• IT-Karriere:
  • Services:

Hadopi

Frankreichs Filesharing-Jäger verliert offenbar Nutzerdaten

IP-Adressen von Filesharing-Nutzern, die das französische Überwachungsunternehmen Trident Media Guard für Hadopi sammelt, sollen im Internet aufgetaucht sein. Die Regierungsbehörde hat die Zusammenarbeit eingefroren, doch die Firma dementiert.

Artikel veröffentlicht am ,
Proteste gegen Hadopi am 1, Mai 2009
Proteste gegen Hadopi am 1, Mai 2009 (Bild: Getty)

Das Unternehmen Trident Media Guard (TMG), das im Auftrag der französischen Regierung P2P-Netzwerke überwacht und IP-Adressen der Nutzer speichert, hat seit dem vergangenen Wochenende ein Datenleck. Das berichtet das Onlinemagazin Torrentfreak unter Berufung auf den französischen IT-Sicherheitsexperten Olivier Laurelli, auch bekannt als Bluetouff. Laurelli: "Über eine virtuelle Maschine sind viele Informationen zugänglich, darunter P2P-Clients, die falsche Peer-Adressen generieren, Scripts, lokale Adressen im Datenzentrum und sogar ein Passwort, was zu einem schweren weltweiten Sicherheitsleck bei TMG führen könnte."

Stellenmarkt
  1. Allianz Private Krankenversicherungs-AG, München-Unterföhring
  2. dSPACE GmbH, Paderborn

Torrentfreak will Daten von den TMG-Servern vorliegen haben, darunter auch eine Liste von IP-Adressen von überwachten Internetnutzern. TMG erklärte dagegen dem Magazin ITespresso, dass es sich bei dem Datenleck vom Wochenende nur um ein Testsystem der Abteilung Forschung und Entwicklung gehandelt habe, auf dem sich keine relevanten Daten befanden.

Das umstrittene französische Gesetz La Loi Hadopi sieht vor, dass denjenigen, die illegal Daten im Internet tauschen, der Internetzugang nach zweimaliger Abmahnung gekappt wird. Ein Richter muss in einem vereinfachten Verfahren über die Sperre entscheiden. Außerdem drohen Geld- und sogar Gefängnisstrafen. Der deutsche Bundesverband Musikindustrie preist das Modell als Vorbild für Deutschland an.

Das La Loi Hadopi sieht auch die Gründung der Regierungsagentur Haute Autorité pour la Diffusion des Œuvres et la Protection des Droits sur Internet (HADOPI) vor. Die Oberste Behörde für die Verbreitung von Werken und den Schutz der Urheberrechte im Internet hat Polizeigewalt im Internet. Éric Walter, der Generalsekretär der Behörde, twitterte: "Vorsorglich hat Hadopi beschlossen, die Verbindung mit der TMG auszusetzen".

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Mobile-Angebote
  1. 326,74€
  2. 499,90€
  3. 206,10€ (mit Rabattcode "PFIFFIGER" - Bestpreis!)

Charles Marlow 18. Mai 2011

Und führen auf die Weise ihr eigenes Gesetz ad absurdum.

fuzzy 17. Mai 2011

Naja, es ist doch klar: Die Daten wurden raubkopiert, also sind sie jetzt nicht mehr am...

Groundhog Day 17. Mai 2011

Au weia... War da der Autor des Französischen nicht mächtig? "Das umstrittene...


Folgen Sie uns
       


Watch Dogs Legion - Fazit

Mit Legion liefert Ubisoft das bisher mit Abstand beste Watch Dogs ab.

Watch Dogs Legion - Fazit Video aufrufen
Star Wars: Darth-Vader-Darsteller Dave Prowse ist tot
Star Wars
Darth-Vader-Darsteller Dave Prowse ist tot

Er war einer der großen Stars der originalen Star-Wars-Trilogie und doch kaum jemandem bekannt. David Prowse ist im Alter von 85 Jahren gestorben.
Ein Nachruf von Peter Osteried

  1. Spaceballs Möge der Saft mit euch sein
  2. The Mandalorian Erste Folge der zweiten Staffel ist online
  3. Star Wars Disney und Lego legen Star Wars Holiday Special neu auf

Made in USA: Deutsche Huawei-Gegner schweigen zu Juniper-Hintertüren
Made in USA
Deutsche Huawei-Gegner schweigen zu Juniper-Hintertüren

Zu unbequemen Fragen schweigen die Transatlantiker Manuel Höferlin, Falko Mohrs, Metin Hakverdi, Norbert Röttgen und Friedrich Merz. Das wirkt unredlich.
Eine Recherche von Achim Sawall

  1. Sandworm Hacker nutzen alte Exim-Sicherheitslücke aus

Smarte Lautsprecher im Vergleichstest: Amazon hat den Besten
Smarte Lautsprecher im Vergleichstest
Amazon hat den Besten

Echo 4, Nest Audio, Echo Dot 4 oder Homepod Mini? Bei smarten Lautsprechern für maximal 100 Euro ist die Größe entscheidend.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Smarter Lautsprecher Google zeigt Nest Audio für 100 Euro
  2. Harman Kardon Portabler Lautsprecher mit Google Assistant und Airplay 2
  3. Smarter Lautsprecher Google bestätigt offiziell neuen Nest-Lautsprecher

    •  /