Abo
  • Services:

Internet Explorer 6

Microsoft rät vom eigenen Produkt ab

Das letzte Stündlein des Internet Explorer 6 hat geschlagen. "In der Ära des modernen Webs ist es Zeit, Lebewohl zu sagen", erklärt Microsoft und drängt Nutzer dazu, den IE6 nicht weiter zu nutzen.

Artikel veröffentlicht am ,
The IE 6 Countdown
The IE 6 Countdown

Zehn Jahre nach seiner Veröffentlichung und mit zwei veröffentlichten Nachfolgern hält der Internet Explorer 6 noch immer einen weltweiten Marktanteil von zwölf Prozent; die meisten Nutzer gibt es in China, den USA, Südkorea und Indien. Zu viel, meint Microsoft und will den Marktanteil der Browser auf unter ein Prozent reduzieren.

Stellenmarkt
  1. Bosch Gruppe, Abstatt
  2. inxire GmbH, Frankfurt am Main

Dazu hat Microsoft die Website The Internet Explorer 6 Countdown gestartet. Den IE 6 loszuwerden, sei ein ernsthaftes Anliegen, erklärt Microsoft. Auf der Website schlüsselt Microsoft auch den Marktanteil je Land auf und will die Zahlen monatlich aktualisieren, um zu feiern, wenn in einem Land der Marktanteil unter ein Prozent sinkt.

Microsoft geht davon aus, dass bei einem Marktanteil von unter einem Prozent der IE6 beim Webdesign keine Rolle mehr spielen wird, was Webentwicklern viel Arbeit ersparen soll.

Auf der IE6-Countdown-Website fasst Microsoft Informationen zusammen, die Unternehmen beim Umstieg auf einen modernen Browser helfen sollen. Gemeint ist damit der Internet Explorer 9, der noch nicht fertig ist.

Darüber hinaus regt Microsoft Websitebetreiber an, IE6-Nutzer zum Umstieg zu drängen.

Es gibt viele Gründe dafür, dem Internet Explorer 6 den Rücken zu kehren. Der veraltete Browser bremst die Entwicklung des Webs, schließlich werden die neuen Techniken nur in modernen Browsern unterstützt. Davon abgesehen, erhöht die oft unzureichende Unterstützung von Webstandards in alten Browsern den Aufwand bei der Entwicklung von Webapplikationen erheblich. Auch Microsoft räumt ein, dass ein großer Teil seiner Arbeitszeit darauf entfällt, eine Website im IE6 lauffähig zu machen. Webentwickler starteten daher schon mehrere Initiativen, um Nutzer des IE6 zum Wechsel zu bewegen, darunter IE6 No More oder der IE Death March. Im letzten Jahr verglich Microsoft Australien den IE6 mit alter Milch und teilte mit, die "Sicherheitsfunktionen des Internet Explorer 6 seien nun heute veraltet".



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 34,99€

Der Kaiser! 07. Mär 2011

Das ist in diesem Berufsstand auch gar nicht so vorgesehen. Da geht es um gehorsam nach...

Der Kaiser! 07. Mär 2011

Bekomme ich Windows 7 gratis dazu?

Saboteur. 07. Mär 2011

Also ich finds toll was Microsoft da macht... Vielleicht bringen die sogar den konzern...

Saboteur. 07. Mär 2011

/signed Ich arbeite für einen weltweit operierenden Automobilkonzern und bin gezwungen...

Milber 07. Mär 2011

Ich finde OpenSource auch super, als Privatanwender. Da ist es egal, ob mal ein Frickler...


Folgen Sie uns
       


HTC U12 Life - Hands on (Ifa 2018)

HTC hat mit dem U12 Life ein neues Mittelklasse-Smartphone vorgestellt, das besonders durch die gravierte Glasrückseite auffällt. Golem.de konnte sich das Gerät vor dem Marktstart anschauen.

HTC U12 Life - Hands on (Ifa 2018) Video aufrufen
Oldtimer-Rakete: Ein Satellit noch - dann ist Schluss
Oldtimer-Rakete
Ein Satellit noch - dann ist Schluss

Ursprünglich sollte sie Atombomben auf Moskau schießen, dann kam sie in die Raumfahrt. Die Delta-II-Rakete hat am Samstag ihren letzten Flug.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Stratolaunch Riesenflugzeug bekommt eigene Raketen
  2. Chang'e 4 China stellt neuen Mondrover vor
  3. Raumfahrt Cubesats sollen unhackbar werden

Retrogaming: Maximal unnötige Minis
Retrogaming
Maximal unnötige Minis

Nanu, die haben wir doch schon mal weggeschmissen - und jetzt sollen wir 100 Euro dafür ausgeben? Mit Minikonsolen fahren Anbieter wie Sony und Nintendo vermutlich hohe Gewinne ein, dabei gäbe es eine für alle bessere Alternative: Software statt Hardware.
Ein IMHO von Peter Steinlechner

  1. Streaming Heilloses Durcheinander bei Netflix und Amazon Prime
  2. Sicherheit Ein Lob für Twitter und Github
  3. Linux Mit Ignoranz gegen die GPL

SpaceX: Milliardär will Künstler mit zum Mond nehmen
SpaceX
Milliardär will Künstler mit zum Mond nehmen

Ein japanischer Milliardär ist der mysteriöse erste Kunde von SpaceX, der um den Mond fliegen will. Er will eine Gruppe von Künstlern zu dem Flug einladen. Die Pläne für das Raumschiff stehen kurz vor der Fertigstellung.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Mondwettbewerb Niemand gewinnt den Google Lunar X-Prize

    •  /