Wie Watergate, nur digital und vermutlich aus dem Ausland: Hacker haben die Netzwerke der US-Präsidentschaftsbewerber angegriffen und konnten Recherchen der Demokraten über Donald Trump entwenden. Die Angreifer sollen aus Russland kommen.
Nordkoreanische Hacker sollen Informationen zum F15-Kampfjet aus Südkorea erbeutet haben. Angeblich wurde die gleiche IP-Adresse verwendet wie bei einem früheren Hack im Jahr 2013.
Eine Sicherheitslücke im E-Shop-System Oxid ermöglicht Angreifern den Zugriff auf das Admininterface, es kann auch Code ins Frontend injiziert werden. Aktuelle Versionen werden mit einem Patch abgesichert, für ältere existiert lediglich ein Workaround.
Apple will mit den Assistenzdiensten von Google und Microsoft mithalten - dazu bedarf es aber Informationen und künstlicher Intelligenz. Trotzdem soll die Privatsphäre der Nutzer geschützt bleiben - Differential Privacy soll helfen.
Der Streit zwischen Max Schrems und Facebook hat schon zur Abschaffung des Safe-Harbor-Abkommens geführt, jetzt wird die US-Regierung offenbar nervös. Sie möchte nun in dem Verfahren mitreden - und Missverständnisse aufklären.
Neue Regelungen der EU und der USA könnten die Nutzung freier Router-Firmware wie OpenWRT stark einschränken, fürchten Kritiker. Die Virtualisierung der Funktechnik und des Betriebssystems könnte dieses Problem aber lösen.
Zwei umstrittene Unternehmen tun sich zusammen: Der Sicherheitsanbieter Symantec kauft Bluecoat. Zusammen will man Sicherheitslösungen für mobile Geräte und die Cloud entwickeln.
Let's Encrypt will Verbindungen im Internet besser absichern und so die privaten Daten der Nutzer besser schützen. Doch jetzt hat das Projekt durch eine Panne selbst zahlreiche Mailadressen preisgegeben.
Im Gerichtsstreit über den Datenschutz bei vernetzten Fernsehern haben Verbraucherschützer nur einen Teilsieg errungen. Dem südkoreanischen Hersteller Samsung kam die internationale Firmenstruktur zugute.
Wer seine Kommunikation schützen will oder an besonders schützenswerten Projekten arbeitet, setzt oft auf Tails. In der neuen Version sollen Mails sicherer abgeholt werden, der neue Torbrowser kommt ohne SHA1-Unterstützung.
In dem Programm Secure Open Source (SOS) stellt Mozilla zunächst 500.000 US-Dollar bereit, um die Sicherheit von Open-Source-Software zu verbessern. Anders als bei der Linux Foundation soll das Geld explizit für Audits und einen sauberen Umgang mit Sicherheitslücken genutzt werden.
Im Internet kursieren derzeit Millionen von Nutzerdaten aus Jahre alten Angriffen auf Netzwerke wie Myspace, Tumblr und LinkedIn: Nun soll auch ein Datensatz mit fast 33 Millionen Einträgen von Twitter aufgetaucht sein.
In der EU-Datenbank Eurodac werden Fingerabdrücke von Flüchtlingen gespeichert. Nun sollen Gesichtsfotos dazukommen. Die Bundesregierung begrüßt das, die Linke warnt.
Viele Autokonzerne sammeln heimlich die Daten ihrer Fahrzeuge für meist unbekannte Zwecke. Ein Münchner Startup hingegen zeigt, dass die Fahrer mit ihren Autodaten selbst Geld verdienen können.
Protonet will mit seinem Miniserver für Bürokommunikation und neuen Smart-Home-Produkten auch in den USA erfolgreich sein. Doch die Rechtsform, die dafür gewählt wurde, verursacht offenbar zahlreiche Probleme. Der Bestand des Unternehmens könnte gefährdet sein.
Sicherheitsforscher haben einen massiven Rückgang von Infektionen der bekannten Malware-Familien Dridex und Locky beobachtet. Schuld sind offenbar Probleme beim verteilenden Botnetz. Für Locky gibt es keine neue Infrastruktur. Was mit Opfern passiert, ist derzeit offen.
Forscher haben einen beschädigten Festplatten-Firmware-Chip mit aufwendigen Methoden wiederhergestellt, um an den individuellen Hardware-Schlüssel der gesicherten Daten zu kommen.
Der Hacker Jacob Appelbaum wurde nach Informationen von Golem.de bereits im vergangenen Jahr für zehn Tage vom Dienst freigestellt - weil er wegen sexuellen Übergriffs beschuldigt wurde. Mittlerweile gibt es neue Vorwürfe, die nicht mehr anonym vorgetragen werden.
Update Provider melden eine neue Angriffswelle auf Router. Betroffen von dem Telefonmissbrauch sollen auch Fritzboxen seien. Hersteller AVM gibt Sicherheitstipps.
Die aktuelle Version des Firefox unterstützt Googles Widevine CDM für DRM-Inhalte und HTML5-Video für Youtube-Einbettungen. Entwickler können zudem die Leistung von Webseiten messen, und der Browser unterstützt Cipher-Suites mit Chacha20 und Poly1305.
Zahlreiche Kunden der Deutschen Bank sahen in der vergangenen Woche Doppelbuchungen auf ihrem Konto. Jetzt hat das Geldhaus bekanntgegeben, wie viele Konten betroffen waren. Wer finanzielle Schäden erlitten hat, kann auf Kulanz der Bank hoffen.
Wir reformieren die Geheimdienste, versprach die Bundesregierung. Nun hat sie zwei Gesetzentwürfe vorgelegt - die einfach alles erlauben, was bislang für Ärger sorgte.
Hacker konnten Nachrichten manipulieren und Nutzern gefälschte, bösartige Links unterschieben. Die Sicherheitslücke betrifft Facebooks Messenger-App und die Browserversion des Chats.
Mehrere Unternehmen müssen Strafen zahlen, weil sie ihren Datentransfer in die USA noch über das Safe-Harbor-Abkommen abgewickelt haben. Noch sind die Strafen moderat - künftige Sünder könnten aber mit bis zu 300.000 Euro bestraft werden.
Vernetzte Autos werden immer anfälliger für Hackerangriffe. In einem aktuellen Beispiel gelang es Forschern, die Alarmanlage eines Mitsubishi-SUVs zu deaktivieren. Der Hersteller reagierte erst, nachdem sich Medien einschalteten und arbeitet daran, die Sicherheitslücke zu schließen.
Facebook-Chef Mark Zuckerberg und andere Prominente haben anscheinend die goldene Regel nicht befolgt, bei jedem Onlinedienst ein anderes Passwort zu nutzen: Unbekannte haben kurzzeitig mehrere Accounts bei sozialen Netzwerken übernommen.
Vorbildlich selbstkritisch hat sich die taz mit einer Affäre im eigenen Haus beschäftigt: Vor einem Jahr wurde ein Mitarbeiter erwischt, der seine Kollegen mit einem Keylogger ausspioniert hat. Das verunsicherte die gesamte Redaktion.
Der bekannte Hacker und Aktivist Jacob Appelbaum ist kein Angestellter des Tor-Projektes mehr. Gegen ihn werden schwere Anschuldigungen erhoben. Das Tor-Projekt hat eine Anwaltskanzlei engagiert, um den Sachverhalt aufzuklären.
Wenige Tage nach zahlreichen Nutzerbeschwerden über gehackte Accounts reagiert Teamviewer mit einem vorgezogenen Sicherheitsupdate. Wir haben mit dem Unternehmen darüber gesprochen.
Wie viel kann man eigentlich mit Ransomware verdienen? Eine neue Studie zeigt, dass vor allem die Drahtzieher hinter kriminellen Netzwerken gutes Geld verdienen. Bei den Gefolgsleuten sind die Einnahmen hingegen deutlich geringer.
Der Computerhersteller Lenovo warnt vor einer Sicherheitslücke in einer Anwendung, die auf Windows-10-Rechnern vorinstalliert ist. Die Accelerator App soll den Start anderer vorinstallierter Lenovo-Anwendungen beschleunigen.
Opposition und Netzaktivisten kritisieren das neue Telemediengesetz, weil es privaten Hotspot-Betreibern keinen Schutz vor Abmahnungen bietet. Das wäre aber auch mit keiner anderen Formulierung möglich.
Die US-Bundespolizei FBI will Informationen aus Tätowierungen mit Hilfe eines Algorithmus automatisiert auswerten. Damit sollen Ermittlungen vereinfacht werden. Aktivisten beklagen Eingriffe in die Meinungs- und Religionsfreiheit.
Fast alle Antiviren-Apps für Smartphones haben Fehler, stellt eine neue Studie fest. Eine App von Kaspersky soll sogar mit Malware infizierte Werbung heruntergeladen haben. Die meisten Hersteller haben die Lücken mittlerweile gepatcht.
Der Bundestag hat nach langer Diskussion die Novelle des Telemediengesetzes beschlossen, mit dem die Störerhaftung für WLAN-Betreiber endgültig fallen soll. Die Opposition und andere Kritiker sind aber noch nicht überzeugt.
Weg mit Privatsphäre im Netz: Die Entwickler der russischen Gesichtserkennungs-App versprechen traumhafte Erkennungsquoten und neue Anwendungen. Russische Sicherheitsbehörden sollen sich schon für die App interessieren. Wir haben sie ausprobiert.
Der NSA-Ausschuss des Bundestags hat eine Woche lang die US-Hauptstadt besucht. Dort interessiert man sich derzeit vor allem für Donald Trump und nicht mehr für die NSA und Edward Snowden. Was sich aber ändern könnte.
Kopierte Nutzerdaten sind immer ein Ärgernis - besonders, wenn die persönlichen Informationen von Kindern betroffen sind. Der Hersteller Hipp hat seine Kunden jetzt über einen Einbruch in die eigenen Serversysteme des Mein Baby Clubs informiert.
Zwei Sicherheitslücken in LGs-Android Firmware ermöglichen eine Reihe von Angriffen, teilweise auch aus der Ferne. Nutzer sollten schnell reagieren, die Updates stehen bereit.
Das Startup Sirin verspricht ein supersicheres Smartphone zum Luxuspreis. Für 9.500 britische Pfund plus Steuern soll es verschlüsselte Kommunikation geben. Der zugrundeliegende Krypto-Standard dürfte aber nicht jedem gefallen, dafür gibt es Wigig-WLAN.
Die Bundesnetzagentur hat die Anforderungen für die Sicherheit der Vorratsdaten vorgelegt. Telekomfirmen müssen demnach einen sehr hohen Aufwand für den Datenschutz betreiben.
Die australische Regierung lässt Bitcoins im Wert von über elf Millionen Euro versteigern. Das virtuelle Geld wurde mutmaßlich mit illegalen Transaktionen auf der Plattform Silk Road verdient.
Mit ihrem Bug-Bounty-Programm hat eine Pornoseite Schlagzeilen gemacht. Doch die Kommunikation mit den Hackern und die gezahlten Bountys sorgten für viel Kritik. Das Unternehmen verspricht jetzt Besserung.
Wer E-Zigaretten raucht, erspart seiner Lunge Teer, setzt aber die Gesundheit seines Rechners aufs Spiel - zumindest, wenn die E-Zigarette per USB aufgeladen wird.
Erneut sind bei einem deutschen Medium Nutzerdaten weggekommen: Ein Fehler im Blogsystem des Magazins der Süddeutschen Zeitung ermöglichte Angreifern, private Informationen zu kopieren.
Update Kritiker sprechen von unbegrenzten Überwachungsmöglichkeiten, Symantec und Bluecoat von internen Tests: Dass Bluecoat mit einem neuen TLS-Zertifikat faktisch als Zertifikatsausgabestelle handeln kann, sorgt für Diskussionen.
Schnelles Abbremsen vor der Radarfalle soll Autofahrer bald nicht mehr vor Bußgeldern schützen. Mit Section Control kann auf einer Strecke gemessen werden, ob der Fahrer im Durchschnitt zu schnell war. Dazu gibt es bald einen Pilotversuch in Deutschland.
12345678, Passwort, Password oder doch St@art123? All diese Passwörter könnten bald nicht mehr funktionieren - jedenfalls bei einigen Cloud-Diensten von Microsoft und beim Microsoft-Account selbst.
Golem-Wochenrückblick Oracle weiß viel über Hamburger und würde für Schoko-Geschenke sicherlich auch die Passwörter der Geschworenen bekommen. Sieben Tage und viele Meldungen im Überblick.