Verschlüsselung: Granite Phone tritt gegen das Blackphone an

Ein sicheres mobiles Betriebssystem zur verschlüsselten mobilen Kommunikation - das wünschen sich viele Nutzer. Die Firma Sikur stellt jetzt mit dem Granite-Phone einen Wettbewerber für das Blackphone vor. Einige Details sind jedoch noch offen.

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Das Granite-Phone wirbt mit verschlüsselter Kommunikation.
Das Granite-Phone wirbt mit verschlüsselter Kommunikation. (Bild: Screenshot Golem.de)

Immer mehr Handy-Hersteller werben mit verschlüsselter, abhörsicherer Kommunikation. Das Granite-Phone der Firma Sikur soll jetzt genau das ermöglichen - allerdings zu einem stolzen Preis. Wer das Gerät jetzt für 849 US-Dollar vorbestellt, soll es im Dezember pünktlich zu Weihnachten erhalten. Der reguläre Ladenpreis werde 999 US-Dollar betragen, sagte Firmenchef Frederico Davila Golem.de.

Das Gerät ist eine Eigenentwicklung von Granite. Hardware und Betriebssystem kommen also aus einer Hand. Das selbst entwickelte Granite OS ist nach Angaben der Firma eine Eigenentwicklung mit Wurzeln im Android-Open-Source-Projekt (AOSP). Das Gerät unterstützt verschiedene Verschlüsselungsstandards (3DES 168-bit symmetrische Verschlüsselung, 256 und RSA-2048-bit, RSA 4096-bit asymmetrische Verschlüsselung) - zur genauen Verwendung macht die Firma keine Angabe.

Mittelklasse-Hardware

Die Hardware-Spezifikationen des Gerätes sind in der Mitte des heutigen Leistungsspektrums angesiedelt: Das Gerät hat einen Qualcomm Snapdragon 615 Octa-Core mit 64 Bit, der von einer Qualcomm Adreno 405 GPU unterstützt wird. Außerdem kommt das Gerät mit 2 Gigabyte RAM und einem 5 Zoll großen Full-HD-Bildschirm. Der interne Speicher beträgt 16 Gigabyte. Ob es einen Speicherkartenslot hat, ist uns bislang nicht bekannt. Auch eine 16-Megapixel-Kamera und eine 8-Megapixel-Frontkamera sind mit an Bord.

Sikur beliefert die brasilianische Regierung bereits seit mehreren Jahren mit der hauseigenen Sikur-Plattform für sichere Kommunikation. Nach Angaben der Firma hat die brasilianische Regierung die Sicherheit des Systems durch unabhängige Audits überprüft. Die Firma hat außerdem ein Bug-Bounty-Programm. Mit dem Kauf des Gerätes erwirbt der Nutzer zunächst ein Zwei-Jahres-Abonnement für die Sikur-Dienste. Jedes weitere Jahr soll nach Angaben von Davila mit rund 300 US-Dollar zu Buche schlagen.

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