Nach jahrelangen Verhandlungen kommt nun die "Nacht der langen Messer": Die EU-Mitgliedstaaten wollen sich endlich auf ihre Position zum EU-weiten Datenschutz einigen. Noch sind viele Fragen offen.
Die Entscheidung war abzusehen: Der Generalbundesanwalt hat nicht genügend Beweise gefunden, um gegen das mögliche Abhören von Merkels Handy durch die NSA weiter zu ermitteln.
Update Die große Koalition bekommt von allen Seiten Kritik an ihren Plänen zur Vorratsdatenspeicherung. Der Wissenschaftliche Dienst des Bundestags, Medienverbände und der Anwaltstag äußerten Bedenken.
Apple fährt in den USA, Großbritannien und Irland Städte mit Kamerawagen ab, um verbesserte Informationen für seine Kartenanwendung Maps zu gewinnen. Das Projekt erinnert an Google Street View und kämpft mit den gleichen Problemen.
IMHO Braucht es zur Sicherheit der Bevölkerung immer mehr Überwachung und neue Kompetenzen für Geheimdienste? Den Nachweis dafür kann die Politik nicht erbringen.
Die umstrittene Vorratsdatenspeicherung wird erst im Herbst im Bundestag abschließend diskutiert werden. Das gibt der SPD-Basis mehr Zeit für Widerstand gegen das Vorhaben.
Mit der Verfassungsschutzreform soll auch der Bundesnachrichtendienst neue Kompetenzen erhalten. Die Abwehr von Cybergefahren könnte aber teilweise verfassungswidrig sein.
Behördengänge und Einkäufe im Internet mit dem E-Personalausweis: Noch ist das in Deutschland wenig verbreitet. Fünf Jahre nach Einführung des Dokuments besitzt nach einer repräsentativen Umfrage nur jeder Dritte einen solchen Ausweis mit Onlinefunktion - und nur sehr wenige nutzen ihn tatsächlich.
Edward Snowden hat die Geheimdienstreform der US-Regierung als "historischen Sieg" für Bürgerrechte gelobt. Es habe ein Umdenken stattgefunden, schreibt der Whistleblower in einem Gastbeitrag für den Spiegel und die New York Times.
Internetprovider, Telekommunikationsunternehmen und TV-Kabelnetzbetreiber halten die neue Vorratsdatenspeicherung für übereilt und technisch wohl so nicht machbar. Sie wollen angehört werden von ihrer Regierung.
Mehr Anonymität für sich und andere im Tor-Netzwerk: Einen eigenen Tor-Relay aufzusetzen, ist nicht besonders schwierig, allerdings gibt es dabei einiges zu beachten.
Durch einen Programmierfehler in einer selbst entwickelten Software hat das Rechenzentrum der Technischen Universität Berlin persönliche Daten der Studierenden verschickt. Darunter sind auch Informationen über Zwangsexmatrikulationen wegen nicht bestandener Prüfungen.
Das Date gesichtswahrend verlassen oder Bekannten in der Umgebung ausweichen: Antisoziale Apps sollen vor unliebsamem Miteinander schützen. Unser Autor hat sie getestet.
Google macht seine Einstellungen zum Datenschutz übersichtlicher. Nutzer können künftig auf einer Übersichtsseite selbst festlegen, was das Unternehmen speichern darf - für alle Dienste.
Politisch inkorrekte Äußerungen auf Facebook, neckische Tweets? Was man vor ein paar Jahren noch witzig fand, kann einem heute die Schamesröte ins Gesicht treiben. Löschprogramme helfen, alte Beiträge automatisch aus den sozialen Netzwerken zu entfernen.
Der US-Geheimdienst NSA muss das massenhafte Sammeln von Daten in den USA vorerst einstellen: Der Senat konnte sich in einer Sondersitzung nicht auf eine Reform des umstrittenen Patriot Acts einigen.
Hitb 2015 Wie viel Toner benötigen US-Universitäten, welche Windkraftanlagen laufen gerade und welche Autokennzeichen werden gerade in New Orleans erfasst? John Matherly berichtet, wie freigiebig das Internet der Dinge mit Informationen umgeht.
Golem-Wochenrückblick Wir waren begeistert von der Formel E in Berlin, überrascht vom Tempo des neuen LG-Smartphones G4 mit Snapdragon-808-Prozessor und weniger beeindruckt von der Entwicklerkonferenz Google I/O. Sieben Tage und viele Meldungen im Überblick.
Ein Roboterhersteller will Wohnungen mithilfe einer Kamera und der Cloud kartografieren. Alles für den intelligenten Haushalt der Zukunft. Was kann da schon schiefgehen?
Die Freifunker fürchten, von der neuen Vorratsdatenspeicherung erfasst zu werden. Auch die offenen Funknetze könnten damit gezwungen werden, die Nutzerdaten zu erheben. Die Kriminalbeamten kritisieren den Entwurf ebenfalls, wollen aber die Totalüberwachung.
Update Trotz aller Kritik will die große Koalition die Vorratsdatenspeicherung so schnell wie möglich auf den Weg bringen. Den großen IT-Verbänden geht das alles viel zu schnell. Auch die Bundesdatenschutzbeauftragte kritisiert die Pläne scharf.
Keine Weitergabe der Nutzerdaten und einfache Datenschutzeinstellungen: Das soziale Netzwerk Sociax macht vieles besser als das beliebte Facebook. Doch wie bei vielen anderen Alternativen fehlt etwas Entscheidendes.
Auch im U-Bahn-Tunnel lassen sich Smartphones tracken, sogar ohne GPS, WLAN- oder Mobilfunkverbindungen. Lediglich die Daten des Beschleunigungsmessers werden dafür benötigt.
Auf zurückgesetzten Android-Smartphones lassen sich Daten wiederherstellen, auch auf solchen, die zuvor verschlüsselt wurden. Anwender können kaum etwas dagegen tun.
Noch bis Ende Mai 2015 darf die NSA die Telefondaten von Amerikanern erfassen, dann ist eigentlich ein neues Gesetz fällig. Allerdings hat der US-Senat nun mit knapper Mehrheit den Vorschlag zur Reform des Geheimdienstes blockiert.
Golem-Wochenrückblick Wir haben viel Spannendes zur BND-Affäre gehört, aber noch viele Fragen. Zur Aufheiterung haben wir uns Apps für Googles VR-Brille Cardboard angeguckt und eine der besten SSDs getestet. Sieben Tage und viele Meldungen im Überblick.
Viele US-Bürger glauben laut einer Umfrage nicht, dass Behörden mit ihren Kommunikationsdaten verantwortungsvoll umgehen. Trotzdem geht ein Großteil der Befragten ohne besondere Sicherheitsmaßnahmen online.
Nach den Datenschützern in Schleswig-Holstein stören sich nun auch die Verbraucherschützer in Nordrhein-Westfalen an Facebooks Like-Button. Statt Facebook mahnt die Verbraucherzentrale aber deutsche Unternehmen ab.
Der IT-Branchenverband Eco hält die geplante Vorratsdatenspeicherung für einen "Mittelstandskiller". Auf Provider könnten hohe Kosten zukommen, falls die Vorgaben technisch überhaupt umsetzbar seien.
Gegen immer neue Fälle von Identitätsdiebstahl soll ein Gesetz zur Datenhehlerei helfen. Kritiker befürchten jedoch, dass es investigativen Journalismus erschweren würde - und sogar zu einem Verbot von Leaking-Plattformen führen könnte.
Seelsorger, Whistleblower und Betreiber von WLAN-Hotspots bekommen Probleme, sollte der Gesetzentwurf des Justizministeriums zu Verbindungsdaten verabschiedet werden.
Datenschützer aus Belgien fordern Facebook dazu auf, das Sammeln von Nutzerdaten einzuschränken. Sollte das Unternehmen nicht auf die Forderungen reagieren, könnte es zu rechtlichen Schritten kommen.
Wie gefährlich ist es, mit beschreibbaren USB-Sticks und SD-Karten Fotos und Dateien ausdrucken zu lassen? Golem.de hat zusammen mit dem Sicherheitsunternehmen Kaspersky getestet, ob auch Windows-XP-Terminals ohne Virenscanner sicher sind.
Vom Arbeitgeber per GPS-Positionierung überwacht, und das auch in der Freizeit: Das wollte eine US-Angestellte nicht hinnehmen - und wurde gekündigt. Jetzt klagt sie auf Schadensersatz.
Unser Autor hat 152 Onlinekonten, die er möglichst gut absichern will. Mit dem Passwortmanager Keepass und einem sogenannten Token - dem Yubikey Neo. Eine Anleitung.
Das anlasslose millionenfache Sammeln von Daten über US-Bürger durch die NSA ist nicht durch den Patriot Act gedeckt und somit illegal, entschied ein Bundesgericht in New York. Gestoppt wird die Telefonüberwachung vorerst aber nicht.
Fünf Jahre Vorratsdatenspeicherung, Staatstrojaner, Imsi-Catcher und "Blackboxes" bei den Providern: Frankreich reagiert auf die Terroranschläge mit einer starken Ausweitung der Überwachung.
Re:publica2015 Urheberrecht, Vorratsdatenspeicherung, Datenschutz: Die Themen, die auf der Re:publica diskutiert werden, sind seit Jahren dieselben. Geändert hat sich dabei vor allem eins.
Re:publica2015 Politiker lügen, die Wahlbeteiligung sinkt, Proteste versanden. Zum Auftakt der Re:publica geht es um Misstrauen ins politische System und darum, wieso darin eine Chance liegt.
Golem-Wochenrückblick Microsoft hat uns auf der Entwicklerkonferenz Build mit guten Ideen für Windows 10 überrascht. Wir haben in London LGs G4 ausprobiert und uns die Updates von gleich drei bekannten Open-Source-Projekten angesehen. Sieben Tage und viele Meldungen im Überblick.
Die Marktmacht "wesentlicher digitaler Plattformen" wie Amazon, Google und Facebook könnte nach Ansicht der Regierungen Deutschlands und Frankreichs in Zukunft ein Problem werden. Sie drängen die EU-Kommission daher zu einer Regulierung.
Entwarnung bei Whatsapp für Android: Anrufe über die Telefoniefunktion werden nicht aufgezeichnet und lokal abgespeichert. Lediglich mit einer internen Testversion sei das möglich, sagt das Unternehmen.
Fragliche Funktion bei Whatsapp für Android: Wie ein Blogger berichtet, werden bei dem Messenger alle Telefonate über Whatsapp Calls aufgezeichnet und lokal abgespeichert. Das ist rechtlich bedenklich.
Update Oettingers netzpolitisches Kuriositätenkabinett: In einem Interview hat sich der EU-Digitalkommissar zu wichtigen Themen geäußert. Und Kritiker erneut des Extremismus bezichtigt.
Nach und nach kommen immer mehr Details über die Attacke auf Server des Weißen Hauses ans Licht. Die US-Regierung will die Hintermänner aber weiterhin nicht identifizieren.
Der Bundestrojaner - eine Software zur Überwachung der Telekommunikation Verdächtiger - soll im Herbst 2015 zum Einsatz bereit sein. Das kündigte Holger Münch, Präsident des Bundeskriminalamtes (BKA) an. Damit soll die Kommunikation noch vor einer eventuellen Verschlüsselung angezapft werden.
Digitalkommissar Oettinger arbeitet an einer EU-Regulierungsbehörde, die die Marktmacht von US-Internetunternehmen wie Whatsapp, Facebook oder Google massiv einschränken soll. Verantwortlich dafür - wie auch bei einem ähnlichen Plan - sollen die Deutsche Telekom und Orange sein.
Ein Amtsgericht hat erstmals Aufnahmen einer Dashcam in einem Strafverfahren zugelassen, wenngleich auch nur in einem besonderen Fall. Wer als Dashcam-Besitzer nun anlässlich des Urteils Hoffnung schöpft, sollte die Einzelheiten kennen.