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Kompatibilität: Windows Server unterstützt Skylake bis 2023 statt 2017

Wer Windows Server 2012 (R2) statt Windows 7/8.1 Home, Pro oder Embedded verwendet, erhält seitens Microsoft eine Unterstützung von Skylake-CPUs oder neuer bis ins Jahr 2023 statt nur bis 2017.
/ Marc Sauter
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Windows Server 2012 R2 (Bild: Microsoft)
Windows Server 2012 R2 Bild: Microsoft

Microsoft hat in einem Blog-Eintrag bestätigt(öffnet im neuen Fenster) , dass Windows Server 2012 und Windows Server 2012 R2 die aktuellen Skylake-Prozessoren bis ins Jahr 2023 unterstützen und entsprechende Updates veröffentlicht werden. Die jeweiligen Consumer-Versionen, also Windows 7 und Windows 8.1, hingegen erhalten bei einem Skylake-System nur bis Juni 2017 Support seitens Microsoft, dann sollen Nutzer spätestens auf Windows 10 gewechselt haben. Zudem unterstützt Windows Server 2012 (R2) anders als Windows 7/8.1 die kommenden Prozessor-Generationen Bristol Ridge von AMD und Kaby Lake von Intel.

Im Server-Segment fährt Microsoft die Strategie, aktuelle und künftige Prozessoren im Mainstream- und Extended-Support zu unterstützen. Bei Windows 7 endete der Mainstream-Support im Januar 2015, und bei Windows 8.1 wird er im Januar 2018 aufhören. Das gilt allerdings nur für Rechner ohne Skylake-Chips: Die werden nur bis Juli 2017 vollständig unterstützt, unabhängig davon, ob sich das Betriebssystem sich noch im Mainstream- oder Extended Support befindet – und auch das nur, wenn sie auf einer speziellen Kompatibilitätsliste aufgeführt sind. Danach erhalten Skylake-Nutzer unter Windows 8.1 nur noch Sicherheits-Updates ohne Probleme, Besitzer von etwa einem Haswell-Rechner aber Extended-Support bis Januar 2023. Für Unternehmen, die Windows 8.1 verwenden, ist das ärgerlich.

Bei dem auf Windows 8 basierenden Windows Server 2012 und dem auf Windows 8.1 fußenden Windows Server 2012 R2 hingegen können OEMs für beide Betriebssysteme bis zum parallelen Ende des Mainstreams-Supports im Januar 2018 neue Systeme zur Zertifizierung einreichen, also auch solche mit Bristol Ridge, Kaby Lake sowie Zen-basierte Opterons und vermutlich Intels Cannonlake. Die erhalten dann im Extended-Support Unterstützung bis 2023, danach wird das kommende Windows Server 2016 Pflicht.


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