Virtual Reality: Oculus VRs Tool erkennt keine AMD-Prozessoren

Bisher nennt Oculus VR als empfohlene Hardware für die Consumer-Version des Oculus Rift Intel-Prozessoren und listet diese als kompatibel. AMD legt eine eigene Liste sinnvoller CPUs vor.

Artikel veröffentlicht am ,
Ein FX-Chip für den Sockel AM3+
Ein FX-Chip für den Sockel AM3+ (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

AMD hat Forbes eine Liste von Prozessoren geschickt, die zeigt, welche Modelle der Hersteller für das Oculus Rift empfiehlt. Auffällig: Alle CPUs laufen mit um die 4 GHz - mit Turbo sogar teils 5 GHz. Hintergrund ist die verglichen mit aktuellen Prozessoren von Intel weitaus schlechtere Leistung pro Takt, was sich erst mit der kommenden Zen-Architektur ändern soll.

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Als sehr unglücklich empfinden wir Oculus VRs Tool, um zu prüfen, ob der eigene Rechner die vom Hersteller empfohlenen Systemanforderungen erfüllt (Download). Das Programm fragt schlicht die CPUID ab und vergleicht sie mit einer Liste. Die enthält offenbar allerhand Grafikkarten und Intel-Prozessoren, aber überhaupt keine CPUs von AMD. Das sollte sich im Sinne von Oculus VR zügig ändern, denn es verunsichert eventuell potenzielle Käufer.

Obendrein blendet das Tool bei angeblich zu leistungsschwacher Hardware den Hinweis ein, sich doch ein Oculus-Ready-System oder ein Bundle mit dem Rift zu kaufen. Darin stecken weder CPUs noch Grafikkarten von AMD.

  • Das Rift Compatibility Tool schlägt vor, einen neuen Rechner zu bestellen. (Bild: Oculus VR)
  • Passt die Hardware, gibt's nur den Link zum VR-Headset. (Bild: Oculus VR)
Das Rift Compatibility Tool schlägt vor, einen neuen Rechner zu bestellen. (Bild: Oculus VR)

Wichtig für Virtual Reality ist eine konstante Bildrate, im Falle des Oculus Rift sind mindestens 90 fps das Ziel. Bedingt durch die Output-Auflösung von 1.080 x 1.200 Pixeln pro Auge und die zusätzlich deutlich höhere, interne Render-Auflösung liegt die Last mehr bei der Grafikkarte - aber auch die CPU muss die 90 fps stemmen. Bei Titeln wie Eve Valkyrie kann ein schwächerer Prozessor limitieren. AMD betont, mit Direct3D12 würde sich das bessern.

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Konkret empfiehlt der Hersteller Athlon-Modelle wie den bisher vor allem in China erhältlichen Athlon 870K mit 3,9 GHz Basistakt und den kommenden Athlon 880K mit 4 GHz. Zudem rät AMD zu FX-Prozessoren mit hohem Takt und mindestens drei Modulen, also sechs Integer-Kernen. Genannt werden der FX-6350 und der FX-8350 sowie schneller. Unserer Erfahrung nach dürften die meisten VR-Titel aber auch mit schwächeren Chips flüssig laufen.

Nachtrag vom 12. Februar 2016, 22:36 Uhr

Forbes hat nach Rücksprache mit AMD gesagt, dass bisher einzig diverse FX-Modelle für VR getestet wurden und die Athlon-Chip nur bedingt geeignet seien. Eine neue Liste soll folgen.

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WesleyBlanko 13. Feb 2016

Aber schon krass... Weder das Tool erkennt die Prozessoren noch werden die Oculus Bundles...

Ach 13. Feb 2016

Ok, und danke und mal kurz nachgeschaut: 3 verschieden USB3 Controller besitzt dieses...

Dwalinn 13. Feb 2016

Habe einen Komplett PC von Alternate (PCGH Edition) Der war nur minimal teurer als die...

plutoniumsulfat 12. Feb 2016

Werden vom 4590 und 1231 ebenfalls unterstützt.



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