Abo
  • Services:
Anzeige
Der Vorstoß von Deutschland und Brasilien soll die präventive Überwachung der Bürger einschränken.
Der Vorstoß von Deutschland und Brasilien soll die präventive Überwachung der Bürger einschränken. (Bild: Joe Raedle/Getty Images)

UN-Resolution: Deutschland und Brasilien wollen den Datenschutz stärken

Der Vorstoß von Deutschland und Brasilien soll die präventive Überwachung der Bürger einschränken.
Der Vorstoß von Deutschland und Brasilien soll die präventive Überwachung der Bürger einschränken. (Bild: Joe Raedle/Getty Images)

Deutschland und Brasilien wollen mit einer gemeinsamen UN-Resolution die Überwachung von Bürgern einschränken. Vor allem die Speicherung von Metadaten soll schwieriger werden. Bindend ist der Vorschlag aber nicht.

Anzeige

Mehr Datenschutz und weniger Überwachung sind die Ziele einer von Deutschland und Brasilien entworfenen möglichen UN-Resolution. Diese wurde am Dienstag vor dem für Menschenrechte zuständigen Dritten Komitee der Vereinten Nationen in New York vorgestellt.

Der Entwurf für die Resolution sieht vor, dass keine Metadaten mehr überwacht werden dürfen, beispielsweise Angaben zu angerufenen Telefonnummern, zur Verbindungsdauer oder zu aufgerufenen Webseiten. Das Speichern dieser Daten sei mit dem Recht auf Meinungsfreiheit nicht zu vereinbaren, heißt es. Weder Unternehmen noch Geheimdienste sollten solche Daten festhalten. Auch ein spezieller UN-Beauftragter zu Datenschutzfragen wird angeregt.

Das Komitee will Ende des Monats über den Entwurf abstimmen. Dieser würde dann im Dezember der Generalversammlung zur Abstimmung vorgelegt. Auch wenn die Resolution verabschiedet würde, wäre sie aber rechtlich für die Mitgliedstaaten nicht bindend.

Sammlung von Metadaten als vorrangiges Ziel

Die Sammlung möglichst vieler Metadaten ist vorrangiges Ziel von Geheimdiensten weltweit. Anhand dieser Daten wollen sie Bewegungs- und Kommunikationsprofile erstellen und Verdächtige finden. Studien haben gezeigt, dass sich aus den Daten Rückschlüsse auf private Details zu Einzelpersonen ziehen lassen. Derzeit läuft die Debatte, welche Daten in welcher Form gespeichert werden dürften. Datenschützer kritisieren die Erfassung der Daten ohne konkreten Verdachtsanlass.

In Deutschland steht seit Jahren die Vorratsdatenspeicherung in der Kritik. In den USA hatte erst im September das für die Geheimdienste zuständige US-Bundesgericht entschieden, dass die National Security Agency (NSA) weiterhin ohne richterlichen Beschluss massenhaft Telefondaten in den USA speichern dürfe. Eine geplante grundsätzliche Überholung der Überwachungsgesetze steckt derzeit im US-Senat fest. Angesichts der neuen Mehrheitsverhältnisse gilt ein Beschluss als unwahrscheinlich.


eye home zur Startseite
zonk 12. Nov 2014

Gaehn! Ist der Hass echt so gross?

plutoniumsulfat 12. Nov 2014

Das Land gibt vor, dafür zu sein, es wirklich zu sein, ist etwas völlig anderes ;)

plutoniumsulfat 12. Nov 2014

wartet man gespannt auf ein solches Gesetz, damit man endlich anfangen kann zu lachen.

mambokurt 12. Nov 2014

Innerhalb einer Woche nach der News dass der BND versucht SSL über 0-Day Exploits zu...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Fachhochschule Südwestfalen, Hagen
  2. über Hanseatisches Personalkontor Osnabrück, Bielefeld
  3. über Hays AG, Nordrhein-Westfalen
  4. Robert Bosch GmbH, Leonberg


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 79,98€ + 5€ Rabatt (Vorbesteller-Preisgarantie)
  2. 12,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Streaming

    Netflix gewinnt weiter Millionen Neukunden

  2. Zusammenlegung

    So soll das Netz von O2 einmal aussehen

  3. Kohlendioxid

    Island hat ein Kraftwerk mit negativen Emissionen

  4. Definitive Edition

    Veröffentlichung von Age of Empires kurzfristig verschoben

  5. Elex im Test

    Schroffe Schale und postapokalyptischer Kern

  6. Raven Ridge

    HP bringt Convertible mit AMDs Ryzen Mobile

  7. Medion E6436 und P10602

    Preiswertes Notebook und Tablet bei Aldi Süd

  8. Smartphone mit KI

    Huawei stellt neues Mate 10 Pro für 800 Euro vor

  9. KRACK

    WPA2 ist kaputt, aber nicht gebrochen

  10. Medion Akoya E2228T

    280-Euro-Convertible von Aldi hat 1080p



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Zotac Zbox PI225 im Test: Der Kreditkarten-Rechner
Zotac Zbox PI225 im Test
Der Kreditkarten-Rechner

Thinkpad 25 im Hands on: Für ein 4:3-Notebook reichte es dann doch nicht
Thinkpad 25 im Hands on
Für ein 4:3-Notebook reichte es dann doch nicht
  1. Lenovo Thinkpad 25 Japanische Jubiläums-Bento-Box mit Retro-Extras
  2. Service by Beep Lenovos PC-Diagnostics-App soll auch für iOS kommen
  3. Lenovo Thinkpad A275 Business-Notebook nutzt AMDs Bristol Ridge

Dokumentarfilm Pre-Crime: Wenn Computer Verbrechen vorhersagen
Dokumentarfilm Pre-Crime
Wenn Computer Verbrechen vorhersagen

  1. Re: Geothermie...

    Ach | 05:49

  2. Was ist wenn meine Webseite Https erzwingt?

    GnomeEu | 05:35

  3. Re: Teslas Erfolg

    matzems | 05:12

  4. Re: Ach ja VW, die sind immer noch im Land der Träume

    Hannes84 | 05:09

  5. Re: blödsinn

    maverick1977 | 05:06


  1. 23:03

  2. 19:01

  3. 18:35

  4. 18:21

  5. 18:04

  6. 17:27

  7. 17:00

  8. 15:00


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel