Abo
  • Services:

Server-Prozessor: Cern bestätigt Zen-Opteron mit 32 Kernen

In einem Vortrag hat das Cern über AMDs kommende Server-CPUs mit Zen-Architektur gesprochen. Das Opteron-Topmodell nutzt 32 Kerne mit 64 Threads und besteht aus mehreren Dies auf einem Package.

Artikel veröffentlicht am ,
Zen ist der Codename für die neue x86-Architektur.
Zen ist der Codename für die neue x86-Architektur. (Bild: AMD)

Ein Computing Engineer des Cern hat in einem Vortrag Ende Januar 2016 über die Technik- und Markt-Trends für Datenzentren gesprochen und dabei Informationen zu AMDs kommender Server-CPU mit Zen-Architektur bestätigt. In der größten Ausbaustufe wird der Prozessor über 32 physikalische Kerne mit 64 logischen Threads verfügen. Der Prozessor besteht nicht aus einem monolithischen Chip, sondern wird erneut aus multiplen Dies auf einem Package zusammengesetzt. Ein solches MCM (Multi Chip Package) hat AMD schon bei früheren Opteron-Modellen für Server genutzt, etwa den Interlagos-Prozessoren mit zwei Orochi-Dies und Bulldozer-Technik.

  • Die Zen-basierten Opterons nutzen bis zu 32 Kerne. (Bild: CERN)
  • Neben neuen Opterons ist eine HPC-APU geplant.  (Bild: AMD)
  • Überblick zu Zen (Bild: AMD)
Die Zen-basierten Opterons nutzen bis zu 32 Kerne. (Bild: CERN)
Stellenmarkt
  1. Controlware GmbH, Ingolstadt
  2. ING-DiBa AG, Nürnberg

Neu bei der Zen-Architektur ist SMT (Simultaneous Multi Threading), Intel nennt die eigene Implementierung seit Jahren Hyperthreading. Der 32-Kern-Chip verfügt somit über 64 logische Kerne, was in vielen Anwendungen die Leistung verbessert. Da mehrere Dies verbaut werden, sind acht Speicherkanäle vorhanden, die mit DDR4-RAM arbeiten. Die 32 Kerne mit SMT und die breite Speicheranbindung des Opteron-Prozessors sind wichtig, da Intel nächstes Jahr die Purley-Plattform plant: Darin stecken vorerst Skylake-EP/-EX genannte CPUs mit derzeit 28 Kernen und 56 Threads und einem sechskanaligen Speicherinterface.

Der Vortrag am Cern handelte von kommenden Opteron-CPUs, AMD plant allerdings auch einen speziellen Chip für High Performance Computing (HPC): Er soll zwei 8-Kern-Dies mit einem Grafik-Die und High Bandwidth Memory auf einem Interposer kombinieren. Der Codename des Dies lautet Zeppelin, wie älteren Linux-Kernel-Patches und Fudzilla zu entnehmen ist.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 75,62€ (Vergleichspreis 82,89€)
  2. 46,69€ (Vergleichspreis ca. 75€)
  3. 36,12€ (Vergleichspreis 42,90€)
  4. (u. a. Xbox Live Gold 12 Monate für 38,49€ und Monster Hunter World Deluxe Edition für 48,49€)

Ach 12. Feb 2016

Wohl war, aber das hindert die Technik, wenn sie denn erst einmal im Mobile Sektor...

Ach 12. Feb 2016

Ich würde das ein in seiner Begeisterung übers Ziel hinaus Schießen nennen. Das kann man...

ms (Golem.de) 11. Feb 2016

14LPP ist nicht gleichauf mit Intels 14FF, zudem müssen sich Zen-basierte CPUs erst...

Trollversteher 11. Feb 2016

Nicht nur Gamer - es gibt viele rechenintensive Anwendungen, die sich nur bis zu einem...


Folgen Sie uns
       


Chuwi Higame im Test

Auf Indiegogo hat das Chuwi Higame bereits mehr als 400.000 US-Dollar erhalten. Der Mini-PC hat dank Kaby Lake G auch das Potenzial zu einem kleinen Multimediawürfel. Allerdings nerven die Lautstärke und ein paar Treiberprobleme.

Chuwi Higame im Test Video aufrufen
Amazon Alexa: Echo Sub verhilft Echo-Lautsprechern zu mehr Bass
Amazon Alexa
Echo Sub verhilft Echo-Lautsprechern zu mehr Bass

Amazon hat einen Subwoofer speziell für Echo-Lautsprecher vorgestellt. Damit sollen die eher bassarmen Lautsprecher mit einem ordentlichen Tiefbass ausgestattet werden. Zudem öffnet Amazon seine Multiroom-Musikfunktion für Alexa-Lautsprecher anderer Hersteller.

  1. Beosound 2 Bang & Olufsen bringt smarten Lautsprecher für 2.000 Euro
  2. Google und Amazon Markt für smarte Lautsprecher wächst weiter stark
  3. Alexa-Soundbars im Test Sonos' Beam und Polks Command Bar sind die Klangreferenz

iPhone Xs, Xs Max und Xr: Wer unterstützt die eSIM in den neuen iPhones?
iPhone Xs, Xs Max und Xr
Wer unterstützt die eSIM in den neuen iPhones?

Apples neue iPhones haben neben dem Nano-SIM-Slot eine eingebaute eSIM, womit der Konzern erstmals eine Dual-SIM-Lösung in seinen Smartphones realisiert. Die Auswahl an Netzanbietern, die eSIMs unterstützen, ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz aber eingeschränkt - ein Überblick.
Von Tobias Költzsch

  1. Apple Das iPhone Xr macht's billiger und bunter
  2. Apple iPhones sollen Stiftunterstützung erhalten
  3. XMM 7560 Intel startet Serienfertigung für iPhone-Modem

Leistungsschutzrecht: So viel Geld würden die Verlage von Google bekommen
Leistungsschutzrecht
So viel Geld würden die Verlage von Google bekommen

Das europäische Leistungsschutzrecht soll die Zukunft der Presse sichern. Doch in Deutschland würde derzeit ein einziger Verlag fast zwei Drittel der Einnahmen erhalten.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Netzpolitik Willkommen im europäischen Filternet
  2. Urheberrecht Europaparlament für Leistungsschutzrecht und Uploadfilter
  3. Leistungsschutzrecht/Uploadfilter Wikipedia protestiert gegen Urheberrechtsreform

    •  /