Elitebook 800 G5: Neue High-End-Geschäftskunden-Notebooks mit Quadcore-CPUs

HP hat eine neue Generation von Elitebooks der 800er-Serie angekündigt. Die Generation 5 (G5) hat als große Neuerung den Core i der achten Generation mit bis zu vier Kernen. Dafür wurde allerdings das Notebook vergrößert.

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Drei neue Elitebooks werden mit aktueller Ausstattung angeboten.
Drei neue Elitebooks werden mit aktueller Ausstattung angeboten. (Bild: HP)

Die neue Generation der Elitebook 830, 840 und 850 wird optional mit Quad-Core-CPUs ausgestattet. Die mit einem G5 hinter dem Produktnamen gekennzeichneten Geschäftskundennotebooks bekommen die neuen Intel-CPUs mit dem Kaby-Lake-Refresh. Es sind also Core i5- oder i7-8xxx. Im Zuge dessen gibt es noch eine weitere Änderung: Die 820er-Modelle mit 12,5-Zoll-Bildschirm werden durch 830er mit 13,3-Zoll-Bildschirm ersetzt. Das Gewicht des kleinsten 800er-Elitebooks steigt damit von 1,26 auf 1,33 kg.

Eine weitere Neuerung ist laut HP eine dedizierte Grafikeinheit für die Modelle des Typs 840. Bisher war diese den großen 850ern vorbehalten. Die Grafikeinheit wird eine Radeon RX 540 sein. Verbessert werden zudem die Displayoptionen. Für das 850er gibt es ein 4K-Display. Die gesamte Serie bekommt zudem sehr helle Display-Optionen mit 400 bis 700 Candela je Quadratmeter (cd/m²). Es gibt aber auch weiterhin Displays mit 220 cd/m². Die Touchscreens sind beispielsweise grundsätzlich in dem Bereich zu finden. Eine weitere Option ist Sureview in der Generation 2. Das Display kann zum Schutz vor fremden Blicken auf eine weiße Ansicht für schräge Einblickwinkel geschaltet werden.

  • Das 840er-Notebook ... (Bild: HP)
  • ... hat wie die anderen auch ein eckigeres Design bekommen. (Bild: HP)
  • Auf der Rückseite gibt es einen Elitebook-Schriftzug. (Bild: HP)
  • Das 15-Zoll-System 850 G5. (Bild: HP)
  • Die Kamera lässt sich zuschieben. (Bild: HP)
  • Sureview soll das Abgucken von Inhalten erschweren. (Bild: HP)
  • Die rechte Seite des 830 G5. Docking-Port, USB Typ C und RJ45 bleiben erhalten. (Bild: HP)
Das 840er-Notebook ... (Bild: HP)

Grundsätzlich wird zudem USB Typ C mit Displayport und Thunderbolt verbaut, das parallel zum alten Docking-Port weiterbesteht. Wer die Infrastruktur hat, der kann also auch die neuen Notebooks in die Docks einklinken. Weitere Neuerungen sind eine LTE-Option nach Cat 9 und ein 360-Grad-Fingerabdruckleser. Ein Raummikrofon gibt es ebenfalls als Option, falls das Notebook für Konferenzen benutzt werden muss.

Wie gehabt bleibt es bei zwei Jahren Plattformstabilität, und Ersatzteile werden mindestens fünf Jahre bereitgestellt. Zudem verzichtet HP noch auf Kompromisse, um die Geräte besser tragbar zu machen. Lenovo entschied sich kürzlich bei der beliebten X-Serie, das Design so weit zu verändern, dass der Ethernet-Port geopfert wurde.

Zu den Preisen gibt es noch keine Informationen. Üblicherweise kostet die 800er-Serie aber um die 1.500 Euro und ist damit hochpreisig. Zudem werden über die nächsten Monate erst einige Optionen verfügbar werden.

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