• IT-Karriere:
  • Services:

Digitale Gesellschaft

"Mangelnde Datensicherheit muss Unternehmen weh tun"

Verstöße gegen Datenschutz und Datensicherheit müssen Unternehmen wehtun, sagt die Digitale Gesellschaft. Sie fordert unter anderem eine Beweislastumkehr bei Datendiebstählen wie aktuell bei Sony.

Artikel veröffentlicht am ,
Digitale Gesellschaft: "Mangelnde Datensicherheit muss Unternehmen weh tun"

Die im Rahmen der Re:publica 2011 unter anderem von Netzpolitik-Blogger Markus Beckedahl gegründete Lobbyorganisation Digitale Gesellschaft meldet sich zu den Datendiebstählen bei Sony zu Wort. Verstöße gegen Datenschutz und Datensicherheit müssten den Unternehmen wehtun. Aktuell sei es billiger, sich Daten stehlen zu lassen, als sich anständig um diese Themen zu kümmern.

Stellenmarkt
  1. Mafu Systemtechnik GmbH, Rosenfeld
  2. Hays AG, Nürnberg

Um Unternehmen dazu zu bringen, mehr für die Sicherheit ihrer Systeme zu tun, stellt die Digitale Gesellschaft vier konkrete Forderungen auf. Unter anderem soll es eine Beweislastumkehr bei Datenschutzpannen geben: Es sei für den Einzelnen kaum möglich nachzuweisen, dass Betrugsfälle beispielsweise mit gestohlenen Kreditkartendaten aus dem Pool einer beklauten Firma stammten. Daher sollen nach dem Willen der Digitalen Gesellschaft in solchen Fällen künftig die Unternehmen nachweisen, dass die Daten nicht aus ihrem Bestand stammen. "Wer ein Datenleck verursacht, muss beweisen, dass es nicht sein Leck war, das zu Missbrauch geführt hat", so die Forderung.

Zudem sollten Sammelklagen für Verbraucher und Verbraucherverbände ermöglicht werden. Für Einzelne seien die Klagehürden oft zu hoch, doch wenn sich wie im Fall von Sony 77 Millionen Betroffene zusammenschließen könnten, müsste Sony mit hohen Kosten rechnen. Es würde sich daher eher lohnen, in die Sicherheit der Daten zu investieren, als die Nutzer zu entschädigen.

Darüber hinaus sollen Unternehmen bei Datendiebstählen jeden Betroffenen einzeln informieren müssen. Zudem soll es eine Benachrichtigung der Öffentlichkeit durch Anzeige beim Bundesbeauftragten für Datenschutz geben, der diese gesammelt veröffentlicht.

Ergänzend soll eine Art "Kleiner Datenbrief" eingeführt werden. Darin sollen Unternehmen, die personenbezogene Daten halten, über ihre Datenbestände in abstrahierter Form (Datenkategorien) jährlich auf dem üblichen Kommunikationsweg (E-Mail, Fax, Post) informieren, solange der Kunde dem nicht widersprochen hat.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de

FranUnFine 03. Mai 2011

Nach mehr als 6 Monaten. Bei der Gewährleistung. Innerhalb der ersten sechs Monate muss...

Hotohori 03. Mai 2011

Gute Ironie. Wobei jede größere Firma sich einbildet zu wissen was gut ist für den...

Baron Münchhausen. 03. Mai 2011

Ja natürlich, denn beim Abschreiben zahlt man ja 1:1 weniger Steuern. Wer die Ironie...


Folgen Sie uns
       


Assassin's Creed Valhalla angespielt

Im Video zeigt Golem.de selbst aufgenommenes Gameplay aus Assassin's Creed Valhalla. In dem Actionspiel treten die Spieler als Wikinger in England an.

Assassin's Creed Valhalla angespielt Video aufrufen
Indiegames-Rundschau: Stadtbaukasten trifft Tentakelmonster
Indiegames-Rundschau
Stadtbaukasten trifft Tentakelmonster

Traumstädte bauen in Townscaper, Menschen fressen in Carrion und Bilderbuchgrusel in Creaks: Die neuen Indiegames bieten viel Abwechslung.
Von Rainer Sigl

  1. Indiegames-Rundschau Licht aus, Horror an
  2. Indiegames-Neuheiten Der Saturnmond als galaktische Baustelle
  3. Indiegames-Rundschau Dunkle Seelen im Heavy-Metal-Rausch

Mars 2020: Was ist neu am Marsrover Perseverance?
Mars 2020
Was ist neu am Marsrover Perseverance?

Er hat 2,5 Milliarden US-Dollar gekostet und sieht genauso aus wie Curiosity. Einiges ist dennoch neu, manches auch nur Spielzeug.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer


    Programmiersprache Go: Schlanke Syntax, schneller Compiler
    Programmiersprache Go
    Schlanke Syntax, schneller Compiler

    Die objektorientierte Programmiersprache Go eignet sich vor allem zum Schreiben von Netzwerk- und Cloud-Diensten.
    Von Tim Schürmann


        •  /