Abo
  • Services:
Anzeige
Nanodrähte aus Gallium-Arsenid auf Silizium
Nanodrähte aus Gallium-Arsenid auf Silizium (Bild: Thomas Stettner, Philipp Zimmermann/TU München)

Silicon Photonics: Nanodraht-Laser sollen optische Chips wirtschaftlich machen

Nanodrähte aus Gallium-Arsenid auf Silizium
Nanodrähte aus Gallium-Arsenid auf Silizium (Bild: Thomas Stettner, Philipp Zimmermann/TU München)

Photonen statt Elektronen - optische Schaltungen könnten eine Alternative zu elektronischen Halbleitern werden. Forscher in München haben hierzu einen neuen Ansatz entwickelt, Nanodraht-Laser mit Silizium zu verbinden.

Forscher der Technischen Universität München haben einen neuen Ansatz vorgestellt, um Silicon Photonics kostengünstiger als bisher zu fertigen. Hier werden Nanodrähte aufrecht mit einer Siliziumschicht verbunden, die als Miniatur-Laser zur optischen Informationsübertragung wirken. Mittelfristig könnten sogenannte Silicon Photonics die heutigen elektronischen Halbleiter ablösen und so schnellere und günstigere Chips ermöglichen. Seit Jahren werden die Halbleiterfertigung und die Schrumpfung der Strukturen immer aufwendiger und vor allem teurer, etwa durch EUV-Lithographie.

Anzeige
  • Benedikt Mayer und Lisa Janker an der Epitaxieanlage im Walter Schottky Institut der TU München (Foto: Uli Benz / TUM)
  • Nanodrähte aus Gallium-Arsenid auf einer Silizium-Oberfläche (Bild: Thomas Stettner/Philipp Zimmermann / TUM)
Benedikt Mayer und Lisa Janker an der Epitaxieanlage im Walter Schottky Institut der TU München (Foto: Uli Benz / TUM)

Der Ansatz des Lehrstuhls für Halbleiter-Quanten-Nanosysteme ist ein Verfahren, um "Nanodrahtlaser direkt auf Silizium-Chips abzuscheiden", auf das auch ein Patent angemeldet wurde. Einen III-V-Halbleiter wie Galliumarsenid mit Silizium zu verbinden, resultiert beim Aufdampfen in Defekten, da beide Halbleiter unterschiedliche Gitterabstände und unterschiedliche thermische Ausdehnungskoeffizienten aufweisen. Die Forscher haben daher eine Siliziumoxid-Spiegelschicht aufgebracht, Löcher hineingeätzt und per Epitaxie die Nanodrähte aus Galliumarsenid Schicht für Schicht hochgezogen. Das hat den Vorteil, dass die Grundfläche der Drähte nur wenige Quadratnanometer beträgt, was auftretende Defekte weitestgehend verringert.

Noch produzieren die Drähte mit Hilfe externer Laser infrarotes Licht. Als nächsten Schritt planen die Forscher, die Emissionswellenlänge zu verändern und somit die Lichtausbreitung besser steuern zu können. Danach sei geplant, "eine Schnittstelle zum Strom zu schaffen", um auf die externen Laser zu verzichten. Die Forscher sind sich sicher: "Eine Steigerung der Leistung ist nur realisierbar, wenn man Elektronen durch Photonen [...] ersetzt".


eye home zur Startseite



Anzeige

Stellenmarkt
  1. T-Systems International GmbH, verschiedene Standorte
  2. operational services GmbH & Co. KG, Frankfurt
  3. COSMO CONSULT, Berlin
  4. über Hanseatisches Personalkontor Berlin, Berlin


Anzeige
Top-Angebote
  1. 14,99€ (ohne Prime bzw. unter 29€ Einkauf + 3€ Versand) - Bestpreis!
  2. 279€
  3. 99,90€ + 4,99€ Versand (Vergleichspreis 128€)

Folgen Sie uns
       


  1. Airport Guide Robot

    LG lässt den Flughafenroboter los

  2. Biometrische Erkennung

    Delta lässt Passagiere mit Fingerabdruck boarden

  3. Niantic

    Keine Monster bei Pokémon-Go-Fest

  4. Essential Phone

    Rubins Smartphone soll "in den kommenden Wochen" erscheinen

  5. Counter-Strike Go

    Bei Abschuss Ransomware

  6. Hacking

    Microsoft beschlagnahmt Fancy-Bear-Infrastruktur

  7. Die Woche im Video

    Strittige Standards, entzweite Bitcoins, eine Riesenkonsole

  8. Bundesverkehrsministerium

    Dobrindt finanziert weitere Projekte zum autonomen Fahren

  9. Mobile

    Razer soll Smartphone für Gamer planen

  10. Snail Games

    Dark and Light stürmt Steam



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Gaming-Monitor Viewsonic XG 2530 im Test: 240 Hertz, an die man sich gewöhnen kann
Gaming-Monitor Viewsonic XG 2530 im Test
240 Hertz, an die man sich gewöhnen kann
  1. LG 43UD79-B LG bringt Monitor mit 42,5-Zoll-Panel für vier Signalquellen
  2. SW271 Benq bringt HDR-Display mit 10-Bit-Panel
  3. Gaming-Bildschirme Freesync-Displays von Iiyama und Viewsonic

Moto Z2 Play im Test: Bessere Kamera entschädigt nicht für kürzere Akkulaufzeit
Moto Z2 Play im Test
Bessere Kamera entschädigt nicht für kürzere Akkulaufzeit
  1. Modulares Smartphone Moto Z2 Play kostet mit Lautsprecher-Mod 520 Euro
  2. Lenovo Hochleistungs-Akku-Mod für Moto Z
  3. Moto Z Schiebetastatur-Mod hat Finanzierungsziel erreicht

Razer Lancehead im Test: Drahtlose Symmetrie mit Laser
Razer Lancehead im Test
Drahtlose Symmetrie mit Laser
  1. Razer Blade Stealth 13,3- statt 12,5-Zoll-Panel im gleichen Gehäuse
  2. Razer Core im Test Grafikbox + Ultrabook = Gaming-System
  3. Razer Lancehead Symmetrische 16.000-dpi-Maus läuft ohne Cloud-Zwang

  1. Re: Darum Internetspiele immer nur Isoliert...

    Benutzer0000 | 01:36

  2. Re: Einfach Unfähig

    Pfirsich_Maracuja | 01:14

  3. Re: 18¤ für ein mobiles Mädchenspiel?

    xtrem | 00:15

  4. Re: Eintritt

    Yetei | 00:05

  5. Re: Wer bisher nicht zufrieden mit Ue4 games war...

    plutoniumsulfat | 23.07. 23:43


  1. 15:35

  2. 14:30

  3. 13:39

  4. 13:16

  5. 12:43

  6. 11:54

  7. 09:02

  8. 16:55


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel