Abo
  • Services:

Datenschutz

New Jersey wollte Computer mit vertraulichen Daten verkaufen

Ein Prüfer des US-Bundesstaates New Jersey hat bei der Überprüfung auf Behördencomputern, die versteigert werden sollten, vertrauliche Daten gefunden. Die Festplatten waren gar nicht oder nur unzureichend gelöscht worden.

Artikel veröffentlicht am ,
Matthew Boxer
Matthew Boxer

Im US-Bundesstaat New Jersey wären im vergangenen Jahr beinahe Behördencomputer versteigert worden, deren Festplatten nicht gelöscht waren. Auf den Computern befanden sich vertrauliche Daten, wie die New York Times berichtet.

Heikle Daten

Stellenmarkt
  1. Qimia GmbH, Köln
  2. afb Application Services AG, München

Matthew Boxer, ein Prüfer des US-Bundesstaates, fand auf einer Reihe von Computern, die versteigert werden sollten, sehr heikle Daten. Darunter waren Sozialversicherungsnummern, Steuerdaten, Daten über missbrauchte Kinder und Namen und Adressen von Pflegekindern. Von 58 überprüften Computern, die verkauft werden sollten, enthielten 46 noch vertrauliche Daten. Es sei das erste Mal, dass Computer, die der Bundesstaat weggeben wollte, von einer unabhängigen Stelle überprüft wurden, sagte Boxer.

Die Computer stammten aus dem Justizwesen, dem Gesundheits- und Familienministerium sowie der Ordnungsbehörde von New Jersey. Ein Notebook hatte einem Richter gehört. Auf einigen von ihnen waren Daten überhaupt nicht gelöscht worden, auf anderen nur unzureichend, so dass Boxer und seine Kollegen die Daten mit handelsüblichen Programmen wieder herstellen konnten.

Löschgerät zu laut

Dass die Daten nicht adäquat gelöscht wurden, ist auch auf Schlamperei zurückzuführen: So gab eine Behörde an, es sei zwar ein Gerät vorhanden, um Festplatten durch Entmagnetisierung zu löschen, doch wegen des Magnetfeldes und des Lärms, die das Gerät verursacht habe, sei es nicht eingesetzt worden, schreibt Boxer. Andere Behörden hatten solche Geräte gar nicht, schreibt Boxer in seinem Untersuchungsbericht.

Nachdem Boxer den Fehler bemerkt hatte, stoppte die Finanzbehörde des Bundesstaates die Versteigerung. Boxer wollte jedoch nicht ausschließen, dass bei früheren Versteigerungen Computer verkauft wurden, deren Festplatten nicht gelöscht wurden. Es sei beunruhigend, sich vorzustellen, was alles passiert sei, bevor die Prüfer sich mit den Computern beschäftigt hätten, sagte Boxer. Das Risiko sei enorm. Der Staat New Jersey verkauft jedes Jahr mehrere hundert Computer aus seinen Beständen.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 30,99€
  2. 69,95€
  3. 46,99€
  4. (-75%) 7,49€

Aviscall 14. Mär 2011

wenn man nullen will sollte man 7 mal löschen. Weil die Magnete auf der Platte eben sich...


Folgen Sie uns
       


Pathfinder Kingmaker - Golem.de live (Teil 2)

In Teil 2 unseres Livestreams wächst nicht nur unsere Party, sondern es gibt auch beim Endkampf jede Menge Drama, Wut und Liebe im Chat.

Pathfinder Kingmaker - Golem.de live (Teil 2) Video aufrufen
Dark Rock Pro TR4 im Test: Be Quiet macht den Threadripper still
Dark Rock Pro TR4 im Test
Be Quiet macht den Threadripper still

Mit dem Dark Rock Pro TR4 hat Be Quiet einen tiefschwarzen CPU-Kühler für AMDs Threadripper im Angebot. Er überzeugt durch Leistung und den leisen Betrieb, bei Montage und Speicherkompatiblität liegt die Konkurrenz vorne. Die ist aber optisch teils deutlich weniger zurückhaltend.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Dark Rock Pro TR4 Be Quiets schwarzer Doppelturm kühlt 32 Threadripper-Kerne

E-Mail-Verschlüsselung: 90 Prozent des Enigmail-Codes sind von mir
E-Mail-Verschlüsselung
"90 Prozent des Enigmail-Codes sind von mir"

Der Entwickler des beliebten OpenPGP-Addons für Thunderbird, Patrick Brunschwig, hätte nichts gegen Unterstützung durch bezahlte Vollzeitentwickler. So könnte Enigmail vielleicht endlich fester Bestandteil von Thunderbird werden.
Ein Interview von Jan Weisensee

  1. SigSpoof Signaturen fälschen mit GnuPG
  2. Librem 5 Purism-Smartphone bekommt Smartcard für Verschlüsselung

Dell Ultrasharp 49 im Test: Pervers und luxuriös
Dell Ultrasharp 49 im Test
Pervers und luxuriös

Dell bringt mit dem Ultrasharp 49 zwei QHD-Monitore in einem, quasi einen Doppelmonitor. Es könnte sein, dass wir uns im Test ein kleines bisschen in ihn verliebt haben.
Ein Test von Michael Wieczorek

  1. Magicscroll Mobiles Gerät hat rollbares Display zum Herausziehen
  2. CJG50 Samsungs 32-Zoll-Gaming-Monitor kostet 430 Euro
  3. Agon AG322QC4 Aggressiv aussehender 31,5-Zoll-Monitor kommt für 600 Euro

    •  /