Supercomputer: Cray rüstet das ECMWF auf Xeon Phi um

Das Europäische Zentrum für mittelfristige Wettervorhersage (ECMWF) hat begonnen, seine High Performance Computing Facility zu erweitern. Darin stecken Haswell- und Knights-Landing-Chips.

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Crays-Systeme in der High Performance Computing Facility
Crays-Systeme in der High Performance Computing Facility (Bild: ECMWF)

Cray und das Europäische Zentrum für mittelfristige Wettervorhersage (ECMWF) haben angekündigt, die High Performance Computing Facility (HPCF) für 36 Millionen US-Dollar aufzurüsten. Um die Leistung eines der größten Systeme zur Wettervorhersage weiter zu erhöhen, werden die bisherigen Cray-XC30-Rechenschränke gegen XC40-Modelle getauscht und erweitert, zudem kommen Beschleunigerkarten vom Typ Xeon Phi Knights Landing hinzu.

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Bereits der bisherige Ausbau mit Xeon E5-2697 v2, also Ivy Bridge EP, ohne Beschleunigerkarten erreicht rund 2 Petaflops und zählt damit zu den schnellsten Systemen in Europa. Durch die Aufrüstung ersetzt das ECMWF die bisherigen Xeon offenbar mit Broadwell-EP-basierten Modellen. Obendrein erhält das ECMWF noch ein Cray XC40-AC-System mit Luftkühlung (AC für Air Cooled), das neben reinen CPUs auch mit einer unbekannten Anzahl an Beschleunigerkarten, Knights Landing genannt, versehen ist.

Das Europäische Zentrum für mittelfristige Wettervorhersage erstellt globale Wettermodelle und Datenassimilationssysteme, mit denen sich die Dynamik, Thermodynamik und Zusammensetzung der Erdatmosphäre sowie die Wechselwirkung der einzelnen Bestandteile des Geosystems erfassen und modellieren lassen. Durch die Aufrüstung verspricht sich das ECMWF "hoch aufgelöste Ensemble-Vorhersagen, mit denen sich extreme Wetterlagen bis zu zwei Wochen im Voraus prognostizieren" lassen sollen.

Das ECMWF ist eine unabhängige Organisation von 34 Staaten, der Hauptsitz befindet in der englischen Stadt Reading, die zwischen London und Oxford liegt. Dort steht auch die High Performance Computing Facility.

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