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1&1: Kein Sicherheitsleck im Webmailer 2.0

Fehlerkorrektur ist in Arbeit. Nach Ansicht von 1&1 weist der Webmailer 2.0 kein Sicherheitsloch auf. Stattdessen wird das Verhalten als besondere Funktion angesehen. Mit dem 1&1 Webmailer 2.0 können Unbefugte E-Mail-Adressen anderer Nutzer sehen.
/ Ingo Pakalski
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Im 1&1 Webmailer 2.0 können Nutzer alle E-Mail-Adressen einsehen, die einem 1&1-Vertrag zugeordnet sind und die eigentlich nur für den Serververwalter einsehbar sein sollten, wie Golem.de berichtete . In einer Antwort von 1&1 heißt es, dass es sich hierbei nach Ansicht des Unternehmens nicht um eine Sicherheitslücke, sondern vielmehr um eine spezielle Funktion handelt. Im 1&1 Webmailer 2.0 wurde ein globales Adressbuch integriert, über das sich alle zum Vertrag gehörenden E-Mail-Adressen einsehen lassen.

Hierbei tritt aber das Problem auf, dass es 1&1-Kunden gibt, die als Weiterverkäufer agieren und unter anderem über ihren Vertrag E-Mail-Konten für andere bereitstellen. In einem solchen Fall können eben alle zu diesem Vertrag gehörenden Nutzer alle damit verknüpften E-Mail-Adressen einsehen.

Obwohl 1&1 dieses Verhalten nicht als Sicherheitsloch einstuft, ist nach Unternehmensangaben bereits eine Fehlerkorrektur in Arbeit, die wohl in Kürze in den Webmailer 2.0 integriert wird. Als Zwischenlösung kann der Vertragsinhaber im Control Center den alten 1&1 Webmailer aktivieren.


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