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Funktionsweise der Visc-Architektur des Shasta-Prozessors
Funktionsweise der Visc-Architektur des Shasta-Prozessors (Bild: Soft Machines)

Visc-Roadmap: Soft Machines will Apples und Intels Prozessoren schlagen

Funktionsweise der Visc-Architektur des Shasta-Prozessors
Funktionsweise der Visc-Architektur des Shasta-Prozessors (Bild: Soft Machines)

Mehr Kerne mit Reversed Hyperthreading und ein feinerer Herstellungsprozess: Soft Machines plant vier neue Prozessoren mit der VISC-Architektur und 10FF-Verfahren bei der TSMC. Die Energieeffizienz und die Single-Thread-Leistung sollen enorm sein.

Das Startup Soft Machines hat auf der International Solid State Circuits Conference (ISSCC) eine Roadmap der geplanten CPUs und Systems-on-a-Chip (SoC) präsentiert. Der Hersteller möchte die erste Generation bis Ende 2016 in der Serienproduktion haben, für 2017 sind verbesserte Modelle mit neuerem Fertigungsverfahren geplant. Zudem hat Soft Machines die Energieeffizienz und die Single-Thread-Leistung der Chips mit VISC-Architektur besprochen.

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  • Roadmap der VSIC-Modelle (Bild: Soft Machines)
  • Single-Thread-Performance, normiert auf 16FF und 2 MByte L2 (Bild: Soft Machines)
  • Energieeffizienz, normiert auf 16FF und 2 MByte L2 (Bild: Soft Machines)
  • Shasta im Überblick (Bild: Soft Machines)
  • Blockdiagramm des Mojave-SoC (Bild: Soft Machines)
Roadmap der VSIC-Modelle (Bild: Soft Machines)

Bisher angekündigt wurden Shasta, eine reine CPU, und Mojave, die SoC-Variante mit integrierter Power-VR-Grafikeinheit mit laut Hersteller 1 TFlops an theoretischer Rechenleistung (gemeint ist FP32). Beide Chips werden im 16FF-Verfahren produziert. Für Shasta soll im Sommer 2016 der RTL-Code vorliegen, für Mojave erwartet das Startup im gleichen Zeitraum den Tape-out.

Nächstes Jahr sind eine Shasta+ und Tabernas genannte Variante geplant, die mit 10FF-Technik beim Auftragsfertiger TSMC (Taiwan Semiconductor Manufacturing Company) gefertigt werden sollen. Shasta+ soll die Anzahl der nativen Kerne von zwei auf vier steigern, Tabernas koppelt zwei Shasta+-Kerne als SMP-System. Für 2018 plant Soft Machines mit der Tahoe-CPU mit bis zu acht Kernen und mit dem Ordos-SoC mit doppelt so vielen als SMP-Verbund.

  • Roadmap der VSIC-Modelle (Bild: Soft Machines)
  • Single-Thread-Performance, normiert auf 16FF und 2 MByte L2 (Bild: Soft Machines)
  • Energieeffizienz, normiert auf 16FF und 2 MByte L2 (Bild: Soft Machines)
  • Shasta im Überblick (Bild: Soft Machines)
  • Blockdiagramm des Mojave-SoC (Bild: Soft Machines)
Single-Thread-Performance, normiert auf 16FF und 2 MByte L2 (Bild: Soft Machines)

Interessant sind die vorgelegten Messwerte für die Energieeffizienz und die Single-Thread-Leistung: Soft Machines skaliert alle zu vergleichenden Chips auf ein 16FF-Herstellungsverfahren und 2 MByte L2-Cache, als Benchmark kommt Spec CPU2006 mit Float- und Integer-Berechnungen zum Einsatz. Bei 2,3 GHz Taktfrequenz sollen eine Shasta-CPU, Apples A9X und Intels Skylake 4 Watt aufnehmen, Soft Machines' Chip aber 50 Prozent schneller rechnen. Shasta+ und Tahoe vergrößern laut Hersteller die Lücke auf den doppelten Abstand.

Bei der Energieeffizienz, normiert auf Watt pro Spec-Punkte, sieht Soft Machines den Shasta um den Faktor 2 bis 3 vorne, bei Shasta+ sollen es Faktor 4 bis 5 und bei Tahoe Faktor 7 sein. Wenn und bis beide Chips im Markt sind, wobei 10FF im Jahr 2017 durchaus gewagt ist, gehören aber Apples A9X (16FF) und Intels Skylake (14FF) längst zum alten Eisen.


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minecrawlerx 05. Feb 2016

Eher nicht. Das Virtual steht mMn dafür, dass reverse Hyperthreading eingesetzt wird...

Fame 05. Feb 2016

Das dachte ich mir auch gerade. Es gab schon lange keine Meldung mehr, in der ein Akku...

me4096 05. Feb 2016

Micosoft hat uns mit Windows zusammen mit den ganzen proprietären Anwendungen in einen...



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