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G-Serie: AMDs neue Embedded-Falken nutzen DDR4

Zehn Jahre Lebenszeit und ein gemeinsamer Sockel: AMDs Embedded-Chips der dritten G-Serie sind nach Falken benannt, basieren auf Carrizo, unterstützen DDR4-Speicher und werden auf dem FP4 verlötet. Obendrein gibt's LX-Varianten mit Jaguar-Kernen.

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Prairie Falcon alias I-Family
Prairie Falcon alias I-Family (Bild: AMD)

AMD hat auf der Embedded World in Nürnberg neue Prozessoren mit integrierter Grafikeinheit vorgestellt, die Sockel-kompatibel zu bisherigen Lösungen sind und vom Hersteller zehn Jahre Unterstützung erhalten sollen. Die dritte Auflage der sogenannten G-Serie ist für den Embedded-Bereich gedacht und basiert auf dem Carrizo-Chip. Nach unten hin rundet AMD das Portfolio zudem mit der neuen LX-Reihe ab, die allerdings ältere Technik nutzt.

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Die neue G-Serie ist die mittlerweile dritte Iteration und fußt auf einem teildeaktivierten Carrizo. Statt zwei CPU-Modulen mit Excavator-Technik ist nur eines freigeschaltet, die Grafikeinheit nutzt bis zu vier statt der maximal möglichen sechs Shader-Cluster. Den Vollausbau verkauft AMD als R-Serie (Merlin Falcon). Die G-Serie hingegen unterteilt der Hersteller in die I-Familie (Brown Falcon, also Habichtfalke) und die J-Familie (Prairie Falcon).

Erstere nutzt ein Modul, vier Compute Units sowie zwei Speicherkanäle für DDR4- oder DDR3-1866 mit Fehlerkorrektur und weist eine thermische Verlustleistung von 15 Watt auf. Letztere verwendet ein Modul, ein Singlechannel-Interface ohne ECC-Unterstützung und zwei Cluster, also 128 statt 256 Shader-Rechenwerke, und ist auf eine TDP von 8 bis 15 Watt ausgelegt. Beide Falcon-Varianten sind wie die R-Serie für den BGA-Sockel FP4 ausgelegt. Hersteller haben also die Option, Embedded-Chips von 8 bis 35 Watt auf derselben Platine einzusetzen.

  • Embedded-Überblick aktueller Modelle (Bild: AMD)
  • Die R- und die G-Serie passen auf den Sockel FP4. (Bild: AMD)
  • Die LX-Reihe ist für die Fassung FT3b geeignet. (Bild: AMD)
  • Vorläufige Spezifikationen der G-Serie (Bild: AMD)
  • Spezifikationen der LX-Serie (Bild: AMD)
Embedded-Überblick aktueller Modelle (Bild: AMD)

Nach unten hin rundet AMD das Portfolio mit den LX-Modellen für den älteren Sockel FT3b ab. Die Chips nutzen zwei Jaguar-Kerne, ein Singlechannel-DDR3-Interface und 64 Shader-Einheiten. Im Prinzip handelt es sich also um auf unter 6 bis zu 15 Watt ausgelegte Carrizo-L für das Embeded-Segment.



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SiD67 24. Feb 2016

Ich habe lange und breit nach Alternativen von AMD gesucht und hätte auch gern eins von...

Balion 24. Feb 2016

Inoffizielle Roadmap, hatte mich auch interessiert, da ich mir einen neuen Rechner kaufen...


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