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Verfahren gegen Ex-Telekom-Chef Ricke wird eingestellt

Verfahren gegen vier weitere Beschuldigte werden fortgeführt. Kai-Uwe Ricke und Klaus Zumwinkel werden von der Bonner Staatsanwaltschaft nicht weiter verfolgt. Die Verfahren werden eingestellt. Obendrein gibt es Probleme mit den beschlagnahmten Daten anderer Mitarbeiter der Telekom: Sie sind verschlüsselt.
/ Andreas Sebayang
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Das Verfahren gegen zwei Mitarbeiter der Führungsetage der Deutschen Telekom rund um den Datenskandal wird offenbar eingestellt, wie das Nachrichtenmagazin Focus erfahren hat(öffnet im neuen Fenster) . Die Staatsanwaltschaft Bonn will somit die Verfahren gegen Klaus Zumwinkel, früherer Aufsichtsratsvorsitzender, und den ehemaligen Konzernchef Kai-Uwe Ricke nicht weiter verfolgen.

Dem Focus gegenüber gibt Oberstaatsanwalt Fred Apostel zwar an, dass es einige Indizien gibt, wonach die Telekom-Führung Gewerkschaftler und Journalisten beobachtete, um undichte Stellen im Konzern zu entdecken, allerdings reicht das offenbar nicht.

Verfahren gegen vier weitere Verdächtige des Datenskandals werden weiterverfolgt. Einer der Hauptbelastungszeugen blockt aber weitere Aussagen ab und die beschlagnahmten Computer diverser Beschuldigter ließen sich auch nicht nutzen, so der Focus. BKA-Fachleute bräuchten wohl 600 Jahre, um die Daten zu entschlüsseln.


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