Abo
  • Services:
Anzeige
Bei Spotify sind zahlreiche Nutzerdaten abhandengekommen.
Bei Spotify sind zahlreiche Nutzerdaten abhandengekommen. (Bild: Jonathan Nackstrand/Getty Images)

Security: Hunderte Premium-Spotify-Zugänge auf Pastebin abrufbar

Bei Spotify sind zahlreiche Nutzerdaten abhandengekommen.
Bei Spotify sind zahlreiche Nutzerdaten abhandengekommen. (Bild: Jonathan Nackstrand/Getty Images)

Wer heute Morgen Ärger mit seiner Spotify-Playlist hat, hat diese vermutlich nicht im Halbschlaf selbst geändert: Auf einem Pastebin sind mehrere Hundert Spotify-Accounts mit Passwort aufgetaucht. Von einem Hack will die Firma aber nichts wissen.

Der Musik-Streaming-Dienst Spotify hat offenbar eine Sicherheitslücke: Mehrere Hundert Accountinformationen inklusive Nutzername, Passwort, Accounttyp und Land sind im Netz aufgetaucht, wie Techcrunch berichtet.

Anzeige

Spotify bestreitet bei Techcrunch, dass die Daten bei einem Hacker der eigenen Datenbank kompromittiert wurden: "Wir wurden nicht gehackt", heißt es in einem Statement. "Unsere Datenbanken sind sicher", teilt das Unternehmen weiter mit. Doch wie die Daten abgeflossen sind, kann Spotify offenbar nicht erklären.

Pastebin mit vollständigen Accountinformationen

Techcrunch hat die Informationen aus dem Pastebin nach eigenen Angaben mit einer E-Mail an einige der betroffenen Accountinhaber überprüft. Unklar ist aber nach wie vor, wann die Daten kopiert wurden. Die ebenfalls im Pastebin enthaltenen Daten zur automatischen Verlängerung des Premium-Abos deuten aber darauf hin, dass die Daten recht aktuell sind. Andererseits sollen nur wenige der Accounts im Test von Techcrunch noch funktioniert haben.

Spotify-Premium-Zugänge werden häufig auf dem Schwarzmarkt gehandelt, ebenso wie Netflix-Accounts. Nutzer zahlen dann wenige Euros pro Monat an die Kriminellen, werden aber angewiesen, weder das Passwort noch andere Informationen zu ändern, damit der Angriff nicht auffliegt.

Nachvollziehen lässt sich ein unautorisierter Zugriff auf die eigenen Accounts am besten über den Verlauf abgespielter Inhalte. Einige der jetzt Betroffenen geben aber an, teilweise sogar während des Musikstreamings aus der Spotify-App ausgeloggt worden zu sein.

Spotify hat bislang nach Angaben von Techcrunch noch keine automatischen Passwort-Resets durchgeführt. Von den überprüften betroffenen Nutzern will bislang keiner direkt von Spotify über das Datenleck informiert worden sein. Es kann also nicht schaden, das eigene Spotify-Passwort proaktiv zu erneuern.


eye home zur Startseite
Snoozel 26. Apr 2016

Und wer sagt dass die Liste komplett ist? Vielleicht ist es nur ein "sample".

yoolo22 26. Apr 2016

Oder logge dich einfach mal mit deinen Accountdaten auf Spotify.com ein. Dort stehen...

der_wahre_hannes 26. Apr 2016

Wieso? Sagen sie etwa "unsere Datenbanken sind zu 100% sicher" oder "unsere Datenbanken...

Klopfer 26. Apr 2016

Die Liste sieht danach aus, dass die Acconts gebruteforced wurden. Schwache Passwörter...

ableton 26. Apr 2016

Nein, das bist du, sobald du gephishte Accounts über Foren vertickst.



Anzeige

Stellenmarkt
  1. BWI GmbH, Nürnberg, München
  2. Deloitte, Düsseldorf, Berlin, München, Hamburg
  3. über Duerenhoff GmbH, Raum Mannheim
  4. Heraeus infosystems GmbH, Hanau


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 10,99€
  2. (-76%) 5,99€
  3. (-67%) 9,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Smartphones

    Huawei installiert ungefragt Zusatz-App

  2. Android 8.0

    Oreo-Update für Oneplus Three und 3T ist da

  3. Musikstreaming

    Amazon Music für Android unterstützt Google Cast

  4. Staingate

    Austauschprogramm für fleckige Macbooks wird verlängert

  5. Digitale Infrastruktur

    Ralph Dommermuth kritisiert deutsche Netzpolitik

  6. Elektroauto

    VW will weitere Milliarden in Elektromobilität investieren

  7. Elektroauto

    Walmart will den Tesla-Truck

  8. Die Woche im Video

    Ausgefuchst, abgezockt und abgefahren

  9. Siri-Lautsprecher

    Apple versemmelt den Homepod-Start

  10. Open Routing

    Facebook gibt interne Plattform für Backbone-Routing frei



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Smartphoneversicherungen im Überblick: Teuer und meistens überflüssig
Smartphoneversicherungen im Überblick
Teuer und meistens überflüssig
  1. Winphone 5.0 Trekstor will es nochmal mit Windows 10 Mobile versuchen
  2. Librem 5 Das freie Linux-Smartphone ist finanziert
  3. Aquaris-V- und U2-Reihe BQ stellt neue Smartphones ab 180 Euro vor

Erneuerbare Energien: Siemens leitet die neue Steinzeit ein
Erneuerbare Energien
Siemens leitet die neue Steinzeit ein
  1. Siemens und Schunk Akkufahrzeuge werden mit 600 bis 1.000 Kilowatt aufgeladen
  2. Parkplatz-Erkennung Bosch und Siemens scheitern mit Pilotprojekten

Cubesats: Startup steuert riesigen Satellitenschwarm von Berlin aus
Cubesats
Startup steuert riesigen Satellitenschwarm von Berlin aus
  1. Arkyd-6 Planetary Resources startet bald ein neues Weltraumteleskop
  2. SAEx Internet-Seekabel für Südatlantikinsel St. Helena
  3. Sputnik Piep, piep, kleiner Satellit

  1. Re: Frontantrieb...

    oliver.n.herzog | 18:38

  2. Re: "Qualität" ... aus einer Blechdose

    Dietbert | 18:36

  3. Re: Die Akku Technik wird in den nächsten Jahren...

    Apfelbrot | 18:36

  4. Diebe? Ich denke da mehr an Fetische und der...

    nakatomy | 18:35

  5. Re: Leise E-Autos ?

    Der Held vom... | 18:34


  1. 11:55

  2. 11:21

  3. 10:43

  4. 17:14

  5. 13:36

  6. 12:22

  7. 10:48

  8. 09:02


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel