Abo
  • Services:

Security: Dutzende Schwachstellen in Newsletter-Diensten

Die Sicherheitslücken reichen von XSS-Fehlern über unsichere Formulare bis hin zu SQL-Injection-Schwachstellen: In drei weit verbreiteten E-Mail-Marketing- und Newsletter-Diensten haben IT-Sicherheitsexperten zahlreiche Schwachstellen entdeckt. Sie sind in Absprache mit den Herstellern inzwischen behoben worden.

Artikel veröffentlicht am ,
Bei mehreren Newsletter-Diensten haben Datenexperten zahlreiche Schwachstellen entdeckt.
Bei mehreren Newsletter-Diensten haben Datenexperten zahlreiche Schwachstellen entdeckt. (Bild: Nside)

In der Software aktueller E-Mail-Marketing-, Newsletter- und Bulk-SMS-Dienste haben IT-Sicherheitsexperten zahlreiche Schwachstellen entdeckt. Sie erlaubten den Zugriff auf Datenbanken mit Benutzerinformationen über SQL-Injections oder die Übernahme fremder Benutzerkonten durch das Stehlen von Sitzungscookies. Das IT-Sicherheitsunternehmen Nside Attack Logic informierte in Zusammenarbeit mit dem BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) und dem US-Cert (Computer Emergency Response Team) die betroffenen Unternehmen. Die Schwachstellen wurden inzwischen behoben.

Stellenmarkt
  1. über experteer GmbH, München
  2. Statistisches Bundesamt, Wiesbaden

Nside untersuchte die Cloud-Dienste einiger Anbieter, die weit verbreitet eingesetzt werden, nach eigenen Angaben haben sie zusammen mehrere Tausend Kunden. Über sie sollen täglich Millionen von E-Mails versendet werden.

Gestohlene Kundendaten sind möglicherweise bereits im Umlauf

Bei einem haben die IT-Sicherheitsexperten beispielsweise eine SQL-Injection-Schwachstelle aufgespürt, die einen Zugriff auf die gesamte Kundendatenbank ermöglichte, sowie eine persistente Cross-Site-Scripting-Schwachstelle im Abmeldeformular, über die Sitzungscookies anderer Kunden gestohlen werden konnten. Eine ähnliche Schwachstelle entdeckten die Datenexperten bei zwei weiteren Anbietern. Zu den weniger kritischen Fehlern zählen eine unsichere Passwortänderung ohne Eingabe des ursprünglichen Passworts sowie der Zugriff der Statistiken eines anderen Kunden.

Zwar seien die Schwachstellen inzwischen weitgehend behoben worden, es sei jedoch ungewiss, wie viele der Schwachstellen bereits unbemerkt ausgenutzt worden sind. Ob und in welchem Umfang persönliche Daten von Kriminellen bereits gestohlen wurden, lasse sich schwer sagen, schreibt Nside in einem Blogeintrag. Anhand der Sachlage sei aber davon auszugehen. Kunden sollten vor der Nutzung solcher Werkzeuge einen Herstellernachweis über durchgeführte Sicherheitstests verlangen. Nside geht davon aus, dass ähnliche kritische Schwachstellen in den Newsletter-Werkzeugen anderer Anbieter ebenfalls zu finden sind.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 39,99€
  2. 2,99€
  3. 19,99€
  4. 10,99€

kalijuro 12. Nov 2014

Einfache Lösung: Eine E-Mail an die E-Mail Adresse des Impressums schreiben, dass Sie...


Folgen Sie uns
       


Oneplus 6 - Test

Das Oneplus 6 ist das jüngste Smartphone des chinesischen Herstellers Oneplus. Wie seine Vorgänger bietet auch das neue Gerät wieder hochwertige Hardware zu einem günstigeren Preis als bei der Konkurrenz. Auf echte Innovationen müssen Käufer allerdings verzichten - was angesichts des Preises aber machbar ist.

Oneplus 6 - Test Video aufrufen
Kailh KS-Switch im Test: Die bessere Alternative zu Cherrys MX Blue
Kailh KS-Switch im Test
Die bessere Alternative zu Cherrys MX Blue

Der chinesische Hersteller Kailh fertigt seit fast 30 Jahren verschiedenste Arten von Schaltern, unter anderem auch Klone von Cherry-MX-Switches für Tastaturen. Der KS-Switch mit goldenem Stempel und markantem Klick ist dabei die bessere Alternative zu Cherrys eigenem MX Blue, wie unser Test zeigt.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Apple-Patent Krümel sollen Macbook-Tastatur nicht mehr stören
  2. Tastaturen Matias bringt Alternative zum Apple Wired Keyboard
  3. Rubberdome-Tastaturen im Test Das Gummi ist nicht dein Feind

Projektoren im Vergleichstest: 4K-Beamer für unter 2K Euro
Projektoren im Vergleichstest
4K-Beamer für unter 2K Euro

Bildschirme mit UHD- und 4K-Auflösung sind in den vergangenen Jahren immer preiswerter geworden. Seit 2017 gibt es den Trend zu hoher Pixelzahl und niedrigem Preis auch bei Projektoren. Wir haben vier von ihnen getestet und stellen am Ende die Sinnfrage.
Ein Test von Martin Wolf

  1. Sony MP-CD1 Taschenbeamer mit Akku und USB-C-Stromversorgung
  2. Mirraviz Multiview Splitscreen-Games spielen ohne die Möglichkeit, zu schummeln
  3. Sony LSPX-A1 30.000-Dollar-Beamer strahlt 80 Zoll aus 0 cm Entfernung

Indiegames-Rundschau: Kampfkrieger und Abenteuer in 1001 Nacht
Indiegames-Rundschau
Kampfkrieger und Abenteuer in 1001 Nacht

Battletech schickt Spieler in toll inszenierte Strategieschlachten, eine königliche Fantasywelt und Abenteuer im Orient: Unsere Rundschau stellt diesmal besonders spannende Indiegames vor.
Von Rainer Sigl

  1. Indiegames-Rundschau Mutige Mäuse und tapfere Trabbis
  2. Indiegames-Rundschau Zwischen Fake News und Mountainbiken
  3. Indiegames-Rundschau Tiefseemonster, Cyberpunks und ein Kelte

    •  /