Abo
  • IT-Karriere:

Wissenschaft: 10.000 CPUs und 1 Petabyte für die Cloud von Helix Nebula

Ein Gewinner der Ausschreibung steht fest: Exoscale darf die Helix Nebula mit CPUs und Massenspeicher beliefern. Die Cloud soll für wissenschaftliche Zwecke in Europa genutzt werden. Das finanzielle Volumen: 5,3 Millionen Euro.

Artikel veröffentlicht am ,
Der Helixnebel, nach dem das Cloud-Projekt benannt ist, ist 650 Lichtjahre von der Erde entfernt.
Der Helixnebel, nach dem das Cloud-Projekt benannt ist, ist 650 Lichtjahre von der Erde entfernt. (Bild: Pixabay.com)

Der Schweizer Cloud-Anbieter Exoscale hat sich als einer der Gewinner der Ausschreibung für die Helix Nebula Science Cloud (Hnscicloud) präsentiert. Das Unternehmen wird dem Projekt in den nächsten neun Monaten 10.000 Prozessoren und 1 Petabyte Massenspeicher zur Verfügung stellen. Die Pressemitteilung von Exoscale folgt auf das Event, das am 6. Februar 2018 abgehalten wurde. Ein weiterer Gewinner ist das Ingenieursunternehmen Rhea Group.

Stellenmarkt
  1. telent GmbH, Teltow, Backnang
  2. Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB, Lemgo

"Wir werden alles tun, um das Projekt von Hnscicloud mit unserer Unterstützung voranzutreiben", sagt Exoscale-CEO Antoine Coetsier. Es geht konkret um einen Auftrag mit einem Volumen von 5,3 Millionen US-Dollar. Exoscales Ressourcen werden Teil einer Hybrid-Cloud. Dabei wird die Hardware kommerzieller Anbieter mit den On-Premise-Rechenzentren wissenschaftlicher Einrichtungen als Infrastructure as a Service kombiniert.

Partner wie Esa und Cern

Die Helix Nebula Science Cloud hat zum Ziel, eine europaweite Cloud-Plattform für Forschungszwecke aufzuspannen. Das ist für diverse Experimente, Testläufe, Simulation und theoretische Modelle in wissenschaftlichen Feldern wie der Materialforschung, Physik, Chemie und auch Informatik wichtig. Zu den Partnern des Projektes zählen wissenschaftliche Einrichtungen wie Cern, die Esa und der Cloud Exchange der Deutschen Börse. Weitere Hardwarelieferer sind neben Exoscale auch Unternehmen wie T-Systems.

Zum 28. April will die Europäische Union eine Cloud-Infrastruktur für wissenschaftliche Zwecke aufbauen. Die European Open Science Cloud ist eine für Forschungsinstitute offene Plattform. Die Helix Nebula Science Cloud baut auf diesem Konzept auf. Eine weitere Anstrengung der EU, IT-Ressourcen für die Forschungen bereitzustellen, ist etwa die Anschaffung von Supercomputern für 1 Milliarde Euro bis 2023.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 339,00€ (Bestpreis!)

chewbacca0815 16. Feb 2018

Je mehr ich darüber lese, desto seltsamer wird der ganze Artikel. Egal, was man über...


Folgen Sie uns
       


Asus ROG Phone 2 ausprobiert

Das neue ROG Phone II von Asus richtet sich an Mobile Gamer - ist angesichts der Topausstattung aber auch für alle anderen Nutzer interessant.

Asus ROG Phone 2 ausprobiert Video aufrufen
Sonos Move im Test: Der vielseitigste Lautsprecher von Sonos
Sonos Move im Test
Der vielseitigste Lautsprecher von Sonos

Der Move von Sonos überzeugt durch Bluetooth und ist dank Akku und stabilem Gehäuse vorzüglich für den Außeneinsatz geeignet. Bei den Funktionen ist der Lautsprecher leider nicht so smart wie er sein könnte.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Update für Multiroom-Lautsprecher Sonos-App spielt keine lokalen Inhalte mehr vom iPhone ab
  2. Smarter Lautsprecher Erster Sonos-Lautsprecher mit Akku und Bluetooth
  3. Soundbars Audiohersteller Teufel investiert in eigene Ladenkette

Kryptomining: Wie Bitcoin die Klimakrise anheizt
Kryptomining
Wie Bitcoin die Klimakrise anheizt

Die Kryptowährung Bitcoin baut darauf, dass Miner darum konkurrieren, wer Rechenaufgaben am schnellsten löst. Das braucht viel Strom - und führt dazu, dass Bitcoin mindestens so viel Kohlendioxid produziert wie ein kleines Land. Besserung ist derzeit nicht in Sicht.
Von Hanno Böck

  1. Kryptowährungen China will Bitcoin, Ethereum und Co. komplett verbieten
  2. Quadrigacx 137 Millionen US-Dollar in Bitcoins verschwunden
  3. Landkreis Zwickau Krypto-Mining illegal am Stromzähler vorbei

Programmiersprache: Java 13 bringt mehrzeilige Strings mit Textblöcken
Programmiersprache
Java 13 bringt mehrzeilige Strings mit Textblöcken

Die Sprache Java steht im Ruf, eher umständlich zu sein. Die Entwickler versuchen aber, viel daran zu ändern. Mit der nun verfügbaren Version Java 13 gibt es etwa Textblöcke, mit denen sich endlich angenehm und ohne unnötige Umstände mehrzeilige Strings definieren lassen.
Von Nicolai Parlog

  1. Java Offenes Enterprise-Java Jakarta EE 8 erschienen
  2. Microsoft SQL-Server 2019 bringt kostenlosen Java-Support
  3. Paketmanagement Java-Dependencies über unsichere HTTP-Downloads

    •  /