Abo
  • Services:
Anzeige
Facebook hat jetzt eine Onion-Adresse im Tor-Netzwerk.
Facebook hat jetzt eine Onion-Adresse im Tor-Netzwerk. (Bild: Screenshot: Golem.de)

Anonymisierung: Facebook ist im Tor-Netzwerk erreichbar

Facebook hat jetzt eine Onion-Adresse im Tor-Netzwerk.
Facebook hat jetzt eine Onion-Adresse im Tor-Netzwerk. (Bild: Screenshot: Golem.de)

Das soziale Netzwerk Facebook hat jetzt eine Adresse im Tor-Netzwerk. Darüber sollen sich Nutzer auch anonymisiert anmelden können. Das klappt bei unserem ersten Versuch noch nicht richtig.

Anzeige

Facebook hat die Adresse im Anonymisierungsnetzwerk Tor unter https://facebookcorewwwi.onion/ eingerichtet, die zusätzlich über HTTPS verschlüsselt ist. Es sei das erste Mal, dass eine Webseite mit einem CA-Zertifikat direkt über eine Onion-Adresse in Tor erreichbar sei, teilt das Unternehmen mit. Facebook will damit Nutzern in Ländern entgegenkommen, in denen das soziale Medium nicht genutzt werden darf oder häufig zensiert wird.

Sicherheitsabfragen als Hürde

Bislang sorgten die Sicherheitssysteme bei Facebook immer wieder für Verbindungsabbrüche, wenn Nutzer über Tor auf die Internet-Adresse von Facebook surften. Denn Facebook stufte Tor als Botnetz ein. Das soll sich mit einer eigenen Tor-Verbindung ändern.

Das klappt in unserem ersten Versuch allerdings nicht. Beim ersten Anmelden auf einem neuen Gerät oder über einen neuen Browser müssen Facebook-Nutzer eine Sicherheitsabfrage durchlaufen und dabei Fotos von Facebook-Freunden identifizieren. Die wurden jedoch bei uns nicht angezeigt. Danach sperrte Facebook den Zugang über die Onion-Adresse. Über die normale Webseite mussten wir bestätigen, dass wir es waren, die sich über einen Rechner in einem anderen europäischen Land einloggen wollten. Bei einem weiteren Versuch funktioniert das Login dann. Einen Geschwindigkeitsunterschied im Seitenaufbau zwischen der Onion-Adresse und der herkömmlichen Web-Adresse im Tor-Browser konnten wir jedoch nicht feststellen.

Verstopft Facebook das Tor-Netzwerk?

In der Mailingliste des Tor-Netzwerks wurde außerdem bemängelt, dass Facebook-Mitarbeiter offenbar durch Bruteforce den Schlüssel für ihre statische Onion-Adresse facebookcorewwwi herausfanden. Normalerweise generiert Tor eine willkürliche Adresse, etwa duskgytldkxiuqc6.onion. Das soll die Anonymisierung erhöhen. Außerdem befürchten einige, dass Nutzer mit einem Zugriff auf Facebook die ohnehin spärlichen Ressourcen des Tor-Netzwerks überstrapazieren und so das Netzwerk zusätzlich verlangsamen.

Facebook verspricht auf seiner Webseite, seine bisherigen und zukünftigen Erfahrungen bei der Skalierung im Anonymisierungsnetzwerk mit dem Tor-Team zu teilen. Ziel sei es, gemeinsam den Dienst zu verbessern. Außerdem wolle man auch weitere Dienste im Tor-Netzwerk anbieten. Es sei beispielsweise geplant, die Onion-Adresse für Facebook-Apps verfügbar zu machen.


eye home zur Startseite
__destruct() 04. Nov 2014

Man kann auch einfach den Namen eines Pseudonyms eintragen.

kerub 03. Nov 2014

Es wird sogar noch besser, denn die Anzahl der Möglichkeiten steigt mit der Anzahl der...

Niantic 02. Nov 2014

Weil das so nicht funktioniert.

Anonymer Nutzer 01. Nov 2014

Ja, wo die Chinesen auch so geil auf Facebook sind.

Chronisch Unbegabt 01. Nov 2014

Wobei ich mich frage, wie "gut" deren Algorithmus wirklich ist. Ich betreibe einen...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. MT AG, Ratingen bei Düsseldorf
  2. KOMET GROUP GmbH, Besigheim
  3. flexis AG, Olpe
  4. Robert Bosch GmbH, Leonberg


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-5%) 47,49€
  2. 29,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Facebook

    Nutzer sollen Vertrauenswürdigkeit von Newsquellen bewerten

  2. Notebook-Grafik

    Nvidia hat eine Geforce GTX 1050 (Ti) mit Max-Q

  3. Gemini Lake

    Asrock und Gigabyte bringen Atom-Boards

  4. Eni HPC4

    Italienischer Supercomputer weltweit einer der schnellsten

  5. US-Wahl 2016

    Twitter findet weitere russische Manipulationskonten

  6. Die Woche im Video

    Das muss doch einfach schneller gehen!

  7. Breko

    Waipu TV gibt es jetzt für alle Netzbetreiber

  8. Magento

    Kreditkartendaten von bis zu 40.000 Oneplus-Käufern kopiert

  9. Games

    US-Spielemarkt wächst 2017 zweistellig

  10. Boeing und SpaceX

    ISS bald ohne US-Astronauten?



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Indiegames-Rundschau: Krawall mit Knetmännchen und ein Mann im Fass
Indiegames-Rundschau
Krawall mit Knetmännchen und ein Mann im Fass
  1. Games 2017 Die besten Indiespiele des Jahres
  2. Indiegames-Rundschau Von Weltraumpiraten und dem Wunderdoktor

Matthias Maurer: Ein Astronaut taucht unter
Matthias Maurer
Ein Astronaut taucht unter
  1. Planetologie Forscher finden große Eisvorkommen auf dem Mars
  2. SpaceX Geheimer Satellit der US-Regierung ist startklar
  3. Raumfahrt 2017 Wie SpaceX die Branche in Aufruhr versetzt

Nachbarschaftsnetzwerke: Nebenan statt mittendrin
Nachbarschaftsnetzwerke
Nebenan statt mittendrin
  1. Hasskommentare Soziale Netzwerke löschen freiwillig mehr Inhalte
  2. Nextdoor Das soziale Netzwerk für den Blockwart
  3. Hasskommentare Neuer Eco-Chef Süme will nicht mit AfD reden

  1. Re: Bei der Telekom wohl eher weniger

    JohnnyDoh | 20.01. 23:56

  2. Re: Auch mit opensource Treibern? nvidia kann...

    Porterex | 20.01. 23:45

  3. Re: Briefpost? Warum nicht etwas hochmodernes...

    TechnikSchaaf | 20.01. 23:38

  4. Re: verständlicher move nach vega_mobile ...

    p4m | 20.01. 23:34

  5. Re: Head of Problem !!

    Ach | 20.01. 23:33


  1. 14:35

  2. 14:00

  3. 13:30

  4. 12:57

  5. 12:26

  6. 09:02

  7. 18:53

  8. 17:28


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel