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In den US-Geheimdiensten soll es einen zweiten Edward Snowden gegeben haben.
In den US-Geheimdiensten soll es einen zweiten Edward Snowden gegeben haben. (Bild: Wikileaks.org/Screenshot: Golem.de)

Datenleck: FBI soll zweiten Snowden gefunden haben

In den US-Geheimdiensten soll es einen zweiten Edward Snowden gegeben haben.
In den US-Geheimdiensten soll es einen zweiten Edward Snowden gegeben haben. (Bild: Wikileaks.org/Screenshot: Golem.de)

Neben Edward Snowden soll noch ein zweiter Whistleblower geheime US-Dokumente weitergegeben haben. Diese Quelle könnte schon nach kurzer Zeit versiegt sein.

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Die US-Bundespolizei FBI hat angeblich einen weiteren Informanten aus den Reihen der US-Geheimdienste identifiziert. Wie ein Investigativreporter von Yahoo News berichtet, soll der Whistleblower ebenso wie Edward Snowden für einen externen Dienstleister gearbeitet haben. Das FBI habe das Haus des Verdächtigen durchsucht, die Staatsanwaltschaft in Northern Virginia Ermittlungen eingeleitet.

Die US-Regierung ging seit Anfang August davon aus, dass es nach Edward Snowden einen weiteren Informanten zur Arbeit der Geheimdienste gibt. Das hatte der Fernsehsender CNN unter Berufung auf nicht namentlich genannte US-Regierungsmitarbeiter berichtet. Ein Beweis für diese Vermutung waren Enthüllungen des Portals The Intercept über den Umfang der US-Datenbank mit Terrorverdächtigen. Der Bericht selbst bezog sich ausdrücklich nicht auf die Snowden-Dokumente, sondern sprach von einer "Quelle in den Geheimdiensten". Der US-Enthüllungsjournalist und Snowden-Vertraute Glenn Greenwald bestätigte die Existenz des zweiten Whistleblowers zuletzt in dem Snowden-Film Citizenfour.

Dem Yahoo-Bericht zufolge ist das US-Justizministerium aber nicht mehr so stark an der Verfolgung solcher Delikte interessiert wie zuvor. Grund dafür sei die Kritik an einem übereifrigen Vorgehen gegen Whistleblower. Der US-Regierung unter Präsident Barack Obama wird vorgeworfen, aggressiv wie keine Regierung zuvor gegen Lecks in den eigenen Reihen vorzugehen. Innerhalb der US-Geheimdienste gebe es sogar Bedenken, dass es in der Justiz kein gesteigertes Interesse mehr an solchen Fällen gebe. Ein Sprecher des US-Justizministeriums lehnte dem Bericht zufolge eine Stellungnahme zu dem konkreten Fall ab. Generell gehe man aber weiterhin Hinweisen zur Weitergabe von Unterlagen nach. Eine ungenannte Quelle sagte laut Yahoo: "Die Ermittler gehen dem Fall weiter nach, aber wollen bislang keine Anklage erheben."

Die von The Intercept im August 2014 veröffentlichten Unterlagen datierten von August 2013 und stammten daher definitiv nicht aus dem Snowden-Fundus, da sich der 31-Jährige zu diesem Zeitpunkt bereits in Russland aufhielt. Die Dokumente waren lediglich als "geheim" klassifiziert, während die meisten Snowden-Dokumente als "streng geheim" eingestuft waren. Laut CNN könnten sie aus dem Computer-System SIPRNet gestammt haben, das vom US-Verteidigungsministerium betrieben wird, und auf das in den vergangenen Jahren Millionen Mitarbeiter Zugriff hatten, darunter auch die inzwischen verurteilte US-Soldatin Chelsea (früher Bradley) Manning.


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Prinzeumel 28. Okt 2014

...die totale Überwachung ist nun jedem bekannt...und es juckt die masse nicht. Also...

Prypjat 28. Okt 2014

Du sagst es.

AllAgainstAds 28. Okt 2014

Es müssen noch viel mehr Leute geben, die bei den Geheimdiensten Courage zeigen und der...

teenriot* 28. Okt 2014

http://de.wikipedia.org/wiki/Chelsea_Manning Thema beendet. BITTE!

Matthias Wagner 28. Okt 2014

..wenn sich wenigstens auch bei den kleineren Leuten die dafür arbeiten das Gewissen meldet..



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