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Übernahme: Passwort-Manager Lastpass für 125 Millionen US-Dollar verkauft

Der für seine Fernwartungssoftware bekannte US-Anbieter Logmein übernimmt das Passwortverwaltungswerkzeug Lastpass für 125 Millionen US-Dollar. Künftig will Logmein den Fokus auf Unternehmenskunden setzen. Das verheißt nichts Gutes für die Millionen Nutzer des kostenfreien Basisprodukts.
/ Andreas Donath
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Lastpass geht an Logmein (Bild: Lastpass)
Lastpass geht an Logmein Bild: Lastpass

Der Onlinepasswortmanager Lastpass(öffnet im neuen Fenster) geht für 125 Millionen US-Dollar an Logmein(öffnet im neuen Fenster) . Damit will das börsennotierte Unternehmen sein Lösungsangebot im Bereich Identity- und Access-Management-Lösungen (IAM) ausbauen.

Lastpass wird in einer kostenlosen Basisversion für Privatanwender und in einer Premiumversion mit erweiterten Funktionen angeboten, die für 12 US-Dollar jährlich nutzbar ist. Für Unternehmenskunden bietet das Unternehmen ebenfalls Lösungen an, die abhängig von der Mitarbeiterzahl 18 bis 24 US-Dollar im Jahr kostet und über zentralisierte Verwaltungsfunktionen verfügt.

Logmein hatte mit Meldium im September 2014 ein Unternehmen gekauft, das sich mit Identitätsmanagementlösungen beschäftigt. Die Lösungen von Lastpass sollen mit denen von Meldium verschmolzen und unter einer gemeinsamen Dachmarke angeboten werden.

Kunden von Logmein können sich vielleicht noch an den Januar 2014 erinnern, als das Unternehmen nach zehn Jahren die kostenlose Remote-Desktop-Version Logmein Free stoppte und Nutzer der kostenlosen iOS-Apps ebenfalls eine Jahresgebühr zahlen mussten. Entsprechend eindeutig(öffnet im neuen Fenster) sind auch die Reaktionen der Nutzer von Lastpass, die die Nachricht negativ beurteilten.


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