Abo
  • Services:
Anzeige
Die Forschungabteilung von Disney in Zürich untersucht die kostengünstige Kommunikation über sichtbares Licht.
Die Forschungabteilung von Disney in Zürich untersucht die kostengünstige Kommunikation über sichtbares Licht. (Bild: Disney Research)

Visible Light Communication: Disney zaubert mit Licht und Linux

Die Forschungabteilung von Disney in Zürich untersucht die kostengünstige Kommunikation über sichtbares Licht.
Die Forschungabteilung von Disney in Zürich untersucht die kostengünstige Kommunikation über sichtbares Licht. (Bild: Disney Research)

Modernes Spielzeug hat LEDs und Prozessoren, es kann nach Ansicht von Disney also für die Kommunikation mit sichtbarem Licht genutzt werden. Auf der Linuxcon hat die Forschungsabteilung des Konzerns ihre Ergebnisse dazu vorgestellt und ein magisches Prinzessinnenkleid präsentiert.
Von Sebastian Grüner

Der Datentransfer im sichtbaren Licht wird von Philips bereits erprobt, um etwa die Indoor-Navigation per Deckenbeleuchtung und Smartphone umzusetzen. Auf dem Kongress Linuxcon erklärte Stefan Schmid von Disneys Forschungsabteilung aber, dass bei solchen Einsätzen, insbesondere für hohe Übertragungsraten, meist große Optiken notwendig seien. Schmids Team erprobe Visible Light Communication (VLC) jedoch mit einem anderen Ansatz, nämlich ganz im Sinne Disneys mit möglichst geringen Kosten, was eine Verwendung in Kinderspielzeug ermöglichen könnte.

Anzeige

Dass sich die Forscher im Auftrag von Disney mit VLC beschäftigen, ist naheliegend. So beschrieb Schmid die Intention der Arbeiten in seinem Vortrag damit, dass modernes Spielzeug über Microcontroller, Prozessoren und natürlich auch LEDs verfüge, was deren Wiederverwendung für die Kommunikation etwa zwischen Spielzeugen vereinfache.

Hinzu komme, dass klassische Funkstandards wie WLAN oder Bluetooth wegen ihrer vergleichsweise hohen Energie eventuell Langzeitschäden bei Kindern verursachen könnten. Bei der Verwendung dieser Protokolle müsse auch bedacht werden, dass sie vielleicht von Dritten mitgeschnitten werden könnten. Das gelte es vor allem zum Schutz der Privatsphäre von Kindern zu vermeiden.

Bei der Kommunikation mit sichtbarem Licht reicht es wohl, die Vorhänge sowie die Zimmertür zu schließen, um einen Eingriff von außen deutlich zu erschweren. Und nicht zuletzt dürfte der Mehraufwand bei der Weiternutzung bereits vorhandener Technik eher gering sein. So sind keine speziellen Funkchips nötig. Die LEDs können wegen ihrer Eigenschaften sowohl als Sender als auch - ähnlich wie Photodioden - als Empfänger fungieren, sofern die Software des Controllers dies unterstützt.

Gehackte Ikea-Lampen für erste Experimente 

eye home zur Startseite
CoDEmanX 23. Okt 2015

Etwa ein Poltergeist?



Anzeige

Stellenmarkt
  1. über Ratbacher GmbH, Raum Düsseldorf
  2. Dataport, Hamburg
  3. Comline AG, Oldenburg
  4. LEDVANCE GmbH, Garching bei München


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 179,99€
  2. (täglich neue Deals)
  3. 77,00€ (Bestpreis!)

Folgen Sie uns
       


  1. Matrix Voice

    Preiswerter mit Spracherkennung experimentieren

  2. LTE

    Telekom führt Narrowband-IoT-Netz in Deutschland ein

  3. Deep Learning

    Wenn die KI besser prügelt als Menschen

  4. Firepower 2100

    Cisco stellt Firewall für KMU-Bereich vor

  5. Autonomes Fahren

    Briten verlieren Versicherungsschutz ohne Software-Update

  6. Kollisionsangriff

    Hashfunktion SHA-1 gebrochen

  7. AVM

    Fritzbox für Super Vectoring weiter nicht verfügbar

  8. Nintendo Switch eingeschaltet

    Zerstückelte Konsole und gigantisches Handheld

  9. Trappist-1

    Der Zwerg und die sieben Planeten

  10. Botnetz

    Wie Mirai Windows als Sprungbrett nutzt



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Limux: Die tragische Geschichte eines Leuchtturm-Projekts
Limux
Die tragische Geschichte eines Leuchtturm-Projekts
  1. Limux München prüft Rückkehr zu Windows
  2. Limux-Projekt Windows könnte München mehr als sechs Millionen Euro kosten
  3. Limux Münchner Stadtrat ignoriert selbst beauftragte Studie

Wacoms Intuos Pro Paper im Test: Weg mit digital, her mit Stift und Papier!
Wacoms Intuos Pro Paper im Test
Weg mit digital, her mit Stift und Papier!
  1. Wacom Brainwave Ein Graph sagt mehr als tausend Worte
  2. Canvas Dells Stift-Tablet bedient sich bei Microsoft und Wacom
  3. Intuos Pro Wacom verbindet Zeichentablet mit echtem Papier

Bundesnetzagentur: Puppenverbot gefährdet das Smart Home und Bastler
Bundesnetzagentur
Puppenverbot gefährdet das Smart Home und Bastler
  1. My Friend Cayla Eltern müssen Puppen ihrer Kinder zerstören
  2. Matoi Imagno Wenn die Holzklötzchen zu dir sprechen
  3. Smart Gurlz Programmieren lernen mit Puppen

  1. Re: für Git wenig relevant

    My1 | 21:40

  2. Re: 2,5" SSD

    Neuro-Chef | 21:39

  3. Re: Der schlaue Gamer holt sich den RyZen 1600X...

    Jesper | 21:37

  4. Re: Gehashte Passwörter generell unsicher

    SelfEsteem | 21:36

  5. Re: Schmeißt Bittorrent an :D

    My1 | 21:36


  1. 17:37

  2. 17:26

  3. 16:41

  4. 16:28

  5. 15:45

  6. 15:26

  7. 15:13

  8. 15:04


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel