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Surface Book 2 (15 Zoll) angeschaut: Microsoft stärkt sein Detachable

Das Surface Book 2 mit 15 Zoll sieht genauso aus wie die 13,5-Zoll-Variante. Erst im direkten Vergleich ist erkennbar, welches welches ist. Das größere Modell hat vor allem mehr Leistung als das bereits flotte kleine Detachable, etwa für 3D-Anwendungen.

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Surface Book 2 mit 15 Zoll
Surface Book 2 mit 15 Zoll (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Heute am 15. Februar 2018 ist der Verkaufsstart des Surface Book 2 mit 15 Zoll in Deutschland. Wir konnten uns Microsofts Detachable vorab bereits kurz anschauen. Wenn nicht das Surface Book 2 mit 13,5 Zoll daneben steht, fällt es uns schwer, die beiden Modelle voneinander zu unterscheiden - das große hat die gleichen Anschlüsse, das gleiche Display und die gleiche Tastatur.

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Mit 343 x 251 x 23 mm bei 1,91 kg statt 312 x 232 x 23 mm bei rund 1,5 kg legt der 15-Zöller bei den Maßen kaum zu. Dieser Vergleich gilt aber nur mit dem 13,5-Zöller mit Geforce-Grafik im Dock, denn das ohne ist spürbar dünner und leichter. Bei den Anschlüssen setzt Microsoft weiterhin auf zwei USB-3.0-A-Ports, einen flotten SD-Kartenleser mit halber Tiefe und den Surface-Connector. Den Mini-Displayport hat Microsoft durch eine USB-C-Buchse ersetzt. Die überträgt Daten nur mit 5 GBit/s anstelle von 10 GBit/s (USB 3.0 statt USB 3.1 Gen2) und unterstützt Power Delivery, aber eben kein Thunderbolt 3.

Auf Nachfrage erklärte Microsoft dazu, dass es sich bewusst für eine ausgereifte und stabile Technologie entschieden habe. Wir hatten im Test mit einigen TB3-Geräten tatsächlich mit Controller oder Firmware sporadisch Probleme, weswegen Microsofts Aussage nicht abwegig ist. Thunderbolt 3 hätte neben einer höheren Datenrate nur noch den Vorteil, eine externe Grafikkarte (eGPU) anzuschließen. Die im Surface Book 2 mit 15 Zoll verbaute Geforce GTX 1060 ist aber bereits ein ziemlich schnelles Nvidia-Modell.

Generell liegt der Fokus des größeren Surface Book 2 darauf, dem Nutzer das gleiche Design und die gleiche Vielseitigkeit bei mehr Leistung anzubieten. Im abnehmbaren Tablet steckt daher durchweg ein passiv gekühlter Core i7-8550U mit vier Kernen und 16 GByte Arbeitsspeicher. Und besagte Geforce GTX 1060 mit 6 GByte Videospeicher liefert mal eben die doppelte Performance der Geforce GTX 1050 mit 2 GByte im kleineren Detachable.

Die höhere Leistung bei CPU und GPU hilft beispielsweise, das spekulative Zeichnen mit dem Surface Pen noch ein bisschen präziser zu gestalten, Foto- sowie Videobearbeitung oder CAD-Rendering läuft flotter. Das mitgelieferte Netzteil hat erneut 95 Watt, was bei voller Geschwindigkeit und dem Energiestatus "Beste Leistung" unter Windows 10 dazu führt, dass der Akku langsam geleert wird. Im Shop bietet Microsoft optional auch eine 102-Watt-Variante an, die weitestgehend Abhilfe schaffen sollte.

Weil das Surface Book 2 mit 15 Zoll immer die gleiche Hardware (CPU, GPU, RAM) nutzt, unterscheiden sich die drei verfügbaren Modelle nur beim SSD-Speicherplatz: Microsoft offeriert das Detachable mit 256 GByte für 2.800 Euro, mit 512 GByte für 3.300 Euro und mit 1 TByte für 3.800 Euro. Der Surface Dial (110 Euro) und der Surface Pen (110 Euro) kosten extra.



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bernstein 16. Feb 2018

Kurzsichtig gedacht ja. Wer weiter denkt: - pro Mitarbeiter sind das genauso 1000¤ mehr...

Bouncy 15. Feb 2018

Ok, macht allerdings in der Praxis nur 1,7 x 3cm Gehäusebreite aus. Dafür ist 4:3 übermä...

Lagganmhouillin 15. Feb 2018

Genau, im Artikel stehen Listenpreise. Ich hab mein Surface Pro (das neue Tablet. größte...


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