Datenschutz: Telekom will E-Mails nicht mehr über fremde Länder routen

Die Deutsche Telekom garantiert ihren Kunden, deren E-Mails an Empfänger im Inland nicht mehr über ausländische Server zu schicken. Telekom-Chef Tim Höttges machte jedoch eine Einschränkung, die dieses Versprechen sofort relativiert.

Artikel veröffentlicht am ,
Tim Höttges
Tim Höttges (Bild: Ina Fassbender/Reuters)

Schickt ein E-Mail-Nutzer in Deutschland einem Empfänger eine elektronische Nachricht, dann verlässt diese bei Telekom-Kunden nicht mehr das Land. Das sagte Telekom-Chef Höttges der Zeitung Welt am Sonntag. Die Voraussetzung: Absender und Empfänger müssen Kunden der Deutschen Telekom sein.

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Höttges zeigte sich gegenüber der Welt am Sonntag enttäuscht, dass sein Vorschlag, den Datenverkehr möglichst in Deutschland oder im Schengen-Raum zu routen, von der Politik und den Unternehmen nicht gut aufgenommen worden sei. Das kann auch an den Kosten hängen, denn es ist oftmals günstiger, über ausländische Verbindungen zu routen. Den Unternehmenskunden bietet die Deutsche Telekom bereits europäisches Routing ihrer Daten an.

Der Telekom-Chef forderte zudem eine europäische Datenschutzverordnung, die für alle Mitglieder der EU einheitlich sei. Damit solle verhindert werden, dass persönliche Daten in andere Rechtsräume straffrei exportiert werden dürften.

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Anonymer Nutzer 05. Nov 2014

wie ich in meinem Thread schon geschrieben habe: Die IPs für Posteingangs und...

Anonymer Nutzer 04. Nov 2014

ja nee is klar, Leitungsüberkapazitäten... "ja gugg ma, der NSA Server hat noch 10MBit/s...

DanielSchmalen 04. Nov 2014

Was ist also die Devise? Verschlüsselung ;) Jeder kann sich für die eigene Privatspähre...

droucles 04. Nov 2014

das ist aber schön, was die Telekom nicht mehr so alles will.



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