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Datenpanne bei Hansenet

Kunde erhält fälschlich vertrauliche Daten anderer Kunden

Beim Hamburger Telekommunikationsanbieter Hansenet ist es zu einer Datenpanne gekommen. Ein Kunde bekam fälschlich vertrauliche Daten anderer Kunden des Unternehmens zugeschickt.

Der Hamburger Telekommunikationsanbieter Hansenet, der unter dem Namen Alice auftritt, hat einem Kunden aus Versehen eine E-Mail-Adresse freigeschaltet, über die er vertrauliche Daten zugeschickt bekam. Dazu gehörten Namen, Adresse und Bankverbindungen anderer Alice-Kunden, berichtet der Hamburger Radiosender NDR Info.

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Der Kunde hatte die Mailadresse "alice@alice.de" eingerichtet und sich über eine Flut von Mails gewundert, sagte er dem Nachrichtensender. "Ich hatte auf einmal 172 Mails im Ordner und wusste gar nicht, wo die auf einmal hergekommen sein könnten - bis ich dann feststellte, dass das Daten für Alice sind."

Datenpanne bestätigt

Hansenet bestätigte den Vorfall gegenüber dem NDR. Die Panne sei aufgetreten, weil Vertriebspartner die Adresse "alice@alice.de" als Platzhalter in das Anmeldeformular eintrügen, wenn ein Kunde bei der Anmeldung keine E-Mail-Adresse angebe. So sei der Kunde an die vertraulichen Daten gekommen. Das Unternehmen habe, so der Radiosender, die Mailadresse inzwischen gesperrt. Der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar hat angekündigt, die Datenpanne zu überprüfen.

Der DSL-Anbieter Hansenet ist in der vergangenen Woche an den spanischen Telekommunikationsanbieter Telefónica verkauft worden. Telefónica hat 900 Millionen Euro an den bisherigen Inhaber Telecom Italia bezahlt.


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UTHER 11. Nov 2009

Schuld sind eben die Vertriebspartner...man sollte bei so etwas schliesslich noreply...

nuja123 11. Nov 2009

und was ist dann mit T-com/T-Mobile? wie ist das mit der "oberen Klasse" - würd sagen...

NischtHansenet 10. Nov 2009

Schon mal einen RESET-Knopf gesehen? SSH-Port verlegen ist Deine Lösung? Du solltest...

Ergonom 10. Nov 2009

k.T. = kein Text


provider-stoerung.de / 10. Nov 2009

Endlich: Alice hat einen eigenen Datenskandal



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