Abo
  • Services:

Datenpanne bei Callcenter im Auftrag von Kabel Deutschland

Subunternehmer von Kabel Deutschland hat Kundendaten weitergegeben

Datenpanne bei Kabel Deutschland: Ein externer Dienstleister des Kabelnetzbetreibers hat mehrere hundertausend Kundendaten an einen Subunternehmer weitergegeben. Die Daten kursieren inzwischen im In- und Ausland.

Artikel veröffentlicht am ,

Kundendaten des Kabelnetzbetreibers Kabel Deutschland sind in falsche Hände geraten und werden nun in Deutschland und einigen anderen Ländern illegal genutzt, berichtet die Wirtschaftswoche. Der Betreiber eines Callcenters hatte die Datensätze an Subunternehmer weitergegeben.

Stellenmarkt
  1. BWI GmbH, deutschlandweit, Bonn, Nürnberg, München
  2. Bayerisches Landesamt für Steuern, München

Im Zuge einer groß angelegten Werbeaktion zwischen Mai 2008 und Februar 2009 wollte Kabel Deutschland seine über 9 Millionen Kunden anrufen, um ihnen neben Fernsehen auch Internetzugang und Telefondienste per Kabel anzubieten. Die Anrufe sollten neben dem eigenen auch externe Callcenter erledigen.

Eines der beauftragten Callcenter war Condor Media. Eine Million Kabel-Deutschland-Kunden sollte das Oberhausener Unternehmen anrufen. Da diese Aufgabe allein nicht zu bewältigen war, beauftragte Condor Media seinerseits andere Callcenter als Subunternehmer. Anrufcomputer sollten deren Mitarbeiter mit den Kunden verbinden. Da die Rechner jedoch nicht funktionierten, schickte Condor Media die Kundendaten kurzerhand per E-Mail an seine Auftragnehmer.

Diese Daten sind nach den Recherchen des Wirtschaftsmagazins inzwischen in Deutschland, aber auch im Ausland im Umlauf. Viele Kunden des Kabelnetzbetreibers haben sich beschwert, dass ihnen mehrfach Kabel- und Internetdienste aufgeschwatzt wurden. Es sei ein Fehler gewesen, die Daten weiterzugeben, räumte Hakan Akyazi, Chef von Condor Media, gegenüber der Wirtschaftswoche ein, beteuerte aber, die weitergereichten Daten hätten keine Bankverbindungen enthalten.

Kabel Deutschland hat inzwischen auf die Panne reagiert. Das Unternehmen hat nach Angaben eines Sprechers den "auffälligen Callcentern" gekündigt und wird künftig nur noch mit drei externen Callcentern zusammenarbeiten. Diese dürfen ihrerseits nur in genehmigten Ausnahmefällen mit Dienstleistern zusammenarbeiten. Die Weitergabe von Daten ist verboten. Zudem will Kabel Deutschland die Kundenansprache auf andere Kanäle verlegen: Die meisten Kunden werden inzwischen über Werbebriefe und Internet gewonnen.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de
  2. 164,90€

Harpdarts 17. Apr 2009

du redest hier über menschen mein lieber freund!!

M1AU 31. Mär 2009

hundertausend = hunderttausend aber kann ja mal vorkommen.

peppo 31. Mär 2009

Da ist ist doch System dahinter; Gehe mal in einen sog. Telefonladen. Wer steht hinter...

taifun habelsut 31. Mär 2009

lol, alder - rrrespekt [++]

Hazamel 31. Mär 2009

Hui... Du kannst 30 MBit über deine Sat-Antenne? Respekt ;)


Folgen Sie uns
       


Parrot Anafi angesehen

Angucken ja, fliegen nein: Wir waren bei der Vorstellung der neuen Drohne von Parrot dabei.

Parrot Anafi angesehen Video aufrufen
Krankenversicherung: Der Papierkrieg geht weiter
Krankenversicherung
Der Papierkrieg geht weiter

Die Krankenversicherung der Zukunft wird digital und direkt, aber eine tiefgreifende Disruption des Gesundheitswesens à la Amazon wird in Deutschland wohl ausbleiben. Die Beharrungskräfte sind zu groß.
Eine Analyse von Daniel Fallenstein

  1. Imagen Tech KI-System Osteodetect erkennt Knochenbrüche
  2. Medizintechnik Implantat wird per Ultraschall programmiert
  3. Telemedizin Neue Patienten für die Onlinepraxis

Garmin Fenix 5 Plus im Test: Mit Musik ins unbekannte Land
Garmin Fenix 5 Plus im Test
Mit Musik ins unbekannte Land

Kopfhörer ins Ohr und ab zum Joggen, Rad fahren oder zum nächsten Supermarkt spazieren - ohne Smartphone: Mit der Sport-Smartwatch Fenix 5 Plus von Garmin geht das. Beim Test haben wir uns zwar im Wegfindungsmodus verlaufen, sind von den sonstigen Navigationsoptionen aber begeistert.
Ein Test von Peter Steinlechner

  1. Garmin im Hands on Alle Fenix 5 Plus bieten Musik und Offlinenavigation

Always Connected PCs im Test: Das kann Windows 10 on Snapdragon
Always Connected PCs im Test
Das kann Windows 10 on Snapdragon

Noch keine Konkurrenz für x86-Notebooks: Die Convertibles mit Snapdragon-Chip und Windows 10 on ARM sind flott, haben LTE integriert und eine extrem lange Akkulaufzeit. Der App- und der Treiber-Support ist im Alltag teils ein Manko, aber nur eins der bisherigen Geräte überzeugt uns.
Ein Test von Marc Sauter und Oliver Nickel

  1. Qualcomm "Wir entwickeln dediziertes Silizium für Laptops"
  2. Windows 10 on ARM Microsoft plant 64-Bit-Support ab Mai 2018
  3. Always Connected PCs Vielversprechender Windows-RT-Nachfolger mit Fragezeichen

    •  /