Dell: Neues XPS-13-Notebook mit Skylake in Sicht
Im Vorlauf der Neuauflage hat Dell jetzt die Preise für das XPS 13 in der Entwicklerversion mit Intels Vorgänger-CPU Broadwell um 100 US-Dollar gesenkt(öffnet im neuen Fenster) . Das gab Georger Barton, Chefentwickler des Project Sputnik , bekannt, der sich bei Dell um die Aufbereitung von Canonicals Betriebssystem Ubuntu für das Entwicklernotebook kümmert.
Neuauflage für April erwartet
Die Neuauflage wird vermutlich im April mit Ubuntu 16.04 LTS erscheinen. Zur Spezifikation hält Dell sich noch bedeckt. Durchgesickert ist lediglich, dass anstatt der bisher verbauten Broadcom-Chips für WLAN nun eine Lösung von Intel zum Zug kommt. Zudem hat ein Refresh im Oktober 2015 der Windows-Version des XPS 13 mit Broadwell 16 GByte Hauptspeicher beschert. Die Entwickler arbeiten daran, dies auch für die Entwicklerverion mit Ubuntu anzubieten.
Mit dem derzeit aktuellen Broadwell-Modell hatte Dell allerdings nicht besonders viel Glück, es gab sehr viel Kritik. Diese machte sich besonders am verbauten Broadcom-WLAN-Chip, dem ungenau reagierenden Touchpad und den teilweise hängenden Tasten fest. Ein Test bei Golem.de im Mai 2015 bestätigte die Probleme, die in der Folge bereinigt und über ein Bios-Update verteilt wurden. Im Sommer 2015 wurde der Verkauf zeitweise eingestellt(öffnet im neuen Fenster) , um die Probleme zu beheben und die Lösungen auf Produktionsebene umzusetzen.
Broadwell-Version mit Problemen
Interessenten an dem um 100 US-Dollar im Preis gesenkten Notebook sollten sich vorab informieren, ob sie ein um diese Fehler bereinigtes Modell erwerben. Dells Webseite bietet das Broadwell-Modell derzeit in den USA in der Grundausstattung ab 1.049 US-Dollar(öffnet im neuen Fenster) an, ohne dass dabei der Rabatt berücksichtigt ist. Der resultierende Endpreis liegt somit bei rund 860 Euro, worauf noch Zollgebühren aufzuschlagen sind. Die Aktion läuft bis zum 18. Februar 2016.
Automatische Firmware-Aktualisierung
Ganz aktuell erreicht uns die Nachricht(öffnet im neuen Fenster) , dass Dell ab dem Modell Edge Gateway 5000(öffnet im neuen Fenster) , das mit Snappy Ubuntu ausgeliefert wird, die bei Red Hat entwickelte Aktualisierung von Firmware aus dem Betriebssystem heraus unterstützt. Dabei soll das IoT-Gateway nur die erste Dell-Hardware sein, die dieses Verfahren erlaubt.
- Anzeige Hier geht es zum Dell XPS 13 (9315) bei Amazon Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.



