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Omnicloud: keine Doubletten auf dem Cloud-Speicher
Omnicloud: keine Doubletten auf dem Cloud-Speicher (Bild: Fraunhofer SIT)

EU: Europäische Sicherheits-Cloud mit Fraunhofer soll kommen

Omnicloud: keine Doubletten auf dem Cloud-Speicher
Omnicloud: keine Doubletten auf dem Cloud-Speicher (Bild: Fraunhofer SIT)

Die EU moderiert eine Initiative für eine EU-Cloud, die höchsten Sicherheitsansprüchen folgen soll. Doch die ist nicht für Endnutzer, sondern für die Industrie.

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Die Europäische Union plant ein großes Projekt für eine gesicherte Cloud, die sich an die Industrie richtet. Das kündigte Günther Oettinger, EU-Kommissar für digitale Wirtschaft und Gesellschaft, im Interview mit der Stuttgarter Zeitung an. "Und wir haben eine europäische Cloud-Computing-Initiative vorbereitet, die Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker diese Woche zusammen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und Präsident François Hollande in Paris anregen wird", sagte Oettinger. Das sei eine Art "Cloud-Airbus" mit höchsten Ansprüchen in Sachen Cybersicherheit.

Es werde sich um ein Cloud-Angebot an die Industrie handeln, ihre sensiblen Daten dort zu speichern. "Als Alternative zu solchen Diensten in den Vereinigten Staaten, wo wir eben nicht genau wissen, was damit passiert. Im Hintergrund wirken dabei das Fraunhofer-Institut und andere als Träger mit. Das ist eine von der EU-Kommission moderierte Initiative", sagte Oettinger.

Daten sollen selbst bei einem Hack geschützt sein

Das Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie (SIT) hatte im Jahr 2014 eine Software vorgestellt, mit der Daten verschlüsselt werden, die auf Cloudservern gespeichert werden. Das soll Daten auch dann schützen, wenn der Cloud-Anbieter gehackt wird.

Omnicloud wird im lokalen Netz auf einem eigenen Server, dem Omnicloud-Gateway, installiert und verschlüsselt die Dateien, bevor diese auf den Cloud-Speicher übertragen werden. Das System nutzt symmetrische Schlüssel, wobei für jede Datei ein eigener verwendet wird. Das Verfahren ist der Advanced Encryption Standard (AES) mit 256 Bit.

Beim Verschlüsseln benennt Omnicloud eine Datei um und entfernt die Dateiendung. Schließlich verschleiert das System bei einem Backup in die Cloud auch noch die Verzeichnisstruktur.

Bei der EU-Initiative könnte es sich aber auch um ein anderes Fraunhofer-Institut und einen anderen Ansatz handeln.


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borgfish 27. Okt 2015

ich glaub omnicloud macht auch raid über die Anbieter, insofern bringts "nur einer...

matok 26. Okt 2015

Wenn die Daten so sicher verschlüsselt übertragen werden, was spricht dann gegen...

Jasmin26 26. Okt 2015

das hat nichts mit seinem "heimischen" NAS zu tun !



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