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Suse Manager: Spacewalk-Version für Suse Enterprise Linux

Suse Manager

Spacewalk-Version für Suse Enterprise Linux

Der Suse Manager soll künftig Novells Zenworks in reinen Linux-Umgebungen ersetzen. Dafür wurde das von Red Hat 2008 unter der GPL freigegebene Spacewalk um den Paketmanager Zypper erweitert.

Über den Suse Manager sollen künftig Server - auch virtuelle - in einer reinen Linux-Umgebung einfacher verwaltet werden können. Das Suse-Team hat dafür als Basis die Software Spacewalk verwendet und um eigene Funktionen erweitert, etwa die Integration des Suse-eigenen Paketmanagers Zypper. Der Suse Manager soll in reinen Linux-Umgebungen arbeiten, als Pendant zu dem bislang verwendeten Zenworks von Novell.

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Der Suse Manager umfasst mehrere Module, darunter das Modul für die Verwaltung von Servern oder Servergruppen. Zudem kann die Administrationssoftware auch rollenbasiert eingesetzt werden, mit abgestimmten Rechten für verschiedene Administratorengruppen. Neben zeitgesteuerter Softwareverteilung bietet der Suse Manager eine Suche, um beispielsweise nach fehlenden Patches zu fahnden. Bei Bedarf können über das Werkzeug auch spezielle Repositories hinzugezogen werden. Suse Manager unterstützt Server, die auf virtuellen Maschinen von VMWare, Xen, KVM und Hyper-V laufen.

Zypper verteilt Software

Für das Provisioning, das Verteilen von Neuinstallation von Serverinstanzen, bietet der Suse Manager ein weiteres Modul. Serverinstallationen können zentral vorkonfiguriert und dann über Autoyast oder das unter Red Hat verwendete Kickstart verteilt werden. Die Administrationssoftware unterstützt auch das Rollout auf Xen- oder KVM-basierten virtuellen Maschinen. Zudem können Server per PXE-Boot direkt auf Rechner verteilt werden.

Über das Monitoring-Modul überwacht die Software Server im Netz auf fehlende Security-Patches, die dann über das integrierte Zypper verteilt werden können. Über die sogenannten Probes können Speicherverbrauch, CPU-Last, RAM oder Netzwerkauslastung überwacht werden. Die Probes können ebenfalls gruppiert werden. Detaillierte Aufzeichnungen können später auch grafisch dargestellt werden.

Suse Manager als Zenworks-Ersatz

Der Suse Manager entstand unter Anderem in Zusammenarbeit mit Red-Hat-Entwicklern, so Joachim Werner, Produktmanager bei Suse, zu Golem.de. "Die am Spacewalk-Projekt arbeitenden Red Hat-Entwickler haben unsere Mitarbeit am Projekt sehr wohlwollend aufgenommen." Das Administrationswerkzeug sei in erster Linie "für Linux auf Linux" entwickelt worden und soll langfristig Novells bislang angebotenes Zenworks ersetzen. Zenworks sei überdimensioniert und vor allem auch auf Windows zugeschnitten, was zu Problemen beim Einsatz in reinen Linux-Umgebungen geführt hat.

Künftig wolle sich Suse wieder auf seinen Kernbereich konzentrieren - nämlich Linux. Zu den bevorstehenden Änderungen innerhalb von Suse wollte sich Werner nicht näher äußern. Allerdings sollen Novell und Suse wieder entflochten werden. Suse baut wieder eine eigene Vertriebs- und Marketingabteilung auf, die bislang von Novell getragen wurde.

Novell wurde Ende 2010 von Attachmate gekauft. Die Pläne, Suse als eigenständiges Unternehmen weiterzuführen, hatte Attachmate-CEO Jeff Hawn bereits Ende Dezember 2010 unterstrichen.


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ledonz 07. Mär 2011

Ich hatte immer gedacht, bei den Linuxern läuft es besser... =-)) Aber schön zu wissen



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