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Xeon D-1571: Intel veröffentlicht sparsamen Server-Chip mit 16 Kernen

Doppelt so viele Kerne bei etwas geringerem Takt und weiterhin 45 Watt: Intel positioniert den neuen Xeon D frühzeitig gegen die ARM-v8-Konkurrenz im Kampf um Marktanteile im Micro-Server-Segment.

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Xeon D
Xeon D (Bild: Intel)

Intel hat den Xeon D-1571 per offizieller Preisliste vorgestellt. In der Ark-Datenbank taucht der Prozessor bisher nicht auf. Der für Micro-Server wie Cloud- und Storage-Systeme gedachte Chip verfügt, anders als bisherige Xeon D, über 16 statt 8 CPU-Kerne mit Broadwell-Architektur. Damit die thermische Verlustleistung weiterhin 45 Watt beträgt, taktet Intel den Xeon D-1571 mit 1,3 GHz und unbekanntem Turbo. Die Achtkern-Modelle laufen mit bis 2 (Basis) und 2,6 GHz (Boost). Zum Vergleich: Die dicken 16-Kern-CPUs vom Typ Xeon E5/E7 kommen auf mindestens 110 Watt.

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Bedingt durch die verdoppelte CPU-Kern-Anzahl des Xeon D-1571 verfügt dieser über 24 statt 12 MByte L3-Cache und kann dank Hyperthreading 32 statt 16 Threads parallel abarbeiten. Das ist wichtig, um gegen die Konkurrenz zu bestehen: Intel dringt mit den Xeon D in einen Markt vor, den viele Unternehmen mit ARM-v8-basierten CPUs erobern wollen. Folgerichtig versucht der x86-Marktführer seit Monaten - genauer seit rund einem Jahr - durch die Xeon D im Cloud- und Storage-Server-Segment Druck aufzubauen.

Von A wie AMD bis Q wie Qualcomm

Ein halbes Dutzend Hersteller zählt in diesem Bereich zu den Mitbewerbern: Applied Micro arbeitet am X-Gene 3, der im zweiten Halbjahr 2016 an Partner ausgeliefert werden soll. Der Chip nutzt 32 Kerne mit ARM-v8-Technik, taktet mit 3 GHz und arbeitet mit acht DDR4-2667-Speicherkanälen. Der russische Baikal-S kommt auf die gleiche Anzahl Kerne und verwendet High Bandwidth Memory, beide Chips werden bei TSMC im 16FF(+)-Verfahren gefertigt.

Cavium verkauft den ThunderX in Ausbaustufen mit bis zu 48 Kernen mit 2,5 GHz und vier DDR4-2400-Speicherkanälen, herstellt werden die CPUs in einem 28-nm-Verfahren. Qualcomm entwickelt einen Serverchip mit Custom-ARM-v8-Kernen, der Hydra-Prototyp verfügt über 24 davon. Das chinesische Startup Phytium arbeitet zudem am Mars, einem ARM-Serverprozessor mit 64 CPU-Kernen. Die laufen mit 3 GHz und mit DDR3-Speicher. AMD hat den Opteron A1100 im Programm und arbeitet am eigenen K12-Kern.

Nachtrag vom 14. Februar 2016, 18:32 Uhr

Intel hat die Preisliste vom 12. Februar 2016 inklusive des Xeon D-1571 zurückgezogen und die Preisliste vom 24. Januar 2016 wieder online genommen.



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Ach 15. Feb 2016

Ich kann mir halt beim Rendern weltweit irgendwelche Serverfarmen auswählen. Da gibt es...

JouMxyzptlk 14. Feb 2016

Haha, gibt es nicht! Vielleicht in zehn Jahren ;) Bis dahin gibt es x266 und schluckt...


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