Abo
  • Services:
Anzeige
Um die Sicherheit von Android-Geräten ist es nicht gut bestellt.
Um die Sicherheit von Android-Geräten ist es nicht gut bestellt. (Bild: Screenshot Golem.de)

Cambridge-Studie: 87 Prozent der Android-Geräte sollen unsicher sein

Um die Sicherheit von Android-Geräten ist es nicht gut bestellt.
Um die Sicherheit von Android-Geräten ist es nicht gut bestellt. (Bild: Screenshot Golem.de)

Um die Sicherheit von Android-Geräten ist es nicht gut bestellt: Ein Team der Universität Cambridge hat Zahlen zur Update-Politik der Hersteller erhoben. Dabei setzen die Forscher auch auf die freiwillige Hilfe von Gerätenutzern.

Anzeige

Eine fragwürdige Update-Politik vieler Gerätehersteller und zahlreiche Sicherheitslücken machen Nutzer von Android-Geräten verwundbar. Ein Team der Universität Cambridge hat die Sicherheitsbedenken jetzt mit einer Studie untermauert. Sie wird teilweise von Google finanziert - und setzt auf freiwillige Datenspender.

Aus den gesammelten Daten haben die Forscher ein nach Herstellern sortiertes Ranking erstellt. Am besten schneiden erwartungsgemäß Googles Nexus-Geräte ab, die die meisten Updates erhalten. Doch auch die Nexus-Geräte kommen nur auf 5,2 von 10 möglichen Punkten. LG, Motorola und Samsung folgen auf den weiteren Plätzen. HTC, das monatliche Updates vor kurzem als unrealistisch bezeichnet hat, liegt mit einem Wert von 2,5 nur auf Platz 6. Insgesamt seien aktuell rund 87 Prozent der Geräte theoretisch verwundbar, sagen dir Forscher.

Ranking nach drei Kriterien

Das deckt sich mit den Zahlen von Zimperium, das jüngst einen weiteren Stagefright-Exploit berichtet hat.

Für das Ranking hatten die Forscher die Geräte nach drei Kriterien geordnet: Anteil der Geräte, die frei von bekannten Sicherheitslücken sind, Anteil der Geräte, auf denen die neueste verfügbare Android-Version läuft und Anteil der Schwachstellen, die der Hersteller noch auf keinem Gerät gepatcht hat.

Nutzer erheben Daten

Der Projektleiter Andrew Rice sagt zu der Studie laut Pressemitteilung: "Die Sicherheitscommunity ist seit einiger Zeit besorgt über mangelnde Sicherheitsupdates für Android. Wir hoffen, dass wir mit konkreten Zahlen dazu beitragen können, dass Nutzer eine informierte Entscheidung beim Gerätekauf treffen können und dass Hersteller und Provider ihre Update-Politik anpassen".

Das vorläufige Ergebnis der Studie basiert nach Angaben der Forscher auf rund 20.000 Datensätzen. Nutzer können die App Data Analyzer über den Google Play Store installieren und die Forschung so unterstützen. Die App sammelt nach Angaben der Forscher zahlreiche Informationen - etwa wann das Gerät aufgeladen wird, ob Nutzer einen mobilen Hotspot erstellen oder wie häufig das Gerät genutzt wird. In dem umfangreichen Dokument werden die Forschungen zur Sicherheit merkwürdigerweise nicht erwähnt. Persönliche Daten sollen anonymisiert werden, einige Daten werden auch nur gehasht gespeichert.


eye home zur Startseite
JensM 14. Okt 2015

Wobei ein Fork, für den es Updates gibt (kenne mich mit Amazongeräten nicht aus) wäre...

token 14. Okt 2015

Das stimmt natürlich.. Aber dennoch hätten in dem Fall tante Erna und Onkel Horst nicht...

Mingfu 14. Okt 2015

"Längst nicht mehr unterstützt" bedeutet aber nicht unbedingt "längst nicht mehr...

mixedfrog 14. Okt 2015

Genau das meinte ich.

Bill Carson 14. Okt 2015

Alles, was auf einem internetfähigen Gerät landet, stufe ich als potentiell unsicher ein...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. KWS Services Deutschland GmbH, Einbeck
  2. Uvex Winter Holding GmbH & Co. KG, Fürth
  3. Dirk Rossmann GmbH, Burgwedel
  4. Bosch Energy and Building Solutions GmbH, Stuttgart-Weilimdorf


Anzeige
Top-Angebote
  1. 219,90€ + 7,98€ Versand (Vergleichspreis 269€)
  2. ab 179,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Umfrage

    88 Prozent wollen bezahlbaren Breitbandanschluss

  2. Optimierungsprogramm

    Ccleaner-Malware sollte wohl Techkonzerne ausspionieren

  3. VPN

    Telekom startet ihr Weltnetz für Unternehmen

  4. Smartphone

    Apple könnte iPhone X verspätet ausliefern

  5. C't-Editorial kopiert

    Bundeswahlleiter stellt Strafanzeige gegen Brieffälscher

  6. Bundestagswahl 2017

    Viagra, Datenbankpasswörter und uralte Sicherheitslücken

  7. Auto

    Tesla will eigene Hardware für seine autonom fahrenden Autos

  8. Pipewire

    Fedora bekommt neues Multimedia-Framework

  9. Security

    Nest stellt komplette Alarmanlage vor

  10. Creators Update

    "Das zuverlässigste und sicherste Windows seit jeher"



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Lenovo Thinkstation P320 Tiny im Test: Viel Leistung in der Zigarrenschachtel
Lenovo Thinkstation P320 Tiny im Test
Viel Leistung in der Zigarrenschachtel
  1. Adware Lenovo zahlt Millionenstrafe wegen Superfish
  2. Lenovo Smartphone- und Servergeschäft sorgen für Verlust
  3. Lenovo Patent beschreibt selbstheilendes Smartphone-Display

Wireless Qi: Wie die Ikealampe das iPhone lädt
Wireless Qi
Wie die Ikealampe das iPhone lädt
  1. Noch kein Standard Proprietäre Airpower-Matte für mehrere Apple-Geräte

Apples iPhone X in der Analyse: Ein iPhone voller interessanter Herausforderungen
Apples iPhone X in der Analyse
Ein iPhone voller interessanter Herausforderungen
  1. Face ID Apple erlaubt nur ein Gesicht pro iPhone X
  2. iPhone X Apples iPhone mit randlosem OLED-Display kostet 1.150 Euro
  3. Apple iPhone 8 und iPhone 8 Plus lassen sich drahtlos laden

  1. Die Umfrage ist ziemlich wertlos ohne weitere...

    Pecker | 14:20

  2. Re: Kennt wer die Fehler?

    blaub4r | 14:19

  3. Re: Mein Fire TV kann halt noch kein H.265

    Sicaine | 14:19

  4. Re: Es nervt!!!

    teenriot* | 14:19

  5. Re: History repeats itself

    Truster | 14:17


  1. 13:58

  2. 13:15

  3. 13:00

  4. 12:45

  5. 12:33

  6. 12:05

  7. 12:02

  8. 11:58


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel