Alpenföhn: Der Olymp soll 340 Watt an Leistung abführen
Der deutsche CPU-Kühler-Entwickler Alpenföhn hat den Olymp vorgestellt(öffnet im neuen Fenster) , ein Doppelturm-Modell mit zwei 140-mm-Lüftern. Zu den Besonderheiten des Olymp zählen laut Hersteller die Fähigkeit, bis zu 340 Watt an Hitze abführen zu können, die ungewöhnliche Lamellenstruktur und die Schock-absorbierende Halterung für Rechner mit Skylake-Prozessoren für den Sockel 1151.
Hinsichtlich des Aufbaus ähnelt der Olymp dem schon länger erhältlichen Atlas-Modell: Zwei asymmetrische Türme verhindern eine Kollision mit den DRAM-Riegeln und neigen den CPU-Kühler zudem weiter in Richtung absaugendem Hecklüfter. In der eloxierten, wie üblich leicht konvexen Kupfer-Bodenplatte stecken sechs ebenfalls kupferne 6-mm-Heatpipes, welche die Abwärme des Prozessoren an die Aluminium-Lamellen leiten.
Die ungewöhnliche Form der Kühlrippen soll Alpenföhns Marketing-Abteilung zufolge dafür sorgen, dass der vordere Propeller dem zweiten Rotor kühle Luft zuführt – wir halten das schlicht für Unfug. Die vom Hersteller gewollte erhöhte Strömungsgeschwindigkeit hingegen dürfte die Kühlleistung verbessern, wenngleich sich dadurch die Lautheit etwas steigern wird.
Mitgeliefert werden zwei 140/25-mm-Lüfter vom Typ Wing Boost 2, deren PWM-Stecker in Reihe geschaltet wird, so dass beide Propeller von einem Anschluss auf dem Mainboard aus geregelt werden können. Sie rotieren mit 300 bis 1.400 Umdrehungen pro Minute. Für einen dritten Lüfter liegen passende Klammern bei, zudem liefert Alpenföhn einen 7-Volt-Adapter mit. Die komplette Konstruktion des Olymp wiegt 1.200 Gramm und misst 165 x 151 x 150 mm.
Der CPU-Kühler ist durch eine gefederte Halterung zu den Sockeln 2011, 1150, 1155, 1156, AM2(+), AM3(+), FM1 und FM2(+) kompatibel. Den Kontakt zum Prozessor stellt die mitgelieferte Permafrost-Wärmeleitpaste her. Für Skylake-Systeme packt Alpenföhn noch sogenannte Shock Killer Poles bei, die beim Transport die Hebelwirkung auf den Prozessor verringern sollen.
Alpenföhn verkauft den Olymp für 80 Euro, als Straßenpreis vermuten wir 60 Euro. Der Marktstart dürfte in den kommenden Wochen erfolgen, einen exakten Termin wollte der Hersteller aber auf Nachfrage noch nicht nennen.