
Wer auf einem Windows-10-Gerät erstmals Netflix in 4K-UHD schauen möchte, muss zwei Dinge beachten: Neben der passenden CPU muss es auch der richtige Browser sein.

Die Windows-10-Preview enthält eine App, die testet, ob der PC flott genug für das Creator's Update mit AR-Unterstützung ist. Die Systemanforderungen offenbaren interessante Details.

Die neuen Macbook Pro verfügen über ein vergrößertes Trackpad, das aber bei einer bestimmten Geste Erkennungsprobleme hat. Die zu den Bedienungshilfen gehörende Dreifingergeste wird selten erkannt.

Die Raspberry Pi Foundation sorgt dafür, dass auf der Version 3 ihres Minirechners ein 32-Bit-Linux startet - und das, obwohl der neue Raspberry Pi eine reinrassige 64-Bit-CPU hat. Echte Linux-Kern-Techniker lässt die angezogene Handbremse nicht ruhen.
Von Eva-Katharina Kunst und Jürgen Quade

Wer Anfang 2017 ein neues Mainboard für die Kaby-Lake-Generation kaufen will, kann sich auch bei bisherigen Platinen umschauen. Außer mehr PCIe-Lanes gibt es einzig Unterstützung für 3D-Xpoint-Speicher.

Bisher gibt es Desktop-CPUs mit sechs Kernen einzig als teure Server-Ableger ohne integrierte GPU. Ab 2018 soll sich das ändern, denn Intel plant Coffee Lake auch für Mittelklasse-Systeme.

Geht es nach einem AMD-Partner, werden erste Zen-basierte Prozessoren Anfang 2017 veröffentlicht. Die Summit Ridge genannten Chips sollen zu Preisen von über 200 Euro starten - nach oben hin könnte die Spanne bis 300 Euro reichen.

Neue Hardware für Deep Learning: Die Intel-Tochter Nervana erwartet erste Muster von Lake Crest im kommenden Jahr, als Knights Crest sollen die Chips auch mit Xeons gekoppelt werden. Die neuen Skylake-EP-Server-CPUs liefert Intel derweil überraschend aus, verärgert aber viele seiner Partner massiv.

Erneut lässt Qualcomm einen Chip bei Samsung herstellen. Der Snapdragon 835 nutzt das 10LPE-Verfahren und sei damit das erste SoC, das in Serie mit 10 nm produziert werde.

Auf der SC16-Messe haben AMD und Intel mehrere Ankündigungen für High Performance Computing gemacht: Die ROCm-Plattform (Radeon Open Compute) unterstützt nun Polaris-Grafikkarten, und Intel aktualisiert die Broadwell-EP-Chips.

Das neue Macbook Pro mit Touch Bar wird in dieser Woche ausgeliefert, doch die ersten Testberichte aus aller Welt sind bereits eingetroffen, weil einige Medien das Notebook vorab ausprobieren durften. Die Meinungen über das Zweitdisplay und den Rechner an sich sind unterschiedlich. Eine Presseschau.

Ab Mitte November 2016 ist der Akoya P5360 E bei Aldi erhältlich. Der Komplett-PC besteht aus einem Skylake-Quadcore, einer Radeon RX 460 mit Polaris-Grafikchip und einer SSD.

Für Notebooks mit Coffee Lake, Intels übernächster CPU-Generation, werden USB 3.1 Gen2 und WLAN in die Chipsätze integriert. Da für beide Funktionen bisher zusätzliche Controller notwendig sind, könnte Intel durch diesen Schritt einige Partner verärgern.

Per Crowdfunding wird nach Käufern für einen neuen Bastelrechner gesucht. Er fällt nicht nur durch seinen Intel-Prozessor auf, sondern soll auch mit zwei Gigabit-Ethernet-Ports und einem FPGA ausgestattet sein. Der Preis ist in der Basisvariante vergleichsweise günstig.

Erstmals bietet Zotac seinen Magnus-Mini-PC auch mit einer AMD-Grafikkarte, einer RX 480, an. Das System ist ähnlich flott wie das Nvidia-Pendant, kostet aber deutlich weniger.

Erfolg für AMD: Lenovo bringt seine Minirechner-Serie Thinkcentre Tiny auch mit AMD-Prozessoren auf den Markt. Zur Auswahl stehen Dual- und Quadcore-Systeme und wie gehabt eine gute Aufrüstbarkeit und Einsatzflexibilität trotz kleinem Gehäuse.

Endlich in Deutschland: Das Razer Blade nutzt eine Pascal-Grafikeinheit, einen Skylake-Chip sowie ein hochauflösendes Igzo-Panel und verfügt über individuell beleuchtete Tasten. Hinzu kommen HDMI 2.0, Thunderbolt 3 und eine, naja, effektive Kühlung.
Ein Test von Marc Sauter

Was da alles drin steckt: Alienware verbaut im 13 R3 vier statt zwei CPU-Kerne, eine Pascal-Grafikeinheit, einen 50 Prozent größeren Akku und verkauft das Spiele-Notebook optional mit OLED-Bildschirm. Die günstigste Variante hat aber ein Display von der Reste-Rampe.

Für die Mali-G51 genannte Grafikeinheit legt ARM den Fokus auf eine kompakte Chipfläche und eine hohe Effizienz. Gepaart wird sie mit der Mali-V61, einer Videoeinheit für H.265- und VP9-Inhalte mit HDR.

Trotz Startpreisen von 1.600 und 2.700 Euro bietet Apple die beiden Macbook Pro nicht mit 32 GByte Arbeitsspeicher an. Argumentiert wird mit der Effizienz - doch das ist nur die halbe Wahrheit.

Bethesdas Remaster von Skyrim sieht zwar klasse aus, die Bildrate aber halbiert sich durch die zusätzlichen Effekte. Viel wichtiger ist künftig ohnehin die neue 64-Bit-Engine, Stichwort Mods.
Ein Test von Marc Sauter

Zu den neuen auf Skylake basierenden 13-Zoll-Macbook-Pro-Modellen bietet Apple noch ein altes Gerät in Neuauflage an. Die SSD-Kapazitätsbeschränkungen sind aufgehoben und das Modell behält Magsafe sowie den SD-Kartenschacht.

Apple hat neue Macbook Pro vorgestellt, die nur noch mit USB-C-Thunderbolt-3-Schnittstellen und einem analogen Kopfhöreranschluss ausgerüstet sind. Die Funktionstastenleiste wurde durch einen OLED-Touchscreen ersetzt. Die CPU-Ausstattung war zu erwarten.

Die Übernahme von NXP kostet Qualcomm erheblich mehr als berichtet. Zuvor wurden 30 Milliarden US-Dollar als Preis für die ehemalige Philips-Halbleitersparte erwartet.

Ein eigenes Event in Berlin: Hisilicon hat den Kirin 960 angekündigt. Der Chip ist bei den CPU-Kernen, der Grafikeinheit und dem Interconnect moderner als die Konkurrenz. Selbst die Die-Size und den Transistor-Count ließ sich die Huawei-Tochter entlocken.

Microsoft hat eine aktualisierte Version des Surface Book angekündigt: Der Skylake-Prozessor im Convertible bleibt gleich, die Grafikgeschwindigkeit soll sich aber verdoppeln und der größere Akku um ein Drittel länger halten.

Microsoft hat mit dem Surface Studio den ersten All-in-One-PC des Unternehmens angekündigt. Das System besteht aus einem besonders dünnen, sehr hochauflösenden Display mit der Hardware im Fuß.

Der Augsburger Hersteller Kontron hat einen neuen Server vorgestellt, der sich für den Einbau in Flugzeugen mit hohen Ansprüchen an Konnektivität und Unterhaltung anbietet. Basierend auf einem Broadwell-Xeon mit 8 Kernen bietet das System Platz für 3,2 TByte an Daten.

Mindestens sieben Jahre lieferbar, hitzebeständig und mit definierten Timings auch im Netzwerk: Das sind Intels neue Atom E3900 für das Internet der Dinge. In Autos und Überwachungskameras sollen sie landen, auch einige Kunden nannte Intel schon.

Ein Red-Hat-Entwickler soll dafür sorgen, dass Linux endlich Rechner mit einer integrierten sowie einer dedizierten GPU gut unterstützt. Seine Arbeiten fokussieren sich zunächst aber nur auf das alte X11, da der Wayland-Desktop von Gnome die Technik noch nicht unterstützt.

Apple hat in Russland drei neue Notebooks zur Registrierung bei den Behörden angemeldet. Zu den technischen Daten der neuen Modellnummern A1706, A1707 und A1708 gibt es bisher nur unbestätigte Berichte.

Die Globalstrategie von Civilization wird mit dem sechsten Teil realistischer und abstrakter zugleich. Firaxis macht den größten Fortschritt der Serie überraschenderweise nicht beim neuen Städtebau mit seinen Distrikten, sondern im Onlinemodus.
Ein Test von Michael Wieczorek

Die zweite Generation von Razers Blade Stealth nutzt Intels neue Kaby-Lake-Chips und soll so bei mehr Leistung eine längere Akkulaufzeit erreichen. Neben dem Ultrabook schaffen es endlich auch das 14-Zoll-Razer-Blade und die Core-Grafikbox nach Deutschland.

Razer lässt die Urgeneration wieder aufleben: Das neue Razer Blade Pro ist sehr flach, vollgestopft mit der schnellsten Notebook-Hardware, die es gibt und mit einer mechanischen Tastatur versehen. Deutsche Käufer erhalten eine Mamba TE und einen Rucksack dazu.

Die zweite Generation des Mini-PCs mit zwei Litern Volumen macht vieles besser als ihr Vorgänger, vor allem bei der Geschwindigkeit und Software. Die Festplatte und die Lüfter nerven aber.
Ein Test von Marc Sauter

Ein etwas höherer Takt oder ein flotteres Modem: Der Snapdragon 653, der Snapdragon 626, der Snapdragon 427 und der Helio P15 sind leicht verbesserte Systems-on-a-Chip für kommende Smartphones.

Der PC ist tot, es lebe der PC! Intels Notebook-Geschäft läuft dank Kaby Lake prächtig, auch die Server- und die FPGA-Gruppe legen gute Zahlen vor. Beim Flash-Speicher aber machte Intel Minus.

Mal eben den flotten Vorgänger düpiert: Samsungs 960 Pro ist mit Abstand die schnellste NVMe-SSD als M.2-Kärtchen. Obendrein gibt es 2 TByte und eine geringere Leistungsaufnahme für Ultrabooks.
Ein Test von Marc Sauter

Stromausfall im Serverraum - in naher Zukunft ist das kein Horrorszenario mehr. In Minuten sollen die Rechner wieder online sein können, ohne Neustart und Datenverlust. Möglich machen das neue Komponenten auf Basis von Flash-Speicher, die zudem auch die Leistung steigern können.
Von Nico Ernst

Mit 14308 Commits stellt der Linux-Kernel 4.9 einen neuen Rekord auf und überflügelt damit die bisherige Rekordversion 3.15. Den größten Anteil daran hat das neue Subsystem Greybus, das für das inzwischen eingestellte Project Ara von Google entstanden ist.

Die Produktion läuft: Samsung stellt Chips im 10-nm-Verfahren her, gedacht sind diese wohl für das Galaxy S8. Ein Teil der SoCs dürfte wieder von Qualcomm stammen, genauer der Snapdragon 835.

Komplett ohne Intels Xeons: Google arbeitet mit IBM zusammen, um seine Cloud-Server auszurüsten. Zaius ist Teil des Open Compute Projects, genauso wie die offene Verbindung OpenCAPI.

HP hat einen interessanten AiO-Rechner, eine Neuauflage des Spectre-x360-Convertibles, überarbeitete Envy-Notebooks und ein top ausgestattetes, aber günstiges 4K-Display vorgestellt.

Laut Hersteller das erste System-on-a-Chip mit 14-nm-Technik für Wearables: Samsungs Exynos 7270 kombiniert CPU-Kerne, Grafikeinheit, RAM, Flash-Speicher, LTE-Modem und PMIC in einem.

Ein tonnenförmiger Komplett-PC, der muss doch ... von Samsung sein: Der Art PC Pulse Premium Desktop nutzt einen Lautsprecher als Deckel, innen steckt AMD-Polaris- und Intel-Skylake-Technik.

Erste Partnerhersteller veröffentlichen BIOS-Updates: Viele ursprünglich für Skylake-Chips gedachte Platinen werden so für Kaby Lake fit gemacht. Bis zu deren Erscheinen dauert es aber noch.

Erstes lauffähiges Silizium soll bald vorliegen: Der Epiphany-V weist stolze 1.024 Kerne und 4,56 Milliarden Transistoren auf. Gedacht ist der RISC-Prozessor für autonome Autos und Deep Learning.

Dells neues XPS 13 mit Kaby-Lake-Chips ist in Europa und den USA als Developer-Edition verfügbar. Ausgeliefert wird der Laptop mit Ubuntu 16.04 LTS, andere Distributionen sollten ebenfalls gut laufen. Die Geräte kosten zudem etwas weniger als ihre Windows-Pendants.

Für effiziente, kompakte und teils teure Firmensysteme, etwa von HP: AMDs neue Pro-Versionen von Bristol Ridge sollen im Business-Umfeld eine Alternative zu Intels Prozessoren darstellen.

Das kalifornische Unternehmen Qualcomm interessiert sich für die ehemalige Halbleitersparte von Philips. Die niederländische NXP soll laut ersten Gesprächen für rund 30 Milliarden US-Dollar übernommen werden.