Möglicherweise durch eine Panne bei einem kanadischen Roboterhersteller sind Zehntausende Dokumente mit geheimen Informationen großer Autohersteller ins Netz gelangt. Neben US-Firmen ist auch Volkswagen betroffen.
Beim Bearbeiten der Flugbuchung oder beim Einchecken auf ba.com würden per URL persönliche Reisedaten an Dritte wie Twitter und Werbeunternehmen wie DoubleClick gesendet, sagt ein IT-Experte. Die Fluggesellschaft weiß von nichts und verweist auf ihre Cookie-Policy.
Ein Panini-Bild mit dem eigenen Konterfei ist eine schöne Idee - allerdings nicht zwingenderweise, wenn auch andere Personen die Bilder sehen können. Ein derartiger Bruch des Datenschutzes ist dem Sammelalben-Produzenten unterlaufen, was besonders wegen zahlreicher Kinderfotos heikel ist.
Nutzer sollen schneller erfahren, wenn ihre Passwörter bei einem Datenleck in falsche Hände geraten sind. In Kooperation mit dem Sicherheitsexperten Troy Hunt soll es künftig das neue Browser-Tool Firefox Monitor geben.
Rund 92 Millionen Nutzerdaten von einem Dienst zur Ahnenforschung sind unberechtigt kopiert worden. Die Passwörter liegen jedoch nur gehasht vor. Das Unternehmen verarbeitet auch DNA-Informationen.
Erneut hat die Sicherheitskonferenz RSA ein Problem mit der eigenen Infrastruktur. Über die API einer App hätten die Namen aller Teilnehmer ausgelesen werden können. Es ist nicht das erste Mal, das dort so ein Problem auftaucht.
Der Scan der Hirnaktivitäten ist nicht gefährdet, das Krankenhaus aber schon: Sicherheitsexperten haben Schwachstellen in der Software von EEG-Geräten gefunden, die es ermöglichen, Code auf dem Gerät auszuführen und sich Zugriff auf das Krankenhausnetz zu verschaffen.
Sicherheitsexperten zufolge sollen die persönlichen Daten von bis zu 37 Millionen Kunden einer großen Kette von Bäckerei-Cafés in den USA frei zugänglich gewesen sein - und das seit mindestens acht Monaten. Bei seiner Reaktion macht das Unternehmen offenbar fast alles falsch.
Über eine bezahlte Studie haben Nutzer eine App installiert, welche die Daten ihrer Facebook-Profile und die der Facebook-Kontakte sammelte. Ein Analysetool konnte dann ihre Vorlieben und Ängste vorhersehen. Trump konnte das wohl zu seinem Vorteil nutzen. Ein Gründer von Cambridge Analytica verriet Details.
Zu kaum einem IT-Sicherheits-Thema gibt es so viele unsinnige Tipps wie zu Passwörtern. Auch Behörden wie das BSI und Forschungseinrichtungen wie das Hasso-Plattner-Institut veröffentlichen jede Menge Unfug.
Das Unternehmen TIO-Networks ist erst vor einem halben Jahr von Paypal gekauft worden - jetzt stoppt das Unternehmen die Geschäfte wegen einer Sicherheitslücke. Bis zu 1,6 Millionen Nutzer könnten betroffen sein.
Rund 1,7 Millionen Kunden von Imgur brauchen neue Passwörter. Wie erst jetzt bekanntwurde, gelang es Angreifern im Jahr 2014, E-Mail-Adressen und Passwörter zu kopieren.
Die dänische Reederei rechnet mit Kosten und Umsatzeinbußen von 200 bis 300 Millionen US-Dollar durch den Not-Petya-Angriff. Die Verluste sollen vor allem in der Bilanz des dritten Quartals anfallen.
Black Hat 2017 Mittels Caches von Content-Delivery-Netzwerken und Loadbalancern lassen sich geheime Daten aus Webservices extrahieren. Dafür müssen jedoch zwei Fehler zusammenkommen. Unter anderem Paypal war davon betroffen.
Golem-Wochenrückblick Massenhaft Kundendaten frei im Netz, Drunter und Drüber beim Oneplus Five - und wir holen unseren DOS-Rechner aus dem Keller. Sieben Tage und viele Meldungen im Überblick.
Eine Datenbank mit 200.000 Umzugsmitteilungen der Post lag ungeschützt im Netz. Tausende andere Firmen aus aller Welt haben exakt den gleichen Fehler gemacht.
Vor dem Finale der Präsidentschaftswahl in Frankreich sorgt ein Datenleck für Aufregung: Dokumente aus dem Wahlkampfteam des Favoriten Macron gelangten an die Öffentlichkeit. Der Fall dürfte bei einigen Erinnerungen an den US-Wahlkampf 2016 wecken.
Bösartige Webseiten können die Autovervollständigen-Funktion einiger Browser missbrauchen, um unbemerkt an persönliche Nutzerdaten zu gelangen. Zum Schutz hilft offenbar nur, Autofill ganz abzuschalten oder den Browser zu wechseln.
Eine Auswertung von Passwörtern aus frei zugänglichen Daten-Leaks hat ergeben, dass die meistgenutzten Passwörter in Deutschland alles andere als sicher sind. Nach "hallo" finden sich auch die Klassiker "passwort" und "passwort1" in der Liste.
Rechnungen, Namen und teilweise sogar die Bankdaten von Flugreisenden waren jahrelang ohne technische Hürden offen im Netz verfügbar - ohne, dass es jemandem aufgefallen wäre. Auch Kriminelle haben die Daten nach aktuellem Stand übersehen.
Im Internet kursieren derzeit Millionen von Nutzerdaten aus Jahre alten Angriffen auf Netzwerke wie Myspace, Tumblr und LinkedIn: Nun soll auch ein Datensatz mit fast 33 Millionen Einträgen von Twitter aufgetaucht sein.
Wer heute Morgen Ärger mit seiner Spotify-Playlist hat, hat diese vermutlich nicht im Halbschlaf selbst geändert: Auf einem Pastebin sind mehrere Hundert Spotify-Accounts mit Passwort aufgetaucht. Von einem Hack will die Firma aber nichts wissen.
Wegen einer "technischen Panne" seien am Wochenende "kurzzeitig" die Daten von Abonnement-Kunden öffentlich zugänglich gewesen, schreibt der Dumont-Verlag. Das Wort "Hacker" gebraucht der Medienkonzern nicht mehr.
Golem-Wochenrückblick Mehr als 200.000 Briefkastenfirmen in Panama sind in dieser Woche aufgeflogen. Wir sind mit HTCs Vive durch Höhlen gekrochen und mit Microsofts Hololens auf dem Mars gewesen. Sieben Tage und viele Meldungen im Überblick.
Es soll das größte Datenleck aller Zeiten sein: 100 Medien werten weltweit die Unterlagen zu mehr als 200.000 Briefkastenfirmen in Panama aus. Unter den Nutznießern sind hochrangige Politiker und weltbekannte Sportler.
Die Webseite der beliebten Linux-Distribution Linux Mint wurde am Wochenende offenbar kurzfristig übernommen - mindestens einen Tag lang verteilte die Webseite ein kompromittiertes Installations-Image mit Malware. Außerdem wurden Nutzerdaten kopiert.
Wer einen Tor-Hidden-Service mit Apache betreibt, sollte seine Konfiguration überprüfen - denn die Standardeinstellung gibt teilweise Nutzerdaten preis. Die Lösung ist einfach umzusetzen.
Sicherheitsprobleme liegen oft bei den Anwendern von IT-Produkten. In einem aktuellen Fall zeigt ein Sicherheitsforscher, dass Angreifer auf ungeschützten Netzwerkdruckern von Hewlett-Packard anonym Dateien ablegen können.
Wer von einem Onlinedienst zur 'Verifizierung' von Daten aufgerufen wird, sollte immer vorsichtig sein. Aktuell läuft eine Phishing-Kampagne gegen Nutzer des Carsharing-Angebots von Daimler.
Update Wegen gehackter Datensätze und manipulierter Geldautomaten müssen immer wieder Kreditkarten ausgetauscht werden. Jetzt hat es Commerzbank und Postbank erwischt. Weitere Banken könnten betroffen sein.
In OpenSSH ist eine Sicherheitslücke gefunden worden, die es einem böswilligen Server ermöglicht, den privaten Schlüssel des Nutzers auszulesen. Der Fehler findet sich in der Roaming-Funktion, die kaum jemand benötigt, die aber standardmäßig aktiv ist.
Eine private Armee von 20.000 Sicherheitsforschern - das verspricht Hackerone seinen Kunden, die ihr Bug-Bounty-Programm über die Plattform laufen lassen. Wir haben mit dem Startup und seinem Kunden Owncloud über technische und politische Herausforderungen des Disclosure-Prozesses gesprochen.
Bitcoin her oder Kundendaten im Netz: Ein krimineller Hacker hat 900 Gigabyte an Kundendaten von den Servern einer Bank in den Vereinigten Arabischen Emiraten kopiert. Jetzt hat er die Daten im Netz veröffentlicht.
Moderne Webseiten erstellen häufig dynamischen Javascript-Code. Wenn darin private Daten enthalten sind, können fremde Webseiten diese auslesen. Bei einer Untersuchung von Sicherheitsforschern war ein Drittel der untersuchten Webseiten von diesem Problem betroffen.
Die EU moderiert eine Initiative für eine EU-Cloud, die höchsten Sicherheitsansprüchen folgen soll. Doch die ist nicht für Endnutzer, sondern für die Industrie.
Nutzer der Spendenseite Patreon sollten ihre Passwörter ändern - Hacker haben 15 GByte an Daten erbeutet und im Netz veröffentlicht. Kreditkartennummern sollen nicht betroffen sein.
Rund 15 Millionen Kunden von T-Mobile in den USA sind von einem Hack persönlicher Daten betroffen. Die Informationen wurden nicht bei T-Mobile direkt erbeutet, sondern bei Experian, einem Dienst zur Prüfung der Bonität potenzieller Kunden.
Ein priviligierter Account für den Mozilla-Bugtracker ist unter der Kontrolle eines Angreifers gewesen. Dadurch gelang es diesem, Informationen über noch nicht behobene Sicherheitslücken in Firefox zu erhalten.
Warum mussten die Redakteure des Guardian auf Anweisung der GCHQ-Agenten so viele Einzelkomponenten in einem Macbook Air zerstören, auf denen die Snowden-Dokumente gespeichert waren? Nach monatelangen Recherchen wagen Experten ein erstes Fazit.
Mehrere Millionen Kundendaten des Seitensprungportals Ashley Madison sollen im Internet veröffentlicht worden sein. Unklar ist, ob die Datensätze echt sind. Die Täter wollten zuvor die Abschaltung des Portals erzwingen.
Update Der Fahrdienst Uber hat mehr als ein halbes Jahr gebraucht, um Informationen über eine Datenpanne zu veröffentlichen - und davor fast ebenso lang, um sie überhaupt zu entdecken. Über 50.000 Fahrer in den USA sind betroffen.
Der MongoDB-Hersteller hat eine übersichtliche Checkliste veröffentlicht, wie Installationen der Datenbank abgesichert werden können. Die Verantwortung für die jüngst entdeckten Datenlecks will er aber nicht übernehmen.
Eine Drohung des britischen GCHQ belastet die Arbeit des NSA-Ausschusses. Die Aufklärung der Geheimdienstaktivitäten soll nach dem Willen der Abgeordneten aber nicht darunter leiden, dass es ein unklares Datenleck gibt.
Wenn Unternehmen Sicherheitslücken nicht rechtzeitig melden, darf die Bundesnetzagentur Bußgelder verhängen. Gemacht hat sie das noch nicht, obwohl die Zahl der Datenpannen gestiegen ist.
Neben Edward Snowden soll noch ein zweiter Whistleblower geheime US-Dokumente weitergegeben haben. Diese Quelle könnte schon nach kurzer Zeit versiegt sein.
Omnicloud ist eine Verschlüsselungssoftware für das Cloud Computing, die vom Fraunhofer SIT entwickelt wurde: Das System verschlüsselt und verschleiert Daten vor dem Übertragen auf den Internet-Speicher. Außerdem soll sie helfen, Speicherplatz zu sparen.
Neue Enthüllungen über die US-Geheimdienste deuten darauf hin, dass es neben Edward Snowden weitere Quellen für die Berichte gibt. Auch die US-Regierung ist davon überzeugt.