• IT-Karriere:
  • Services:

EU überarbeitet Datenschutzrichtlinie

Cookies brauchen künftig Zustimmung der Nutzer

Die Europäische Union hat die Datenschutzrichtlinie aus dem Jahr 2002 überarbeitet. Die Novellierung, die die EU-Mitgliedsstaaten in den kommenden 18 Monaten umsetzen müssen, soll den Nutzern unter anderem besseren Schutz vor den Auswirkungen von Datenpannen bei ihren Providern bieten.

Artikel veröffentlicht am ,

Die überarbeitete Datenschutzrichtlinie verpflichtet Provider dazu, dass sie Kunden darüber informieren müssen, wenn es zu einer Datenpanne oder einem Sicherheitsleck gekommen ist, die negative Auswirkungen auf den Nutzer haben könnten. Wenn also beispielsweise persönliche Daten von Kunden gestohlen werden, mit denen sich Straftaten begehen lassen, muss der ISP diese davon in Kenntnis setzen. Außerdem soll er sie darüber informieren, wie sie die Risiken abmildern können.

Neue Cookie-Bestimmungen

Stellenmarkt
  1. INIT Group, Karlsruhe, Braunschweig
  2. GEWOBAG Wohnungsbau-Aktiengesellschaft Berlin, Berlin

Zu den Veränderungen gehört auch der Umgang mit Cookies. So müssen künftig Webseitenbetreiber Nutzer um Erlaubnis fragen, wenn sie Cookies auf einem Computer speichern oder wenn sie die von ihnen dort abgelegten Cookies auslesen wollen.

Ohne die Zustimmung des Nutzer dürfen Cookies künftig nur dann gesetzt werden, wenn sie "unbedingt notwendig" sind und für einen Dienst genutzt werden, den der Nutzer "explizit angefordert" hat, also beispielsweise für den Einkaufswagen bei einer Bestellung in einem Onlineshop.

Problem für Werbenetze

Der europäische Datenschutzbeauftragte Peter Hustinx begrüßte die "Verbesserungen für den Schutz der Privatsphäre in der überarbeiteten Richtlinie". Kritiker hingegen befürchten, dass die Bestimmungen zu den Cookies für viele Medien und Werbenetzwerke problematisch sein werden.

2002 war bei der Verabschiedung der Datenschutzrichtlinie darauf noch verzichtet worden. Bislang müssen die Anbieter Nutzer nur informieren, wenn sie Cookies setzen. Außerdem bieten Browser den Nutzern ein Cookiemanagement. So können Nutzer einstellen, dass sie Cookies grundsätzlich ablehnen oder akzeptieren, oder sie können jedes Cookie individuell behandeln.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 299,00€ (Bestpreis! zzgl. Versand)
  2. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

truez 19. Nov 2009

Sieht man leider zu oft... "hier guck mal die tolle seite" *link seh, sessionid seh, hand...

positivlernegat... 11. Nov 2009

Wer braucht bitte Cookies? Der letzte Dreck is det.


Folgen Sie uns
       


Parksensor von Bosch ausprobiert

Wenn es darum geht, Autofahrer auf freie Parkplätze zu lotsen, lassen sich die Bosch-Sensoren sinnvoll einsetzen.

Parksensor von Bosch ausprobiert Video aufrufen
Razer Blade Stealth 13 im Test: Sieg auf ganzer Linie
Razer Blade Stealth 13 im Test
Sieg auf ganzer Linie

Gute Spieleleistung, gute Akkulaufzeit, helles Display und eine exzellente Tastatur: Mit dem Razer Blade Stealth 13 machen Käufer eigentlich kaum einen Fehler - es sei denn, sie kaufen die 4K-Version.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Naga Left-Handed Edition Razer will seine Linkshändermaus wieder anbieten
  2. Junglecat Razer-Controller macht das Smartphone zur Switch
  3. Tartarus Pro Razers Tastenpad hat zwei einstellbare Schaltpunkte

Macbook Pro 16 Zoll im Test: Ein Schritt zurück sind zwei Schritte nach vorn
Macbook Pro 16 Zoll im Test
Ein Schritt zurück sind zwei Schritte nach vorn

Keine Butterfly-Tastatur mehr, eine physische Escape-Taste, dünnere Displayränder: Es scheint, als habe Apple beim Macbook Pro 16 doch auf das Feedback der Nutzer gehört und ist einen Schritt zurückgegangen. Golem.de hat sich angeschaut, ob sich die Änderungen auch lohnen.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Audioprobleme Knackgeräusche beim neuen Macbook Pro 16 Zoll
  2. iFixit Kleber und Nieten im neuen Macbook Pro 16 Zoll
  3. Macbook Pro Apple gibt fehlerhafte Butterfly-Tastatur auf

Core i9-10980XE im Test: Intel rettet sich über den Preis
Core i9-10980XE im Test
Intel rettet sich über den Preis

Nur wenige Stunden vor AMDs Threadripper v3 veröffentlicht Intel den i9-10980XE: Der hat 18 Kerne und beschleunigt INT8-Code für maschinelles Lernen. Vor allem aber kostet er die Hälfte seines Vorgängers, weil der günstigere Ryzen 3950X trotz weniger Cores praktisch genauso schnell ist.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Prozessoren Intel meldet 14-nm-Lieferprobleme
  2. NNP-T und NNP-I Intel hat den T-1000 der künstlichen Intelligenz
  3. Kaby Lake G Intels AMD-Chip wird eingestellt

    •  /