Abo
  • IT-Karriere:

MIT Eyeriss: 168-Kern-Chip soll Deep Learning in Smartphones bringen

Das MIT hat einen Chip entwickelt, der weitaus effizienter als eine Grafikeinheit in einem Mobile-SoC sein soll. Damit wäre Deep Learning in Smartphones oder Geräten des Internets der Dinge denkbar.

Artikel veröffentlicht am ,
Eyeriss ist für Smartphones oder IoT gedacht.
Eyeriss ist für Smartphones oder IoT gedacht. (Bild: MIT)

Forscher des Massachusetts Institute of Technology (MIT) haben auf der International Solid State Circuits Conference (ISSCC) einen neuen Chip für Deep Learning vorgestellt. Der mit 168 Kernen ausgerüstete Eyeriss soll eine lokale Berechnung in Form eines neuronalen Netzes ausführen. Das sei schneller und effizienter, als erst die Informationen über das Internet hochzuladen, auf einem Server zu verarbeiten und dann die Resultate zurückzuschicken. Eingesetzt werden könnte Eyeriss in Smartphones oder Geräten des Internets der Dinge, aber auch in selbstfahrenden Autos, Multicoptern oder Robotern.

Stellenmarkt
  1. UDG United Digital Group, Karlsruhe, Mainz
  2. Institut Franco-Allemand de Recherches Saint-Louis, Weil am Rhein

Bisherige Ansätze in mobilen Geräten nutzen zumeist Software, die für Deep Learning auf Serverfarmen mit leistungsstarken GPUs oder Beschleunigern wie Xeon Phi zugreift und alle Anfragen über drahtlose Verbindungen schickt - ohne Internet klappt das nicht. Erste Schritte zu einer lokalen Verarbeitung wie Qualcomms Zeroth müssen sich noch in der Praxis beweisen, bei selbstfahrenden Autos hingegen werden entsprechende Algorithmen durchweg im Fahrzeug berechnet. Lösungen wie Nvidias Drive PX 2 benötigen allerdings derart viel Energie, dass eine Wasserkühlung verwendet wird.

Der Eyeriss-Chip des MIT ist daher auf hohe Effizienz ausgelegt, damit die Leistungsaufnahme sehr gering ausfällt und die Akkulaufzeit möglichst wenig verringert wird. Zu diesem Zweck wurden die einzelnen Kerne mit speziellen Speicherbereichen versehen, so dass sie selten kommunizieren müssen und wenn, dann komprimiert Eyeriss die Daten vorab und diese tauschen die Kerne ohne zeitraubenden Umweg über den Hauptspeicher aus.

Ob und wann der Chip in Geräten verbaut wird, sagten die Forscher nicht. Detail am Rande: Die Arbeit wurde teilweise von der Darpa finanziert.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 4,60€
  2. 7,99€
  3. 19,95€
  4. 59,99€ für PC/69,99€ für PS4, Xbox (Release am 4. Oktober)

Huitzilo 05. Feb 2016

Die Annahme, dass es heutzutage noch möglich ist, kompetitive Software für so ein System...

Mandrake0 04. Feb 2016

es gab vor kurzem ein workshop über risc-v dort gab es bestimmte ansätze die noch...

\pub\bash0r 04. Feb 2016

... bekomme ich irgendwie Schmerzen. Und ich bin mir noch nichtmal genau sicher, in...

benix 04. Feb 2016

Rotober!


Folgen Sie uns
       


Probefahrt mit dem e.Go Life

Der e.Go Life ist ein elektrisch angetriebener Kleinwagen des neuen Aachener Automobilherstellers e.Go Mobile. Wir haben eine Probefahrt gemacht.

Probefahrt mit dem e.Go Life Video aufrufen
Bug Bounty Hunter: Mit Hacker 101-Tutorials zum Millionär
Bug Bounty Hunter
Mit "Hacker 101"-Tutorials zum Millionär

Santiago Lopez hat sich als Junge selbst das Hacken beigebracht und spürt Sicherheitslücken in der Software von Unternehmen auf. Gerade hat er damit seine erste Million verdient. Im Interview mit Golem.de erzählt er von seinem Alltag.
Ein Interview von Maja Hoock

  1. White Hat Hacking In unter zwei Stunden in Universitätsnetzwerke gelangen

LTE-V2X vs. WLAN 802.11p: Wer hat Recht im Streit ums Auto-WLAN?
LTE-V2X vs. WLAN 802.11p
Wer hat Recht im Streit ums Auto-WLAN?

Trotz langjähriger Verhandlungen haben die EU-Mitgliedstaaten die Pläne für ein vernetztes Fahren auf EU-Ebene vorläufig gestoppt. Golem.de hat nachgefragt, ob LTE-V2X bei direkter Kommunikation wirklich besser und billiger als WLAN sei.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Vernetztes Fahren Lobbyschlacht um WLAN und 5G in Europa
  2. Gefahrenwarnungen EU setzt bei vernetztem Fahren weiter auf WLAN

Oneplus 7 Pro im Hands on: Neue Konkurrenz für die Smartphone-Oberklasse
Oneplus 7 Pro im Hands on
Neue Konkurrenz für die Smartphone-Oberklasse

Parallel zum Oneplus 7 hat das chinesische Unternehmen Oneplus auch das besser ausgestattete Oneplus 7 Pro vorgestellt. Das Smartphone ist mit seiner Kamera mit drei Objektiven für alle Fotosituationen gewappnet und hat eine ausfahrbare Frontkamera - das hat aber seinen Preis.
Ein Hands on von Ingo Pakalski

  1. Oneplus Upgrade auf Android 9 für Oneplus 3 und 3T wird verteilt
  2. Smartphones Android-Q-Beta für Oneplus-7-Modelle veröffentlicht
  3. Oneplus 7 Pro im Test Spitzenplatz dank Dreifachkamera

    •  /