Abo
  • Services:
Anzeige
Die Anonabox finanziert sich jetzt über Indiegogo.
Die Anonabox finanziert sich jetzt über Indiegogo. (Bild: Anonabox)

Tor-Router: Anonabox versucht es jetzt bei Indiegogo

Die Anonabox finanziert sich jetzt über Indiegogo.
Die Anonabox finanziert sich jetzt über Indiegogo. (Bild: Anonabox)

Das umstrittene Anonabox-Projekt hat eine neue Crowdfunding-Kampagne bei Indiegogo gestartet. Kickstarter hatte einen ersten Finanzierungsversuch des Projekts beendet - mangels Innovation.

Anzeige

Bei Indiegogo versucht das Anonabox-Projekt erneut, eine öffentliche Finanzierung seines Projekts zu bekommen. Innerhalb von zwei Tagen hat das Projekt sein Ziel von 13.370 US-Dollar erreicht. Im Februar 2015 will es seinen Tor-Router für 51 US-Dollar ausliefern.

Zuvor hatte es eine Crowdfunding-Kampagne bei Kickstarter für den Tor-Router gegeben. Diese beendete Kickstarter jedoch, weil die Anonabox-Macher die Hardware eingekauft hatten. Auf der Kickstarter-Seite hatte es hingegen geheißen, das Team habe vier Jahre lang an der Entwicklung der Hardware gearbeitet.

Kritiker warfen dem Projekt-Team unter August Germar aber nicht nur vor, die Unwahrheit gesagt zu haben, sie entdeckten auch gravierende Mängel in der modifizierten OpenWRT-Firmware. Diese sollte die bei einem chinesischen Händler eingekaufte Hardware steuern. Wenige Tage später stellte Kickstarter das Projekt "mangels Innovation" ein, wie es hieß. Ein ähnliches Projekt kippte Kickstarter aus den gleichen Gründen nur wenige Tage später: Das Trofi-Projekt habe Hardware von Dritten produzieren lassen und nur eingekauft. In Kickstarters AGB steht, Projekte dürften nicht die Arbeit anderer als eigene präsentieren.

Bereits finanziert

Einen ähnlichen Passus gibt es bei Indiegogo jedoch nicht. Noch während die umstrittene Anonabox-Kampagne bei Kickstarter lief, startete bei Indiegogo das Projekt Invizbox und läuft dort auch noch. Es hat in drei Wochen gerade einmal 14.000 von anvisierten 28.000 US-Dollar eingebracht, also genauso viel wie die Anonabox in zwei Tagen. Bei Kickstarter hatte das Projekt zeitweilig 500.000 US-Dollar eingenommen.

Jetzt wolle Germar tatsächlich eine Platine liefern, "die es nirgendwo sonst auf der Welt gibt", heißt es auf der Projektseite. Auch das Gehäuse soll ein eigenes Design haben. Die Firmware soll offen verfügbar sein und keine Sicherheitslücken enthalten. Die zuvor präsentierte sei ohnehin nur eine Vorabversion gewesen, schreibt Germar, der sich selbst als IT-Sicherheitsexperte bezeichnet. Und das alles soll mit 13.370 US-Dollar bezahlt werden.


eye home zur Startseite
Rubaz 11. Nov 2014

Ja aber wenn man auch noch speziell einige .onion oder anderen Seiten sperrt.. Man nimmt...

Anonymer Nutzer 11. Nov 2014

Mehr weniger als mehr :D Schade das sich scheinbar noch niemand die Mühe gemacht hat...

kopfspringer 11. Nov 2014

... tut das Günther Oettinger nicht auch?

plutoniumsulfat 11. Nov 2014

ja, soll Windows ja auch nicht, oder? Zumindest bei Auslieferung.

TC 11. Nov 2014

purer Zufall. die sind doch keine Nerds!



Anzeige

Stellenmarkt
  1. PTV Group, Karlsruhe
  2. WBS Training AG, deutschlandweit (Home-Office)
  3. über Nash Direct GmbH, Stuttgart-Vaihingen
  4. UWS Business Solutions GmbH, Paderborn


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. ab 179,99€
  2. 274,90€ + 3,99€ Versand

Folgen Sie uns
       


  1. Canon

    Riesiger Bildschirm soll DSLR und Tablet vereinen

  2. Wibotic Powerpad

    Induktions-Drohnenlandeplatz erhöht die Reichweite

  3. Mercedes-Benz Energy

    Elektroauto-Akkus werden zum riesigen Stromnetzspeicher

  4. Unternehmen

    1&1 Versatel bietet Gigabit für Frankfurt

  5. Microsoft

    Xbox One emuliert 13 Xbox-Klassiker

  6. DMT Bonding

    Telekom probiert 1 GBit/s ohne Glasfaser aus

  7. Telekom-Software

    Cisco kauft Broadsoft für knapp 2 Milliarden US-Dollar

  8. Pubg

    Die blaue Zone verursacht künftig viel mehr Schaden

  9. FSFE

    "War das Scheitern von Limux unsere Schuld?"

  10. Code-Audit

    Kaspersky wirbt mit Transparenzinitiative um Vertrauen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Essential Phone im Test: Das essenzielle Android-Smartphone hat ein Problem
Essential Phone im Test
Das essenzielle Android-Smartphone hat ein Problem
  1. Teardown Das Essential Phone ist praktisch nicht zu reparieren
  2. Smartphone Essential Phone kommt mit zwei Monaten Verspätung
  3. Andy Rubin Essential gewinnt 300 Millionen US-Dollar Investorengelder

Pixel 2 und Pixel 2 XL im Test: Google fehlt der Mut
Pixel 2 und Pixel 2 XL im Test
Google fehlt der Mut
  1. Pixel Visual Core Googles eigener ISP macht HDR+ schneller
  2. Smartphones Googles Pixel 2 ist in Deutschland besonders teuer
  3. Pixel 2 und Pixel 2 XL im Hands on Googles neue Smartphone-Oberklasse überzeugt

Krack-Angriff: Kein Grund zur Panik
Krack-Angriff
Kein Grund zur Panik
  1. Neue WLAN-Treiber Intel muss WLAN und AMT-Management gegen Krack patchen
  2. Ubiquiti Amplifi und Unifi Erster Consumer-WLAN-Router wird gegen Krack gepatcht
  3. Krack WPA2 ist kaputt, aber nicht gebrochen

  1. Re: Bald heißt es: schon immer gewusst

    daarkside | 08:07

  2. Re: Golem - Die Apple-Hater!

    Lord Gamma | 08:06

  3. Re: ... so viele Gegner wie möglich ausschalten ...

    daarkside | 08:06

  4. Re: Problem = Nutzer

    gadthrawn | 08:04

  5. Re: Die Latenz sei mit zwei oder drei Sekunden...

    rubberduck09 | 08:00


  1. 07:34

  2. 07:22

  3. 07:11

  4. 18:46

  5. 17:54

  6. 17:38

  7. 16:38

  8. 16:28


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel