Automatische Gesichtserkennung wird immer mehr zum Standard bei Grenzkontrollen. Doch die Daten der Reisenden wurden in den USA offenbar nicht gut geschützt.
Linksys will die Sicherheitslücke bereits 2014 geschlossen haben, doch laut dem Sicherheitsforscher Troy Mursch leaken die Router weiterhin die Daten aller jemals verbundenen Geräte.
Der IT-Dienstleister Citycomp ist gehackt worden und die dort gelagerten Daten zahlreicher, vor allem deutscher Firmen sind im Internet offen verfügbar. Der Angreifer hatte wohl versucht, Citycomp zu erpressen.
Viele Webseiten stellen unbeabsichtigt Backup-Dateien zum Download bereit. Sie lassen sich durch einfaches Erraten von Dateinamen wie backup.zip finden. Bei einer Datingbörse waren beispielsweise Hunderttausende von Profilen abrufbar.
Eine ungeschützte Datenbank einer Android-App verrät die Zugangsdaten von zwei Millionen WLANs. Eigentlich sollten sich Nutzer der App nur unkompliziert mit öffentlichen Hotspots verbinden können, doch die Datenbank enthält auch die Zugangsdaten zu vielen privaten Wi-Fis.
Ein neuer Vergleich für die Yahoo-Datenlecks sieht eine Zahlung von 117,5 Millionen US-Dollar an Yahoo-Nutzer aus Israel und den USA vor. Ein Richter muss noch zustimmen.
Wenn Facebook-Mitglieder Apps auf der Plattform des Online-Netzwerks nutzen, landen Daten bei den Entwicklern der Anwendungen. Die Nutzerdaten zwei solcher Apps lagen öffentlich zugänglich auf AWS-Servern.
Bei der Aktivierung des Nokia 7 Plus wurden Daten an den Mobilfunknetzbetreiber China Mobile gesendet. Die finnische Datenschutzbehörde erwägt, Ermittlungen aufzunehmen.
Das unverschlüsselte Speichern von Passwörtern gilt als grober Verstoß gegen den Datenschutz. Bei Facebook sollen bis zu 600 Millionen Nutzer davon betroffen gewesen sein.
Was bestellen Gearbest-Kunden und wohin lassen sie die Produkte liefern? Ein Sicherheitsforscher konnte auf mehrere, ungeschützte Datenbanken des Onlinehändlers zugreifen. Auf eine Meldung reagierte Gearbest bisher nicht.
Wozu sammelt ein völlig unbekanntes Unternehmen Hunderte Millionen E-Mail-Adressen und weitere Nutzerdaten? Dahinter steckt eine Dienstleistung, die für Spammer nützlich ist.
Passwort vergessen? Kein Problem, viele Anbieter machen es Nutzern leicht, ihr Passwort zurückzusetzen - und damit auch Kriminellen. Wir haben uns angesehen, wie leicht es ist, mit der Funktion an Daten zu gelangen oder ein E-Mail- oder Social-Media-Konto zu übernehmen.
Datenpanne im Telekom-Shop in Schleswig-Holstein: Eine Kundin hat neben einem Backup ihres Smartphones auch die persönlichen Daten anderer Kunden erhalten. Die Verbraucherzentrale sucht nach weiteren Fällen.
Ein Jahr Haft für das unbefugte Einschalten eines smarten Fernsehers? Unions-Politiker aus den Bundesländern überbieten sich gerade mit Forderungen, die Strafen für Hacker zu erhöhen und den Ermittlern mehr Befugnisse zu erteilen. Doch da will die Bundesregierung nicht mitmachen.
Die aktuell im Darknet angebotenen E-Mail-Adressen und Passwörter wurden um weitere 8 gehackte Webseiten erweitert. Unklar ist, wie der Hacker an die Daten gelangen konnte.
Die aktuell im Darknet angebotenen E-Mail-Adressen und Passwörter sollen von 16 Webseiten stammen - von manchen war bisher nicht bekannt, dass sie gehackt wurden.
Nach einem ähnlichen Dienst in Mozillas Firefox will nun auch Google in seinem Chrome-Browser über gehackte Zugangsdaten aus dem Internet informieren. Das Unternehmen will außerdem seinen Login-Dienst besser absichern.
Verizon hat 50 Millionen US-Dollar dafür zahlen wollen, um einen Vergleich mit Betroffenen des Yahoo-Datenlecks zu schließen. Der Deal war schon vereinbart, doch die zuständige Richterin lehnte ihn nun ab. Dazu dürfte Yahoos Intransparenz beigetragen haben.
In der EU sind seit Inkrafttreten der DSGVO mehr als 40.000 Datenpannen registriert worden, die meisten davon in Deutschland. Was genau hinter den Verletzungen des Datenschutzes steckt, wird jedoch nicht erfasst.
Update Seit Inkrafttreten der EU-Datenschutz-Grundverordnung sind in Europa fast 100.000 Datenschutzbeschwerden von Bürgern eingegangen. In Niedersachsen war dies nur eingeschränkt möglich.
Der Sicherheitsforscher Troy Hunt konnte an eine der größten Sammlungen von Passwörtern und E-Mail-Adressen gelangen. Betroffen sind Millionen Nutzer. Die Sammlung könnte sogar unvollständig sein.
Update Weil Politiker die Zwei-Faktor-Authentifizierung ihrer Accounts bislang meiden, prüft Facebook nun eine Pflicht bei den Europawahlen. Die Bundesregierung erwägt inzwischen eine eingeschränkte Meldepflicht für Sicherheitslücken.
Die Telekom und Politiker mehrerer Parteien wollen Hacker als Folge der illegalen Veröffentlichung der Daten von Prominenten und Politikern strenger bestrafen. Bundesjustizministerin Barley bringt nach dem Politiker-Hack eine Musterfeststellungsklage gegen Twitter und Facebook ins Gespräch.
Golem-Wochenrückblick Neue Prozessoren, Grafikkarten, Notebooks, TVs und Autos: Das Jahr startet in Las Vegas mit neuer Technik - und in Deutschland mit einem umfassenden Datenleak eines Scriptkiddies auf politischem Feldzug.
Er ließ sich bei einem Hack erwischen, vermischte seine Pseudonyme und redete zu viel - Johannes S. hinterließ viele Spuren. Trotzdem brauchte die Polizei offenbar einen Hinweisgeber, um ihn als mutmaßlichen Täter im Politiker-Hack zu überführen.
Ein polizeibekanntes Skriptkiddie hat offenbar jahrelang unbemerkt Politiker und Prominente ausspähen können und deren Daten veröffentlicht. Welche Konsequenzen sollten für die Sicherheit von Daten aus dem Datenleak gezogen werden?
Ein Mitarbeiter der NSA hatte geheime Daten kopiert. Auf die Schliche kamen ihm die US-Behörden durch einen Tipp von Kaspersky. Der Antivirenspezialist hatte merkwürdige Twitter-Nachrichten erhalten.
Nach der Aufklärung des Politiker-Hacks will die Bundesregierung ähnliche Vorfälle künftig besser verhindern. Dazu soll eine bessere Aufklärung der Verbraucher vor den Gefahren im Netz gehören. Und ein "IT-Sicherheitskennzeichen".
Hinter einem täuschend echten Anruf des Apple-Supports stecken in Wahrheit Betrüger. Der Anruf könnte auch Menschen mit technischem Hintergrund zur Preisgabe sensibler Daten bringen.
Update Im Zusammenhang mit den geleakten Daten von Politikern und Prominenten ist ein Mann aus Mittelhessen festgenommen worden. Der 20-Jährige hat die Taten gestanden. Schon vor zwei Jahren war er der Polizei wegen ähnlicher Vergehen aufgefallen.
Der Youtuber Unge hatte bei seinem Twitter-Account Zwei-Faktor-Authentifizierung aktiviert. Doch sie half ihm nichts, sein Account wurde trotzdem gehackt. Der Twitter-Support schaltete diese einfach auf Anfrage hin ab.
Das Datenleck bei zahlreichen Politikern und Prominenten hat die Bundespolitik aufgeschreckt. Innenminister Seehofer verspricht "volle Transparenz". Grünen-Chef Habeck zieht drastische Konsequenzen.
Dem BSI wird vorgeworfen, im Fall des Hacks von Politikern unzureichend reagiert zu haben. Die Behörde erkannte jedoch keinen Zusammenhang zwischen den Hackerangriffen auf mehrere Abgeordnete.
Wer steckt hinter dem Leak persönlicher Daten von Politikern und Promis? Die aufwendige Aufbereitung der Daten lässt eine Nutzung für politische Kampagnen vermuten. Doch ein Youtuber soll dahinter stecken, der lediglich Aufmerksamkeit wollte.
Auf die Nachfrage eines Echo-Nutzers nach den von ihm gespeicherten Daten hat Amazon ihm rund 1.700 Audiodateien einer völlig fremden Person ausgehändigt. Laut dem Unternehmen handelt es sich um einen Einzelfall, der auf einem menschlichen Fehler beruht.
Bei Amazon gab es eine Datenpanne, die E-Mail-Adressen und Namen von Kunden standen im Netz. Was genau passiert ist, weiß jedoch keiner. Der Konzern schweigt sich über Details aus.
Nach einem schweren Datenleck ist der Chatanbieter Knuddels noch einmal glimpflich davongekommen. Das Bußgeld nach der DSGVO fiel niedrig aus, weil das Unternehmen gut mit dem Datenschutzbeauftragten kooperierte.
Von dem Datenleck im Buchungssystem von British Airways waren deutlich mehr Kunden betroffen als bisher bekannt. Die Fluggesellschaft rät betroffenen Kunden, ihre Bank zu kontaktieren. Kreditkarten werden in diesem Fall häufig komplett ausgetauscht.
Golem-Wochenrückblick Google wird sein Plus-Netzwerk schließen, Microsoft schlampt bei Updates, die Sojus-Mission schlägt fehl und Hubble hat Probleme. Diese Woche läuft es nicht so rund.
Googles Mutterkonzern Alphabet zieht nach einem Datenleck bei seinem sozialen Netzwerk Google+ den Stecker. App-Entwickler konnten zeitweise auf persönliche Daten von Nutzern zugreifen. Google hatte den Fehler zwar behoben - aber verschwiegen.
Bis vor wenigen Tagen sind auf einer Webseite des Zahlungsdienstleisters GovPayNet die Quittungen aus den vergangenen sechs Jahren zugänglich gewesen. Darüber werden Zahlungen an US-Behörden abgewickelt.
Ausgerechnet die Datenmanagementfirma Veeam lässt ihre Kundendatenbank öffentlich zugänglich im Internet liegen. Die Kundendaten seien keine sensiblen Daten.
Update Das Datenleck beim Chatanbieter Knuddels ruft nun auch die Aufsichtsbehörden auf den Plan. Nach der Datenschutz-Grundverordnung sind hohe Bußgelder möglich.
Update In der vergangenen Woche wurden fast zwei Millionen Zugangsdaten von Knuddels geleakt. Die Speicherung der Passwörter im Klartext sollte der Sicherheit der Mitglieder dienen. Die Schwachstelle steht möglicherweise fest.