Abo
  • Services:

App-Store-Plattform

Erste Version von Mozillas Projekt "Web Apps"

Mozilla hat eine erste Entwicklerversion seines Projekts "Web Applications" veröffentlicht, einer Plattform zur Umsetzung offener App Stores für das Web. Die Software enthält alle Bestandteile, die Entwickler benötigen, um Web Apps und App Stores umzusetzen.

Artikel veröffentlicht am ,
App-Store-Plattform: Erste Version von Mozillas Projekt "Web Apps"

Das unter dem Namen "Open Web App" gestartete Projekt "Web Applications" ist in Form eines ersten Milestone-Release erschienen. Es umfasst ein mittlerweile stabiles API, Entwicklerwerkzeuge und die notwendige Dokumentation, um Web Apps und auch App Stores auf Basis der Plattform umzusetzen.

Stellenmarkt
  1. Wirecard Communication Services GmbH, Leipzig
  2. abilex GmbH, Berlin

Mozilla setzt dabei auf eine offene Plattform, auf deren Basis jeder einen eigenen App Store betreiben kann. Zudem können Entwickler ihre Applikationen so auch über eigene Websites vermarkten. Mozilla selbst will keinen eigenen App Store betreiben und das Feld anderen überlassen.

Um eine bestehende Webapplikation oder Webseite in Mozillas System zu integrieren, genügt eine Manifestdatei. In dieser sind Informationen zur Applikation zusammengefasst, beispielsweise wo die Applikation zu finden ist, welche Anforderungen sie stellt und welche Icons benutzt werden sollen. Unter appmanifest.org können Manifestdateien auf Korrektheit geprüft werden.

Darüber hinaus enthält die aktuelle Version der Plattform einige neue Browser-APIs, die es Webapplikationen ermöglichen, sich im Browser zu installieren. Hinzu kommt eine Anleitung, die erklärt, wie sich ein App Store auf Basis der Plattform umsetzen lässt.

Zudem bietet Mozilla Browsererweiterungen für Firefox und Chrome in einer Betaversion an, die die Plattform Open Web Applications in die Browser integrieren. Sie enthalten die notwendigen Schnittstellen, um Applikationen zu starten und zu verwalten. Unter myapps.mozillalabs.com haben die Mozilla-Entwickler ein experimentelles App-Dashboard umgesetzt.

Sämtliche Informationen zu der neuen Plattform sind unter apps.mozillalabs.com zusammengefasst.

Im nächsten Schritt soll die Integration der Plattform Open Web Apps in den Browser weiter vorangetrieben werden. Zudem soll es künftig möglich sein, Web Apps mit einem mobilen Gerät abzugleichen und native Browserschaltflächen in Webapplikationen zu nutzen. Auch ist geplant, die Web Apps enger mit dem Betriebssystem zu verknüpfen. Auch Widgets und Benachrichtigungen stehen auf dem Plan.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. SanDisk Ultra microSDXC 64 GB für 19€)
  2. 111€
  3. 349€
  4. 1.111€

elgooG 04. Mär 2011

Was willst du uns damit sagen? Mozilla hat weniger Ressourcen als Google, zudem ist es...

Active 04. Mär 2011

Das war auch mein erster gedanke. Na mal sehen vielleicht hilfts Microsoft ja, die Klage...


Folgen Sie uns
       


Leistungsschutzrecht und Uploadfilter - Golem.de Live

Nach der EU-Kommission und den Mitgliedstaaten sprach sich am Mittwoch in Brüssel auch der Rechtsausschuss des Europaparlaments für ein Recht aus, das die digitale Nutzung von Pressepublikation durch Informationsdienste zustimmungspflichtig macht. Ein Uploadfilter, der das Hochladen urheberrechtlich geschützter Inhalte verhindern soll, wurde ebenfalls auf den Weg gebracht. Doch was bedeutet diese Entscheidung am Ende für den Nutzer? Und wer verfolgt eigentlich welche Interessen in der Debatte?

Leistungsschutzrecht und Uploadfilter - Golem.de Live Video aufrufen
IMHO: Heilloses Durcheinander bei Netflix und Amazon Prime
IMHO
Heilloses Durcheinander bei Netflix und Amazon Prime

Es könnte alles so schön sein abseits vom klassischen Fernsehen. Netflix und Amazon Prime bieten modernes Encoding, 4K-Auflösung, HDR-Farben und -Lichter, flüssige Kamerafahrten wie im Kino - leider nur in der Theorie, denn sie bringen es nicht zum Kunden.
Ein IMHO von Michael Wieczorek

  1. IMHO Ein Lob für Twitter und Github
  2. Linux Mit Ignoranz gegen die GPL
  3. Sicherheit Tag der unsinnigen Passwort-Ratschläge

Threadripper 2990WX und 2950X im Test: Viel hilft nicht immer viel
Threadripper 2990WX und 2950X im Test
Viel hilft nicht immer viel

Für Workstations: AMDs Threadripper 2990WX mit 32 Kernen schlägt Intels ähnlich teure 18-Core-CPU klar und der günstigere Threadripper 2950X hält noch mit. Für das Ryzen-Topmodell muss aber die Software angepasst sein und sie darf nicht zu viel Datentransferrate benötigen.
Ein Test von Marc Sauter

  1. 32-Kern-CPU Threadripper 2990WX läuft mit Radeons besser
  2. Threadripper 2990WX AMDs 32-Kerner kostet weniger als Intels 18-Kerner
  3. Zhongshan Subor Z+ AMD baut SoC mit PS4-Pro-Leistung für chinesische Konsole

Smartphone von Gigaset: Made in Bocholt
Smartphone von Gigaset
Made in Bocholt

Gigaset baut sein Smartphone GS185 in Bocholt - und verpasst dem Gerät trotz kompletter Anlieferung von Teilen aus China das Label "Made in Germany". Der Fokus auf die Region ist aber vorhanden, eine erweiterte Fertigung durchaus eine Option. Wir haben uns das Werk angeschaut.
Ein Bericht von Tobias Költzsch

  1. Bocholt Gigaset baut Smartphone in Deutschland

    •  /