Zehntausende Kreditkartenabrechnungen samt PIN ausgespäht

ADAC, Amazon Visa, Xbox Classic Card und viele andere Kreditkarten betroffen

Zehntausende Kreditkartendaten der Berliner Landesbank sind ausgespäht worden, berichtet die Frankfurter Rundschau. Auch Kunden anderer Banken sind betroffen, darunter ADAC-Kreditkartenbesitzer und Nutzer von Amazon Visa. Neben den Stammdaten der Besitzer sind auch einzelne Transaktionen mit Beträgen entfleucht.

Artikel veröffentlicht am ,

Nach Informationen der Frankfurter Rundschau handelt es sich bei der Landesbank Berlin (LBB) um den größten Kreditkartenvergeber Deutschlands. Auch Kunden anderer Banken müssen um ihre Daten fürchten.

Stellenmarkt
  1. Softwareentwickler/in für SAP-ABAP/UI5 (m/w/d)
    Compiricus AG, Düsseldorf
  2. Salesforce Administrator (m/w/d)
    DiMaBay GmbH, Berlin, Bayreuth (Home-Office möglich)
Detailsuche

Der Zeitung wurden zehntausende Kundendaten zugespielt, die Vor- und Nachname, Anschrift, Kreditkartennummer, Kontonummer und jede einzelne Transaktion beinhalten. Besonders prekär: Unter den Daten sind auch die Geheimnummern (PIN) der Kreditkarten.

Die Transaktionsdaten stammen vom August 2008. Inwieweit es sich nur um eine einzelne Monatsabrechnung handelt oder diese Daten lediglich eine Kostprobe sind, ist nicht bekannt.

Betroffen sind nach Angaben der Frankfurter Rundschau die folgenden Karten: ADAC Gold-Mobil-Doppel, Amazon Visa, White Lable Premium, ADAC Classic Mobile Master, ADAC Classic mobile Visa, Schmetterling Premium, Visa Geschenkkarte, ADAC Gold Mobile Master ADAC Gold Doppel, LBB Classic Eurocard, LBB WBI Classic Card, Xbox Classic Card, ADAC Einstieg Visa.

Die Daten sind nicht elektronisch, sondern fotografisch gespeichert. Die FR erhielt anonym ein Paket mit Mikrofiches. Es handelt sich um Hunderte Mikrofilme. Die Zeitung informierte Polizei und Staatsanwaltschaft.

Der Bundesbeauftragte für Datenschutz, Peter Schaar, ist angesichts der Vielfältigkeit und Aktualität der Datensätze höchst alarmiert. Er hätte diese Sammlung nicht für möglich gehalten. Wo die Daten noch gelandet sind, ist nicht bekannt. Schaar zeigte sich über die Art der Speicherung überrascht. Die Datenspeicherung auf Mikrofiches entspreche nicht den aktuellen Sicherheitsvorschriften.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


August-Wilhelm 18. Dez 2008

passend zum Thema: http://www.heise.de/resale/o/foren/S-HAllo-Bitkom-wo-ist-euer...

Petzi S. 16. Dez 2008

Schon klar ;-) Hallo??? Ich schrieb von 15 Jahren zurück, du gehst jetzt schon 25 Jahre...

:-) 15. Dez 2008

X-Box? Hast du deine X-Box bei der LBB gekauft? Ich sehe da jetzt nicht ganz den...

:-) 15. Dez 2008

Es sollen sich bei den (mehrere) zehntausend Daten um eine kleine Stichprobe handeln.

Fred_EM 14. Dez 2008

Hört sich ja dramatisch an. Insbesondere, wenn die PIN mit dabei ist. Klar war jedoch...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Google
Neues Pixel 6 kostet 650 Euro

Das Pixel 6 Pro mit Telekamera und schnellerem Display kostet ab 900 Euro. Google verbaut erstmals einen eigenen Prozessor.

Google: Neues Pixel 6 kostet 650 Euro
Artikel
  1. Klimaforscher: Das Konzept der Klimaneutralität ist eine gefährliche Falle
    Klimaforscher
    Das Konzept der Klimaneutralität ist eine gefährliche Falle

    Mit der Entnahme von CO2 in den nächsten Jahrzehnten netto auf null Emissionen zu kommen, klingt nach einer guten Idee. Ist es aber nicht, sagen Klimaforscher.
    Von James Dyke, Robert Watson und Wolfgang Knorr

  2. M1 Pro/Max: Dieses Apple Silicon ist gigantisch
    M1 Pro/Max
    Dieses Apple Silicon ist gigantisch

    Egal ob AMD-, Intel- oder Nvidia-Hardware: Mit dem M1 Pro und dem M1 Max schickt sich Apple an, die versammelte Konkurrenz zu düpieren.
    Eine Analyse von Marc Sauter

  3. Kalter Krieg 2.0?: Die Aufregung um Chinas angebliche Hyperschallwaffe
    Kalter Krieg 2.0?
    Die Aufregung um Chinas angebliche Hyperschallwaffe

    Die Volksrepublik China soll eine Hyperschallwaffe getestet haben. China dementiert die Vorwürfe aber und sagt, es wäre ein Raumschiff gewesen.
    Eine Analyse von Patrick Klapetz

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Cyber Week: Bis zu 16% auf SSDs & RAM von Adata & bis zu 30% auf Alternate • 3 Spiele für 49€: PC, PS5 uvm. • Switch OLED 369,99€ • 6 Blu-rays für 40€ • MSI 27" Curved WQHD 165Hz HDR 479€ • Chromebooks zu Bestpreisen • Alternate (u. a. Team Group PCIe-4.0-SSD 1TB 152,90€) [Werbung]
    •  /