
Eine von Intel geschriebene Grafikdemo für DirectX-12 zeigt, um wie viel effizienter die neue Schnittstelle gegenüber DirectX-11 arbeiten kann. Entweder reduziert sich die Leistungsaufnahme der CPU um 50 Prozent oder die Framerate verdoppelt sich.

Die von Intel mit den Haswell-CPUs eingeführte Speicherverwaltung Transactional Memory und ihre zugehörigen TSX-Befehle funktionieren nicht richtig. Bei den Core-i-4000 und entsprechenden Xeons wird die Funktion daher per Firmware-Update abgeschaltet - aber nur vorerst.

Nach dem ersten ARM-Chip von AMD denkt das Unternehmen über kundenspezifische Lösungen nach. Wie schon bei den SoCs für Xbox One und PS4 sollen die Gerätehersteller bestimmen können, welche Leistung und welche Schnittstellen sie benötigen.

Noch immer ist er nicht verfügbar - aber immerhin hat Nvidia nun erklärt, wie sein erster 64-Bit-Chip besonders schnell rechnen soll. In einem eigenen Speicherbereich soll er häufig benötigten Code in native Instruktionen des ARM-Cores umwandeln und neu sortieren.

Die demnächst zuerst in Tablets verfügbaren Intel-CPUs mit der neuen Broadwell-Architektur weisen im Bau der Chips einige Besonderheiten auf. So sind unter anderem die Spulen des Spannungsreglers in ein Kästchen auf der Unterseite gewandert, was ein Loch im Mainboard nötig macht. Zudem sind die Transistoren im Die neu konstruiert.

Mac-Nutzer, die etwas ältere Betriebssysteme wie Mac OS X 10.5 oder noch ältere Versionen einsetzen, können derzeit Skype nicht verwenden, weil es kein Update für die Software gibt. Doch das könnte sich für Leopard-Nutzer doch noch ändern.

Ein Rockchip-Entwickler hat einen Linux-Grafiktreiber für den RK3288-SoC begonnen. Der Quad-Core-ARM-Chip besitzt eine Mali-T7-GPU. Viele Funktionen hat der Treiber aber noch nicht, da ARM diese nicht freigibt.

Mac-Nutzer, die noch mit Leopard (Mac OS X 10.5) arbeiten und Skype verwenden, stehen vor einem Problem: Die Software arbeitet seit kurzem nicht mehr mit dem Betriebssystem zusammen. Ein Update des Betriebssystems ist aber nicht immer möglich.

Der Linux-Kernel 3.16 verspricht bessere Leistung sowohl für Grafikkarten von AMD, Nvidia als auch für jene von Intel.

AMD hat sein Desktop-Portfolio um drei neue Kaveri-APUs erweitert: Der A10-7800 ist das schnellste 65-Watt-Modell, die beiden kleineren Varianten A8-7600 und A6-7400K runden das Angebot ab.

Ein tschechischer Online-Händler listet das Asus Transformer Book T100TAF, ein 10-Zoll-Tablet mit Intels Atom-Prozessor. Als Betriebssystem wird das für den Hersteller kostenlose Windows 8.1 mit Bing verwendet.

Interessierte Entwickler können ab heute AMDs Opteron A1100 in Form eines Development Kits bestellen. Die Platine mit Vierkernprozessor ist für ARM-Server gedacht und kostet inklusive 32 GByte Speicher sowie Software rund 3.000 US-Dollar.

Neue Hardware erfordert oft auch neue Software. Wie aufwendig die Programmierung ist und wieso Open Source dabei eine große Hilfe sein kann, erklärten uns die Macher von Tinkerforge anhand ihres RED-Brick.

So mancher Mac-Anwender wundert sich, warum ausgerechnet Apple seinen Minirechner nicht mehr aktualisiert, während Windows-PCs im Kleinformat mit Haswell-Prozessor längst üblich sind. Ein Supporteintrag deutet nun einen aktualisierten Mac Mini (Mid 2014) an.

Odroid wird ab Ende August einen preiswerten hard- und softwarekompatiblen Raspberry Pi-Klon ausliefern, der sich eher an fortgeschrittene Bastler wendet.

Apple hat seine Macbook-Pro-Serie leicht überarbeitet und bietet die 13 und 15 Zoll großen Retina-Modelle mit etwas höher getakteten Prozessoren an. Die Einsteigermodelle besitzen nun mehr Arbeitsspeicher. Das Modell ohne Retina-Display ist günstiger geworden.

Intel hat gemeinsam mit Microsoft das Sharks Cove vorgestellt: Die Entwicklerplatine mit x86-Atom-Prozessor ist Referenzboard für Windows- und Android-Geräte zugleich.

Der Silentpower ist ein Spiele-PC mit Intels Core i7-4785T und einer Geforce GTX 760 im Kleinstformat. Mit einem speziellen Kupferschaum soll die Hardware passiv gekühlt werden. Für das Projekt sammeln die Macher jetzt 45.000 Euro.

LG hat mit dem Tapbook ein 11,6 Zoll großes Android-Convertible mit starker Hardware vorgestellt: Im Inneren arbeitet ein Core-i5-Prozessor, zudem hat das Tablet mit der Slide-Tastatur reichlich Speicher.

Ein Fehler hat Abstürze in einer Testversion des Linux-Kernels 3.16rc6 verursacht. Es handelte sich nicht um einen Programmierfehler der Kernel-Entwickler, sondern um einen Bug im Compiler GCC.

AMD arbeitet am "Fastforward Project": Der Hersteller plant künftige APUs mit Stacked Memory. Diese neben oder auf dem Chip gestapelten Speicherbausteine sollen sehr viel Bandbreite liefern. Zudem möchte AMD Speicher in die APUs intergrieren.

Intel hat neue Prozessoren mit Silvermont- und Haswell-Architektur vorgestellt. Schnellster Zweikerner am Markt ist der Core i3-4370, die Bay-Trail-Chips erhalten flottere Grafikeinheiten.

Vor allem dank der Playstation 4 und der Xbox One ziehen die Geschäfte bei AMD wieder an. Es gibt Spekulationen, dass die Firma künftig mit Nintendo eine noch engere Partnerschaft eingeht als bisher.

Eine Studie französischer Wissenschaftler analysiert die Fehler im 2.6er-Zweig des Linux-Kernels: Sie zeigen sinkende Fehlerraten und stellen Tools bereit, um Ergebnisse mit aktuellen Kernels zu erhalten.

Joachim Otahal spielt Shooter und Rollenspiele nicht nur, er reizt ihre Grafik mit selbst eingestellten Auflösungen so weit aus, bis sie kein Monitor mehr nativ darstellen kann. Das Ziel: optimale Bildqualität. Im Interview mit Golem.de erklärt der Grafikfan, welchen Aufwand man dafür treiben muss.
Von Nico Ernst

Noch verstecke sich ARM hinter vielen Ausreden, warum es keine offenen Grafiktreiber für die Mali-GPUs entwickele, schreibt Linux-Hacker Luc Verhaegen. Doch der Marktdruck werde dies schon bald ändern.

Für das Jahr 2015 plant AMD mit den Excavator-Kernen auch eine neue Notebook-APU. Zu diesem Projekt mit Codenamen Carrizo gibt es nun erste Details, vor allem zur GPU-Ausstattung. Unklar ist weiterhin, ob auch eine Version mit Stacked Memory vorgesehen ist.

Acers Iconia Tab 8 mit 8-Zoll-Display, Bay-Trail-Prozessor und 2 GByte Arbeitsspeicher kommt nach Deutschland: Das Gerät mit Android 4.4 soll 200 Euro kosten. Dafür bekommt der Käufer ein Tablet mit hochauflösendem Bildschirm.

Bei einem US-Händler wird Intels kommende Serie Haswell-E bereits gelistet. Während das Topmodell Core i7-5960X als Octacore kaum teurer wird, ist eine kleinere Version kostspieliger als der Vorgänger. Das liegt offenbar an der gesteigerten Zahl von Kernen.

Die Nachfrage nach PCs steigt durch das Supportende von Windows XP wieder, und davon profitiert Intel unmittelbar. Das Unternehmen konnte seinen Umsatz um 8 Prozent steigern und übertraf damit auch die eigenen Prognosen. Schwierig bleibt das Geschäft mit SoCs für Tablets und Smartphones.

Das neue Protokoll namens Thread soll für vernetzte Geräte bisherige Funkstandards ablösen. Es ist nicht auf einen zentralen Router angewiesen, sondern arbeitet mit einem Mesh-Netzwerk. Zudem sollen die Clients jahrelang mit einer einzigen AA-Batterie auskommen.

Mediatek hat den MT6795-Chip für Smartphones vorgestellt. Das SoC kombiniert acht 64-Bit-Kerne mit einer PowerVR-Grafikeinheit und integriertem Cat4-LTE. Diese Kombination ermöglicht es, 1080p-Videomaterial mit 480 fps aufzuzeichnen.

Microsoft hat nach eigenen Angaben einen Marktanteil von 14 Prozent bei allen elektronischen Geräten weltweit. Das soll sich ändern, auch durch eine Niedrigpreisstrategie gegen Android und Chrome OS.

Der schon seit den 1990er Jahren in Russland entwickelte Elbrus-Prozessor bekommt 2015 eine Neuauflage. Die RISC-Kerne sollen sehr effizient sein und auch bei geringen Takten viel Leistung liefern. Bis zu vier CPUs lassen sich koppeln.

Nicht mehr nur PCIe 2.0, sondern wie die CPUs PCIe 3.0 sollen die Chipsätze für Intels kommende CPU-Generation Skylake beherrschen. Damit lassen sich unter anderem M.2-SSDs und NVM-Laufwerke schneller und einfacher anbinden, ohne Grafikkarten auszubremsen.

Er ist der letzte seiner Art für Smartphones und Tablets: Der Snapdragon 805 nutzt noch 32-Bit-Krait-Kerne, die schnelle Adreno-Grafikeinheit schlägt die versammelte Konkurrenz. Das Geheimnis des Qualcomm-SoCs ist die verdoppelte Datentransferrate.

Die kleine schwarze Google-Kiste kommt nach Deutschland: Asus hat den Verkauf seiner Chromebox gestartet. Je nach Ausstattung kostet der Mini-PC 230 bis 650 Euro, bei einigen Modellen sind Maus und Tastatur im Preis inbegriffen.

Der Auftragsfertiger TSMC soll die erste Charge von Apples A8-SoCs ausgeliefert haben. Die neuen Chips werden im 20-Nanometer-Verfahren gefertigt, die Vorgänger basieren auf Samsungs 28-Nanometer-Technik.

Intelligent Memory hat DDR3-Sticks mit 16 GByte vorgestellt, die sich für Spiele-PCs oder Notebooks eignen. Die Unbuffered-Module sind allerdings nicht zu allen Plattformen kompatibel.

Samsung hat mit dem Exynos ModAP einen neuen System-on-a-Chip (SoC) für Smartphones und Tablets vorgestellt, der über einen Prozessor mit vier Kernen und ein integriertes LTE-Modem verfügt. Der SoC wird im 28-Nanometer-Prozess gefertigt.

Erst nur bei CPUs, inzwischen auch bei GPUs ist ein Turbo-Modus für schnelle PCs Standard. Die Angaben der Hersteller können jedoch verwirren, nur wer selbst nachsieht, erzielt die beste Balance aus Rechenleistung und Stromsparen.

IBM kündigt hohe Investitionen in die Prozessorentwicklung an. Zugleich verhandelt der Konzern einen Verkauf seiner Chipfabriken. "Wir müssen unser langfristiges Bekenntnis zu unseren Hardwareplattformen stärken", sagte ein IBM-Manager.

Die Community-Distribution CentOS hat Version 7 auf Basis des aktuellen Red Hat Enterprise Linux veröffentlicht. CentOS 7 kommt mit Systemd, Gnome3 und unterstützt System-Container.

Einen echten Hybrid aus Ultrabook und Tablet will Toshiba demnächst anbieten. Das neue Click 2 Pro bietet eine große SSD, Full-HD-Display und ein Tastaturdock mit vielen Schnittstellen.

Laut HP arbeitet die Chromebox mit einem "fanless design" und ist daher "silent" - der Hersteller selbst zeigt in einer Anleitung zum Auseinanderbauen des Gerätes, dass ein Lüfter verbaut ist.

Vince Lucido, besser bekannt als Kingpin, hat eine EVGA Geforce GTX 780 Ti Classified Kingpin Edition auf 2.025/3.910 MHz übertaktet und im 3DMark Fire Strike Extreme einen neuen Weltrekord erzielt.

Österreichs neuer Supercomputer Vienna Scientific Cluster 3 erreicht durch seine rund 32.000 Prozessorkerne 600 Teraflops und ist das schnellste System seiner Art mit Ölkühlung.

Die für besonders flache 2-in-1-Tablets gedachten Core-M-Prozessoren mit Broadwell-Architektur sollen eine Basisfrequenz von bis zu 1,1 GHz erreichen. Mit Turbo sind kurzzeitig sogar 2,6 GHz und ein GPU-Takt von 850 MHz drin.

Um Android möglichst schnell auf 64-Bit-Hardware hin anzupassen wurde Linaro 14.06 veröffentlicht. Die Software läuft dank eines Ports des Android Open Source Project bereits auf der 64-Bit-Referenzplattform Juno vom Prozessorentwickler ARM und soll die Entwicklung von 64-Bit-Hardware beschleunigen.

In Seoul hat Samsung erste Benchmarks seiner zweiten Generation von SSDs mit dem Protokoll NVMe vorgeführt. Die bisher für Server vorgesehenen Laufwerke lesen deutlich schneller als PC-SSDs mit M.2-Schnittstelle und schreiben etwas langsamer.