der stabilen Version 10 veröffentlicht. Der Browser bietet dank Crankshaft eine nochmals deutlich schnellere Javascript-Engine sowie überarbeitete und verlinkbare Einstellungen und soll sicherer sein.
Die Linux-Distribution Jolicloud wird in Joli OS umbenannt. Der Desktop, der als Webanwendung auf Basis von HTML5 konzipiert wurde, soll weiter den Namen Jolicloud tragen, um Verwechslungen zu vermeiden.
Fedora 15 Alpha ist komplett mit GCC in Version 4.6 veröffentlicht worden. Als Startumgebung haben die Entwickler Systemd integriert, als Desktop kommt Gnome 3 zum Einsatz. Zudem setzen die Entwickler auf das Büropaket Libreoffice.
Das Windows-Packprogramm Winrar wurde in der Version 4.0 veröffentlicht. Das Programm soll Dateien schneller als bisher entpacken können und hat eine Kennwortverwaltung erhalten.
Beim Aufbau einer verschlüsselten Verbindung per Starttls kann ein Angreifer Befehle einschleusen. Betroffen sind unter anderem Mailsysteme von Kerio, Ipswitch, Postfix oder Qmail-TLS.
Die HTML5 Boilerplate, eine Art Blaupause für moderne Webseiten, ist als Release Candidate erschienen. Das Template umfasst HTML, CSS und Javascript sowie eine auf moderne Webseiten ausgelegte Webserverkonfiguration.
Ein Fehler in einem USB-Treiber kann genutzt werden, um Code mit Root-Rechten über den Linux-Kernel einzuschleusen. Dazu sind allerdings der physische Zugriff und ein speziell präpariertes USB-Gerät notwendig.
Adobe hat eine Betaversion des Flash Player 10.3 veröffentlicht. Die neue Version soll die Privatsphäre der Nutzer besser schützen, sich besser ins Betriebssystem integrieren und die Messung der Videonutzung vereinfachen.
Mit Wallaby hat Adobe eine erste Testversion eines Flash-zu-HTML5-Konverters veröffentlicht. Damit sollen sich komplexe Flash-Animationen in HTML5 umwandeln und auf Geräten mit Webkit-Browsern abspielen lassen.
Die Internet-Telefonie-Software Skype wird mit Werbebannern versehen und soll den neuen Eigentümern neue Einnahmequellen erschließen. Bislang verdiente Skype vor allem an den kostenpflichtigen Gesprächsminuten ins Fest- und Handynetz.
Mit der Bildbearbeitung Capture One Pro 6 kann der Anwender Blitzgeräte von Profoto schnurlos steuern. Dazu muss ein USB-Stick mit Funktechnik in den Rechner gesteckt und ein Plugin eingespielt werden.
Das Apache-Team hat unter der Versionsnummer 2.3.11 eine erste Beta von Apache 2.4 veröffentlicht. Der künftige Webserver aus der Apache-Schmiede bietet unter anderem standardmäßig das gleichzeitige Ausführen mehrerer Abfragen.
Red Hat liefert seit RHEL 6 die eigenen Änderungen am Linux-Kernel nicht mehr als getrennte Patches aus. Damit will es die Supportangebote von Konkurrenten schwächen.
Nokia verkauft sein Geschäft mit kommerziellen Qt-Lizenzen und dem zugehörigen Support an Digia, will aber weiterhin in die Entwicklung von Qt investieren.
Microsoft hat einen Ratschlag für alle Besitzer eines Windows-Phone-7-Smartphones von Samsung: Wenn sie das vorbereitende Update nicht installieren können, müssen alle Daten vom Mobiltelefon entfernt werden.
Der Name von Ubuntu 11.10 steht fest: Oneiric Ocelot - Träumerischer Ozelot. In der für Oktober 2011 geplanten Ubuntu-Variante soll vor allem der Unity-Desktop den letzten Schliff bekommen und das Qt-Framework integriert werden.
Das Linux-From-Scratch-Team hat seine Anleitung zur Installation einer nur aus Quellcode erstellten Linux-Distribution in Version 6.8 veröffentlicht. Ab sofort wird der Linux-Kernel 2.6.37 verwendet.
Die Google-Chrome-Erweiterung Cloud Save kann Bilder, Musik, Videos und andere Dateien direkt vom Webbrowser aus auf Onlinespeichern ablegen. Der Anwender spart sich so den manuellen Umweg über seinen eigenen Rechner.
Das letzte Stündlein des Internet Explorer 6 hat geschlagen. "In der Ära des modernen Webs ist es Zeit, Lebewohl zu sagen", erklärt Microsoft und drängt Nutzer dazu, den IE6 nicht weiter zu nutzen.
Bittorrent hat unter dem Namen Project Chrysalis eine neue Generation von Bittorrent-Clients vorgestellt. Mit dem Chrysalis soll das Herunterladen von Torrents erheblich einfacher werden.
Nokia will das N900 weiter zu einer Entwicklungsplattform für Meego-Entwickler ausbauen. Geplant ist, die Benutzeroberfläche und die Basisfunktionen wie Telefonie und SMS benutzbar zu machen.
Das erste Update der 4.6er Reihe der KDE SC haben die Entwickler unter dem Codenamen Helga veröffentlicht. Fehler wurden im Dateimanager Dolphin und in der Chat-Anwendung Kopete korrigiert.
Der Software Diagnostics Server sammelt Informationen aus Debuggingsitzungen oder Repositoryzugriffen und stellt sie grafisch dar. Damit sollen beispielsweise Softwarearchitekten oder Führungskräfte eine Übersicht über Softwareprojekte bekommen.
Das Canonical-Design-Team versteckt in der kommenden Ubuntu-Version die Scrollleisten am Fensterrand. Zudem wird Mozillas E-Mail-Client Thunderbird in das Message-Menü integriert.
Der massenhafte Spam-Versand ist in geschlossenen Foren schon für relativ wenig Geld zu haben. Die Spam-Botnet-Betreiber machen trotzdem Millionengewinne.
Das vorbereitende Update für Windows Phone 7 verursacht auf Samsung-Smartphones weiterhin Probleme. Das Update lässt sich nicht installieren und im schlimmsten Fall muss das Mobiltelefon komplett neu aufgesetzt werden.
Die freie Webanalyselösung Piwik unterstützt in der Version 1.2 frei wählbare Variablen und nutzt First-Party-Cookies, was für eine erhöhte Genauigkeit der Messdaten sorgen soll.
Cebit 2011 Die Konferenzsoftware Netviewer kann künftig auch von mobilen Geräten mit Android oder iOS aus genutzt werden. Die Apps bieten zwar nicht die Funktionsvielfalt der Desktopversionen, funktionieren aber auch über UMTS nahezu in Echtzeit.
Die Entwickler des freien Desktops KDE wollen an Nokias Framework Qt festhalten, auch wenn Nokia die Entwicklung komplett einstellen sollte. Nokia hatte im Februar angekündigt, auf Windows Phone 7 als primäres Smartphone-Betriebssystem zu wechseln.
Diesen Monat will Microsoft insgesamt vier Sicherheitslücken in Windows und Office beseitigen. Mindestens eines der vier Sicherheitslecks wird als gefährlich eingestuft.
Cebit 2011 Mit drei neuen Softwareprodukten will Astaro die Sicherheit in internen Netzwerken erweitern. Darunter ist das Paket Endpoint Security, das Windows-Rechner mit Hilfe von Policies vor Angriffen über Peripheriegeräte schützen soll.
Mozilla hat eine erste Entwicklerversion seines Projekts "Web Applications" veröffentlicht, einer Plattform zur Umsetzung offener App Stores für das Web. Die Software enthält alle Bestandteile, die Entwickler benötigen, um Web Apps und App Stores umzusetzen.
Die Khronos Group hat ihren Standard für hardwarebeschleunigte 3D-Grafik im Web freigegeben: WebGL 1.0 wird von Apple, Google, Mozilla und Opera unterstützt, lediglich Microsoft setzt den 3D-Standard bisher nicht um.
Operas Browser ist jetzt in Apples App Store für Mac OS X erhältlich. Üblicherweise geben Marketingmanager zu solchen Gelegenheiten belanglose, aber freundliche Kommentare ab. Jan Standal von Opera reagierte aufgrund eines kleinen Details aber leicht säuerlich.
Cent OS ist in Version 4.9 veröffentlicht worden. Die Linux-Distribution basiert hauptsächlich auf den von Red Hat offengelegten Quellen des vor zwei Wochen veröffentlichten Red Hat Enterprise Linux 4.9. Damit endet der Zyklus des 4er Entwicklungszweiges.
Der Suse Manager soll künftig Novells Zenworks in reinen Linux-Umgebungen ersetzen. Dafür wurde das von Red Hat 2008 unter der GPL freigegebene Spacewalk um den Paketmanager Zypper erweitert.
Nach einer Woche Wartezeit verteilt Microsoft das vorbereitende Windows-Phone-7-Update auch wieder für Samsung-Mobiltelefone. Aufgrund eines Fehlers war das Update zurückgezogen worden.
Die Live-Linux-Distribution Kanotix 2011-03 mit Codenamen Hellfire auf Basis von Debian 6.0 bietet eine verbesserte Hardwareunterstützung. Dafür sorgt der in Hellfire verwendete, noch nicht stabile Linux-Kernel 2.6.38rc6.